Die Elektronik, respektive die Leistungselektronik zieht nun mit Macht in die Boden gebundene Mobilität ein. Ja, und wer da nicht mitmacht, ist gar nicht mehr dabei. Allerdings ist dieses Problem doch nicht neu. Anfang der fünfziger Jahre wurde noch jedes Bauelement beim Fernseher und beim Radio mit der Hand eingebaut und verlötet. Auch der Abgleich erfolgte manuell. Zig Menschen waren für lächerlich wenige Geräte in Lohn und Brot. Heute geht hier alles automatisch. Allerdings haben wir Deutschen (Die Erfinder des elektronischen Fernsehens) die Zeichen zu spät erkannt und haben nun gar keine Arbeitsplätze in diesem Bereich erhalten.
Ja und das autonome Fahren, was irgendwann Realität werden wird, dürfte ebenfalls einschlagen wie eine Bombe, denn es wird nicht nur das private KFZ in Frage gestellt, sondern auch die Arbeitsplätze im Umfeld. (Kraftfahrer, Fahrlehrer, usw.)
Die aufgebaute "Drohkulisse" ist übrigens das einzig positive, was ich dem muskschen Geschwätz von den Robotertaxis im nächsten Jahr, abgewinnen kann. Wer sich mal die Videos von so einem"Herbeiruf" angesehen hat, bekommt ein Gefühl dafür, wie weit Tesla noch von diesem Ziel entfernt ist.
Aktuell schmilzt der restliche Vorsprung von Tesla / Panasonic noch deutlich schneller, als unsere Gletscher. Bei den Akkuzellen gibt es ihn z.B. gar nicht mehr.
Die wirklichen Wettbewerber sitzen hier wohl längst nicht mehr in Kalifornien, sondern beginnen überall auf der Welt, mit besonders hoher Konzentration in Asien, zu sprießen.
Bei den USA sollte man vor allem auf Softwareentwicklungen achten, denn hier haben sie weltweit die Nase vorn. Im Hardware bereich stehen sie bestenfalls in der zweiten Reihe.
Das Einzige, was bei Tesla uneinholbar vorne ist, ist die große Klappe von Musk. Die ist allerdings nicht Krieg entscheidend. Ganz anders sieht es allerdings mit dem Gelaber über die Arbeitsplätze im Automobilbau aus. Hier können wir entscheiden, ob wir nur die fortschrittsbedingten verlieren wollen, oder alle. Übrigens Arbeit gibt es in Deutschland wirklich genug und manche dürfte deutlich interessanter sein, als ein Job am Fließband.