Tatsächlich eine recht interessanter Artikel, wenn es auch eigentlich logisch ist, dass die Größe des Akkus eine dominante Rolle spielt. Aber was bedeutet das aktuelle Ergebnis eigentlich? Je mehr km ich prozentual mit gleicher Akkukapazität zurücklegen kann, je umweltfreundlicher bin ich unterwegs.
Das spielt aber genau dem Plug in Hybrid in die Karten. Der durchschnittliche Nutzer fährt 15 T km im Jahr und davon 60 bis 70 % unter Hundert km am Stück. Das heißt also, ein 20 KWh Akku würde für diesen Teil völlig Reichen, wenn er strompotent und und zyklenfest ist. Die Energiedichte ist hier nicht ganz so dramatisch, weil die erforderliche Kapazität ja überschaubar ist. Also LiFePO4 Zellen wie sie z.B. BYD einsetzt. 5000 80% Zyklen sind da kein Problem. Das wären mindestens 200000 km elektrisch mit einem Akku, bezogen auf die Zyklenfestigkeit. Dazu kommen natürlich noch die, mit dem Verbrenner gefahrenen Strecken. Da spielt bei Otto Normaverbraucher die Alterung und der moralische Verschleiß die größere Rolle. In den Ballungsräumen wird die lokale Emission vermieden, der Akkuverbrauch sinkt auf 20 bis 30% und alle anderen Probleme, wie Schnelladenetze werden auf ein Minimum reduziert.
Man erreicht viel schneller umweltfördernde Ergebnisse und spart so mindestens zwei Drittel Kraftstoff. Ach ja, wer ohne rosa Brille auf die Zahlen schaut sieht, das auch bei Tesla aktuell die Kosten für die großen Akkus durch die möglichen Einsparungen nicht aufgefangen werden können.
Übrigens könnte man die Hybride ja durch tauschbare Akkus auch leicht an die Entwicklung der Speichertechnik anpassen. Diese Übergangslösungen sind übrigens in der Technik gar nichts neues.
In der Elektronik werkelten Röhren, Transistoren, Hybridschaltungen uns IC fast ein halbes Jahrhundert gemeinsam in den Geräten. In einigen Fällen, z.B. Mikrowelle, ist das bei Neugeräten auch heute noch der Fall. Es könnte ja auch mal ein Verbrennerspezialist Stellung beziehen, wie es mit den Abgaswerten aussieht, wenn man ein diesbezüglich optimiertes Stromaggregat entwickelt.
CO2 lässt sich nur durch den Wirkungsgrad beeinflussen, aber 40% weniger sind da auch drin. Bei anderen Schadstoffen sollte sogar eine Kommastelle machbar sein, man muss es halt nur wollen.