Was in der Berechnung der 'reelen' Kosten für fossile Brennstoffe ebenfalls nicht berücksichtigt wird: Kriege zur Sicherung der Energiressourcen (Naher Osten) und das daraus resultierende Leid für Millionen Menschen.
Und das gilt für den Nahen Osten (Iran/Irak Krieg, remember Kuweit, die Kriege im Nachgang halten als eine der Folgen noch heute an), für Libyen, für Zentralafrika (wo Bürgerkriege drohen), aber auch die Gefahr zukünftiger Konflikte (z.B. Chinesisches Meer, Iran, Kaspisches Meer).
Das sind Kriege, die auch deswegen geführt wurden, damit unserer Gesellschaft das 'Schmiermittel' Erdöl nicht vorenthalten wird.
Diese Kosten werden ebenfalls nicht berücksichtigt - sind aber eine Folge des Erdöl Booms. Ausbaden müssen das die Menschen da in diesen Regionen, den Nutzen haben wir und elitäre Kasten und Herrscher, sowie die sie finanzierenden Ölkonzerne.
Erdöl ist zudem zu kostbar, um verbrannt zu werden. Was heute verbrannt wird, müssen Industrie und Chemie in einigen Jahrzehnten künstlich herstellen.
Oder man begeht die nächste Umweltsauerei, indem man Ölsande (Kanada, großflächige Umweltzerstörung) ausbeutet, oder ven mittels Fracking ganze Regionen gefährdet - ausnahmsweise aber in den USA, und nicht im Nahen Osten. Macht die Umweltsauerei nicht besser.
Es ist wie es ist: solange die vollständigen Schäden an der Umwelt und den Menschen nicht in den Preis von Ölprodukten Eingang finden, so lange ist die Rechnung nicht komplett. Wäre das der Fall, würde sich das Gleichgewicht erheblich zugunsten regenerativer Energiequellen verschieben.
Und EVs sind eine Möglichkeit um mehr Druck in Richtung Umstellung auf regenerative Energiequellen zu forcieren.
Das ist die Richtung, und Halbherzigkeit ist zwar wenig hilfreich, aber noch um Klassen besser als die Mauer-Einstellung der Dino Industrien - hier der klassischen Autohersteller, die so tun, als ob das nur mit Förderung und gaanz langsam möglich wäre.
Wie verpennt man eine Entwicklung? Daimler/VW fragen, die wissen das.