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"Nicht das erste sondern das 18. Mal ;-) "
Nein, das erste Mal wo das Auto schuld war. Nach sechs Jahren und Abermillionen Kilometern. Im übrigen ist gar nichts passiert und die Situation war so verwirrend, dass auch der Testfahrer sie nicht verstanden hat, obwohl das Auto mit Fußgängergeschwindigkeit unterwegs war.
Hat jemand erwartet, dass autonome Fahrzeuge NIE einen Unfall bauen werden - noch dazu im derzeit immer noch frühen Entwicklungsstadium? Das wäre ziemlich albern. Es ist nur eine Frage der Zeit bis es mal richtig knallt. Auch mit Toten. Kann jede Minute passieren. Und?
"..ja ich denke hier ist noch einiges an Forschung und Enwticklung zu investieren..:"
Ja, natürlich. Deshalb glauben ja alle vernünftigen Leute, dass es noch zehn Jahre oder so dauern wird bis Autos wirklich autonom fahren können. Alle außer Musk natürlich, der behauptet, das in zwei Jahren zu können (Summon): Einen Tesla völlig autonom und fahrerlos von New York nach Los Angeles rufen zu können (Hihi).
"Dieses ist der erste Fall, in dem Google klar eine Mitschuld einräumt."
Ja.
"Wir wissen nicht, wie oft ähnliche Situationen durch den Fahrer ausgeräumt wurden."
Doch. Diese Zahlen wurden erst neulich von Google veröffentlicht. Ziemlich viele.
"Das verblüffende ist m.E., dass der Unfall TROTZ (!) niedriger Geschwindigkeit passiert ist - man sollte eigentlich davon ausgehen, dass das Google Auto dadurch ausreichend Zeit hatte, um zu reagieren. Worst case also selber ERKENNT, dass es keine Lösung gibt, und eben anhält. Es scheint also ganz klar um eine Art von logischem Programmierfehler zu handeln, d.h. der Lösungsraum war zu eng gewählt, so dass der Computer falsch (oder gar nicht?) entschieden hat, oder gar entscheiden musste."
Ja. Allerdings hat der Testfahrer dann auch einen ähnlichen Programmierfehler.
"Ein ähnlicher Fehler in gefährlicherer Situation, und das Vertrauen wäre dahin."
Also meines nicht. Weil ich bisher sowieso nur sehr begrenztes Vertrauen in (teil)autonome Fahrzeuge habe. Was kein Vorwurf ist, sondern einfach Stand der Technik. Und nichts daran ändert, dass das kommen wird, und die Computer Menschen hoch überlegen sein werden.
"Du würdest wahrscheinlich ganz anders darüber reden, wenn ein Mensch zu Schaden gekommen wäre ..."
Nein. Wieso? Das wird sowieso passieren. Das Wunder ist eher, dass es bisher nicht passiert ist.
"... UND wrnn das Tesla passiert wäre. Von wegen Totmann Schaltung und so - aber da es nicht um Tesla, sondern um Google geht, geht Deine Kritik gegen Null?"
"Bisher war ja die Aussage, dass es ein Plus an Sicherheit geben soll - aber zumindest in diesem Fall waren beide überfordert: Googles Software und der Fahrer. Und ohne Plus an Sicherheit ist der komplexe Ansatz von Google gescheitert."
Das ist doch kompletter Unsinn. Ein Plus an Sicherheit heißt doch nicht, dass ein autonomes Fahrzeug NIE einen Unfall bauen darf, sondern nur, dass es statistisch weniger Unfälle als Menschen bauen soll. Daran ändert ein oder selbst ein paar Hundert Unfälle - auch mit Toten - doch rein gar nichts.
"Nur mal so für Dich: Google fährt den Ansatz, dass im Endzustand KEIN Fahrer eingreifen können soll, d.h. kein Lenkrag, keine Bremse. ..."
Ja. Das ist auch nur konsequent. Weil die permanente Überwachung des Fz durch einen Menschen natürlich nur eine Zwischenlösung, aber nicht der Endzustand sein kann. Das ist ja vollkommen nutzlos, sondern kontraproduktiv, gähnend langweilig und eher gefährlich. Lediglich der derzeitigen technischen und juristischen Unzulänglichkeit der Systeme geschuldet.
"... Was wäre denn dann in einer unübersichtlichen Situation passiert, die >50 km/h geschehen wäre? Ganz klar: ich würde wohl nur sehr ungern erneut in so ein Gefährt einsteigen. Mein Vertrauen wäre dahin."
Es hätte Tote gegeben. Und? Wieso wäre dann das Vertrauen dahin? Wir steigen doch alle immerzu als Beifahrer in irgendwelche Fahrzeuge (Autos, Züge, Flugzeuge, Schiffe) ohne die geringste Ahnung über die Fähigkeiten und den momentanen Zustands des Fahrers zu haben. Und manchmal, allerdings selten bringt der uns dann halt um. Was ist daran anders, wenn der Fahrer ein Computer ist, der aber im Mittel besser als ein Mensch ist?
"Wie gesagt: kann passieren, aber wäre das Tesla passiert, würdest Du ganze Einbände über die schlechte Sicherheit zum Besten geben. Bei Google erlegst Du Dir selber Scheuklappen auf? Faszinierend. ;-)"
Nochmal Nein. Siehe oben.
"Also: einfach mal die Scheuklappen gegenüber Google ablegen, und kritisch sein, wo es gerechtfertigt ist - oder eben bei anderen Konzernen weniger zetern."
Keine Ahnung, warum du das sagst. Weder habe ich Scheuklappen gegenüber Google, noch zetere ich über andere Konzerne.
Übrigens gibt es kein Auto von Google zu kaufen, auch keines mit (teil)autonomen Funktionen. Es gibt nur Testfahrten. Im Gegensatz zu Tesla et.al., deren teilautonome Serienfahrzeuge in großen Stückzahlen an Normalverbraucher verkauft werden, auf allen Straßen rumfahren und mehr (Tesla) oder weniger (alle anderen) so tun als ob sie das könnten
"Wichtig ist doch aktuell das E-Fahrzeug weiter zu entwickeln und massentauglich auf den Märkten zu etablieren "
Absolut richtig. "Autonomes Fahren", "Smartphone auf Rädern" und so Zeugs sind dagegen Zukunftsmusik oder Marketing-Gags.
"für das Model X in Deutschland sind raus:
Für das Signaturmodell von 159.000 bis 172.000"
Schick! Hast du auch Preise für die normalen Xe?
"für das Model X in Deutschland sind raus:
Für das Signaturmodell von 159.000 bis 172.000"
Ist nicht so tragisch. Sie werden ja noch 5.000 vom Staat geschenkt bekommen. Oder sollte man die Prämie für Tesla X (und S und BMW i8 und Porsche MissionE und den ganzen Unsinn) nicht einfach auf 50.000 oder so erhöhen?
"Ist nicht so tragisch. Sie werden ja noch 5.000 vom Staat geschenkt bekommen. Oder sollte man die Prämie für Tesla X (und S und BMW i8 und Porsche MissionE und den ganzen Unsinn) nicht einfach auf 50.000 oder so erhöhen?"
Schließlich wollen wir bis 2020 ja eine Million von den Dingern auf den Straße haben. Da muss man schon ein bisschen mehr als lächerliche 5.000 tun. Ob Tesla die Million wohl liefern kann? Warum nicht, wenn sie das Model-3 halbwegs vernünftig hinkriegen? Bisher will Musk in 2020 leider statt 50.000 in 2015 nur weltweit 500.000 Autos liefern, also viel zu wenig für DE. Aber er könnte doch einfach eine weitere Null dranhängen. So was macht er gerne.
Im Ernst:
Die Chancen stehen allerdings schlecht. Die Idee nach dem Roadster war ja, ein massentaugliches BEV zu bauen. Dann kam allerdings der S, Dual Drive, der X, ludicrous Mode, Falcon Wings und lauter so Marketing-Hype.
Noch viel ernster:
Warum genau kann VW eigentlich keinen Volks-E-Wagen bauen? Sind die irgendwie blöd bei VW? Wahrscheinlich schon, da sie bis heute nach 130 Jahren Entwicklung nicht mal einen brauchbaren Dieselmotor bauen können.
Und wieder im Spaß:
Glücklicherweise kann VW aber wenigstens ein 1500-PS-Monster (Bugatti Chiron) bauen. Das ist doch auch was wert. Unverständlicherweise bekommen die armen (EK 2,4 Mio netto) Käufer bisher keinerlei Subventionen vom Staat. Das ist ein Skandal. Wo das Auto doch das maximale Können deutscher Ingenieure eindrucksvoll demonstriert.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...4-millionen-euro-a-1079887.html
"Der Bugatti hat noch einen weiteren Vorteil. Bei Vollgas kommt er auch nicht weiter als der Tesla. Da wird es wohl bald nicht nur Akkuanhänger, sondern auch Tankanhänger geben."
Genau! Oder einen Tanklaster als Compagnion zu verabredeten Zeiten auf der Autobahn. So wie Kampfjets in der Luft betankt werden.
Bugattis mit oder ohne Hänger werden wir leider extrem selten sehen. Teslas mit Hänger aber vielleicht schon. Das wird lustig. Vor allem, was diese Hänger dann wohl in 3,2s von 0 auf 100 machen werden. Ich freu mich schon auf die YouTube-Videos. Da können die Mädels dann mal zu Recht kreischen.
"Wichtig ist doch aktuell das E-Fahrzeug weiter zu entwickeln und massentauglich auf den Märkten zu etablieren "
Wir waren uns zwar eher selten einig, aber dein Beitrag war der wohl sinnvollste des ganzen Tages. Wenn nicht der einzig sinnvolle.
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