derzeit gibts für das speichern von strom vom privaten dach realisterischerweise nur akkus. das bidirektionale laden (dach ins auto, vom auto nachts wieder ins haus), das beim leaf an sich möglich wäre, läßt sich bezahlbar nicht umsetzen. ein wasserstoffbasiertes system mit brennstoffzelle gibts nicht von der stange, einzelanfertigung ist unbezahlbar, obendrein haben wir das bereits diskutierte problem der umwandlungsverluste strom - wasserstoff - strom. druckluftspeicher oder sowas gibts für den privaten hausgebrauch auch nicht. aber das bessere ist der feind des guten; zehn jahre ist eine lange zeit; wird sich zeigen, was da so auf dem markt kommt - was es auch ist, es muß wirtschaftlich gegen akkus mit weiter fallenden preisen antreten.
zur powerwall von tesla V 1.0 muß man sagen, dass diese kein großer wurf ist, das können ua. deutsche anbieter wir z.B. sonnen besser - wenn auch zu preisen (zumindest war es 2014/2015 so), die die renditeberechnung ziemlich zerbomben. die powerwall 1.0 kann man nur über den preis verkaufen und das was ich dazu bisher gesehen habe, wäre mir in puncto preis-leistungsverhältnis zu teuer. es wird sich zeigen, was die powerwall 2.0 kann. gute chancen hätte ein integriertes (!) standardisiertes gesamtsystem panele-wechselrichter-akku-ladestation-logger/steuersoftware aus einer hand zu einem attraktiven preis - das muss nicht mal top sein, nur gut genug. davon redet tesla, fertig entwickelt und vorgestellt mit preisansage ist es noch nicht.