den Prototypen eines Elektroautos zu bauen - im Gegenteil, die Startups gibt es zu Dutzenden und da die deutschen Zulieferer bei den Komponenten schon weiter sind als die deutschen Hersteller, wird es auch in Zukunft nicht schwierger, sondern leichter. Es ist ziemlich schwer, einen Prototypen zur Serien- und Marktreife weiterzuentwickeln und in auch in großen Stückzahlen zu bauen. Außerhalb Chinas hat das bei den Startups bisher nur Tesla geschafft und auch Tesla kämpft mit der Nagelprobe Model 3. Die Eberhard - Artikel sind clickbait. Da sind die webcrawler wieder auf die üblichen Stichworte angesprungen. Eberhard ist ein technikverliebter Ingenieur, der sich den unvermeidlichen technischen und ökonomischen Kompromissen im Autobau verweigern wollte und zusammen mit anderen in der Frühzeit von Tesla lieber weiter an einer highend - Karre im SciFi - Look tüfteln wollte, während andere bei Tesla (Musk, auch der völlig unterschätzte, weil nie im Rampenlicht stehende CTO Pete Straubel) auch optisch auf eine mainstream - Limousine (Model S) und einen daraus abgeleiteten Mittelklassewagen (Model 3) drängten. Das ist der Grund, warum Musk Eberhard abgesägt hat. Die eigentiche Kernkompetenz von Musk ist seine Fähigkeit, den großen Tesla - Halo zu verbreiten und Großinvestoren an Bord zu holen und zu halten. Hauptsächlich deswegen gibt es Tesla in der heutigen Größe und Form, während alle anderen Startups bisher den Weg der meisten Startups gegangen sind - finanziell und technisch implodiert, aufgekauft, ausgeweidet.