..ich denke genau so muss man das sehen. Es ist unglaublich einfach, radikale Forderungen aufzustellen, je mehr man mit dem normalen Wirtschaftskreislauf NICHTS zu tun hat und die komplexen Abhängigkeiten nicht versteht, bzw. sie ja gar nicht verstehen will.
Ich sehe/höre insbesondere überhaupt keine Lösungen aus dieser Ecke die E-Transformationen durchzusetzen. Protest allein reicht nicht. Ich war hier mal kurz auf einer FFF-Demo in Bonn, da wurde von einem Sprecher gefordert die AKWs wieder hochzufahren (was ich persönlich richtig fände)...da war die Stimmung aber mal kurz auf dem Siedepunkt. Man muss Handlungsoptionen anbieten....
Bei mir persönlich sieht das so aus:
PV aufs Dach - abgehakt
BEV kommt in den nächsten 4-6 Monaten, erst als Zweitwagen, später (3-4J) als Erstwagen -> abgehakt und planbar
Ölheizung ersetzen..da wird es schon problematisch.... GAS wäre zwar eine Option, aber bringt nicht viel...
Will sagen, man muss für jeden Einzelnen Handlungsoptionen aufzeigen. Komfortverlust wird nicht akzeptiert.
Auch gestern wieder ("Hart aber fair"), da ging es um die Bahn. Die Bahn erbringt nur 8 % der Verkehrsleistung und so gnadenlos bummelig wie dieser Haufen ist, wird es auch so bleiben.
Dann wird klar, daß der Staat die Energieversorung auf andere Beine stellen muss und genau dort versagt er, denn soweit ich das sehe, wird mit einem weiteren Abschalten der AKWS der CO2-Ausstoss in diesem Land ja noch steigen !!