"Für Dich ganz konkret gefragt: Wenn Dein Firmenwagen 60.000€ LISTENPREIS kostet, und Deine Firma, Dein Leasinggeber oder wer auch immer 15.000€ Rabatt aushandelt, dann hast Du wieviel Vorteil bei der Berechnung Deines geldwerten Vorteils?"
Sehr unpräzise Fragestellung. Bei der Berechnung des geldwerten Vorteils spielt der Rabatt keine Rolle, da der Bruttolistenpreis maßgeblich ist. Aber die 15.000,-€ spare ich beim Kauf in Relation zum Tesla-Fahrer, der den vollen Listenpreis zahlt. 'Das' habe ich von Anfang an auch so gesagt. Die Otternase hat es nicht so mit dem Lesen, wenn sie im Berserkermodus ist, oder?
"Ich habe die Zahl gewählt, weil z.B. in München und Frankfurt Wohnraum so teuer ist, dass sehr viele Menschen solche Strecken pendeln müssen. Oder aber sie zahlen das als Aufschlag auf die Miete. Der Durchschnitt ist über ganz Deutschland berechnet."
Dann nimm doch bitte den Durchschnitt, wenn du eine ordentliche Berechnung machen willst.
"Zudem war das ja ein Mittelklassewagen, den kauft man sich eher nicht, wenn man 10 km in eine Richtung pendelt, also 20 km am Tag"
Ganz ehrlich: Hinter welchem Mond lebst du denn? Man kauft sich einen Wagen, weil man ihn toll findet und sich darin wohlfühlt und nicht nach den gefahrenen Kilometern.
"Und nein: die Zahl ist nicht 4.800 Euro im Jahr. "
Das ist absolut korrekt:
Bruttolistenpreis: 60.000,- €
Jahresgehalt: 90.000,- € (beispielsweise)
--> geldwerter Vorteil 1%: 600,-€
--> Kilometer: 60.000 * 0,03% * 17 = 306,-€
= Geldwerter Vorteil von 906,-
Daraus folgt: 12 x 8406,-€ = 100.872,- €
100.872 = 30.562,- € Einkommenssteuer + Soli
90.000 = 25.744,-€ Einkommenssteuer + Soli
--> 30562 - 25744 = 4.818,-€ 'Nachteil' im Vergleich zu jemandem ohne Firmenwagen
Je nach Jahresbrutto ändert sich der Betrag natürlich noch, daher wundere ich mich wie du überhaupt sagen kannst, dass meine Zahl falsch ist, wenn du gar nicht weißt welches Jahresbrutto ich angenommen habe. Der Unterschied ist bei einem kleineren Brutto mit Spitzensteuersatz jedoch nicht maßgeblich.
Hm, hast du jetzt auf einmal keine Ahnung oder wie ist das?
"Schnell eine Zahl raushauen, verrechnen kann mal passierrn, aber auf Nachfrage ist deutlich erkennbar, dass Du keine Ahnung hast, wie das berechnet wird.
Aber Du siehst das jeden Tag über Deinen Tisch gehen."
Ich sehe das nicht jeden Tag über meinen Tisch gehen und habe das auch nie gesagt. Für jemanden der über seine eigene Qualifikation schweigt, spuckst du ziemlich häufig große Töne. Meine Vermutung ist ja, dass du keine hast