Es gibt keine Langstreckler bei BEV.
Zumindest heute nicht.
Was ist den Langstreckler? Wie definierst du das?
Das Auto ist wie jeder BEV für Stadt - Umland konzipiert.
Langstrecke definiere ich mit >1000 km Reichweite alltäglich.
Also auch im Winter.
Für mich stellt die Reliabilty das Kriterium dar, welches ich aber, wie bei fast allen BEV nicht kenne.
Für mich weiterhin das ausschlaggebende Kaufargument.
Dazu ist es, wie auch beim Tesla 3 oder jedem anderen Modell für mich zu früh, es zu bewerten.
Das einzige, worauf ich mich momentan stütze ist deine Tesla S ErFahr-ung.
Was erst mal gilt ist die allgemeine Preisvorstellung von 35 000 Dollar Basismodell (ink 25% Mwst Mittel) und vor Abzug der BEV Prämie.
Damit zuckel ich gerne meine 200 km täglich in die Arbeit und für die restlichen 10 000 km (Urlaub) muss dann eben ein Leihwagen (auf Dieselbasis) herhalten.
Antriebsstrang und Hochvoltkram. Da sind wir ähnlich gelagert, wie das, was ich auch beim Verbrenner bei der Vertragswerkstatt machen muss.
War wie gesagt noch nie mehr beim Vertragshändler für Reparatur, ausser beim Softwareupdate für den Betrugsdiesel.
Wobei aber die Erfahrungen weiterhin die gleichen der letzten 28Jahre sind.
Diesel unter 2,0 Liter hält der Antriebsstrang 300 000 km (das Shoppingauto meiner Frau) und ab 2,0 Liter 500 000 km. (Meine Fahrzeuge).
Alles was früher hoppst war ein Montagsfahrzeug.
Hatte noch nie einen und kenne bisher auch nur 1 Fall persönlich wo der 3,0 L nach 160 000 km mit Motorschaden liegen blieb.
Die mindestens 300 000 km erwarte ich von einem BEV von Antriebsstrang und Hochvoltkram schadenfrei und danach werde ich keinen neuen Antriebsstrang mehr einbauen oder reparieren lassen. Nach 6 Jahren ist ein Auto verbraucht. Ab da kannst dann eh ständig an allen Ecken und Enden reparieren.
Verschleiß sind beim Verbrenner
Reifen, Elektronik, Bremsen,Federung, Auspuff, ....
Beim BEV
Reifen, Elekronik, Federung....
200 000 gefahrene km sind
4 Mal Bereifung, 1 Satz, Federung, 1 Satz Bremsen, eine Leitung für Spritzwasser, bzw 2 Glühbirnen...
Früher hattest halt noch den Zahnriemenwechsel. Des weiteren die Filter und das Öl für 6 Mal Kundendienst.
Irgendwie bin ich schon froh, das mein Verbrenner noch 250 000 km fahren wird = 5 Jahre.
Danach sollte die Verlässlichkeit der verschiedenen BEV ausreichend getestet sein.
Auch die Mängelberichte des ADAC lassen dann rückschlüsse ziehen.
Probefahrten haben in meinen Augen nur einen Nutzen, wenn Du den Wagen nach spätestens 3 Jahren wieder abgibst.
Schade finde ich, das nur 300 000 U5 pro Jahr produziert werden sollen.
Wird schwer einen für meine Frau (200 km max Tagesreichweite) zu bekommen, wenn ihr Wagen nach jetzt 15 Jahren abgenippelt ist.
Aber es kommen ja immer mehr Typen auf den Markt und wer 100 km Einfach-Strecke durchfährt, ist nicht darauf fixiert, das er die ersten 100 Meter in unter 4 Sekunden fährt.
Das ist der wahre T3 Vorteil, für den, der darauf Wert legt.
Aber wer macht das?
Keiner unserer Fahrer fuhr die Strecke öfter als 5 Mal im Jahr mit dem Porsche.
Die brauchte für die 80 km auch 45 Minuten , mit dem Zweitwagen 50 und ich für die 90 km eben 55 Minuten. Um Nürnberg ist nunmal 100 km/h max.
Meine Meinung