Könnte auch Thyssenkrupp das Ziel chinesischer Aufkäufer werden?
Burg jedenfalls berichtet vor der WPV auch von etlichen anderen Regionen in der Welt, die klimafreundliche Technologien nachfragen, auch und vor allem im Stahl-Bereich. „Diese Projekte gibt es schon jetzt – und das in Regionen, in denen wir es nicht für möglich gehalten hätten.“ Dahinter stehen dabei längst nicht mehr nur die traditionellen Stahlhersteller.
„Auch Investoren haben dieses Spielfeld neu für sich entdeckt.“ Und Burg rechnet damit, dass die Chinesen bestehende Werke in Europa übernehmen, die entweder schon transformiert sind oder die dann von ihnen selbst transformiert werden. „Dann fielen sowohl Transport- als auch Zoll-Thematiken weg.“
Ob in dem Zusammenhang auch Thyssenkrupp zum Ziel von Chinesen wird, will Burg nicht bewerten. Fakt ist aber, dass der M-Dax-Konzern nach einem Joint-Venture-Partner für die Sparte Steel Europe sucht. Verhandlungen dazu laufen aktuell mit dem Energieunternehmen EPH des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky, wie Konzernchef López vermeldet.
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