.. warum Du den Test verteidigst. Dann solltest Du mir eher zustimmen.
SIiest Du?
"Driving measurements are taken at a test track so traffic conditions don't affect the result, with the car following a route that simulates a mix of town, A-road and motorway driving"
Das ist Dein erster Trugschluss: "Die Länge, bzw. Anzahl der Runden dürfte also keine also große Rolle spielen."
Dürfte nicht? Was, wenn sie nur eine Runde fahren, und diese 25 km lang wäre? Wie genau wären dann bei 10% Fehler die um einen Faktor x extrapolierten Ergebnisse? Das habe ich ja anhand eines Beispiels vorgerechnet.
Es KOMMT ganz maßgeblich auf die Länge der Teststrecke an. Und by the way auch auf das Profil der Teststrecke. Und auf den Fahrer (kann er verschiedene Autos über mehrere Runden gleich fahren, etc.) ... wenn jemand eine Strecke mit einem Smart fährt, dürfte er diese mit einem Tesla oder Jaguar ganz anders fahren. Zwangsläufig.
"Nirgendwo ist etwas über die Länge der Testfahrten gesagt. Ich nehme an, dass die Leute von What Car erfahren genug sind, um eine vernünftige Strecke zu fahren und somit keinen großen Extrapolationsfehler zu machen."
Du nimmst also an? Eine 'vernünftige Strecke'? Etwas vage, oder? ;-)
Und dann wirfst Du mir vor, ich wäre "eiskalt"?
Warum verstehst Du das ao falsch? Die Extrapolation von Faktor 4 und 5 war ein BEISPIEL, das habe ich oft genug geschrieben. Ich wollte verdeutlichen, wo das Problem bei solchen Tests ist.
Du hast hingegen nix als die Annahme, dass diese Leute eine 'vernünftige Strecke' wählen, um dann keine großen Extrapolationsfehler zu machen - wo Du mir vorher noch geschrieben hast, dass Fehlerfortpflanzung, Extrapolation etc. Doch egal sei?
Wie wäre es mit Fakten?
Meine Fakten: ein Test, in dem ein Smart mit einem Tesla oder iPace verglichen wird. Man fährt Runden, ohne zu schreiben wie groß sie sind. Man fährt Runden, von denen man das Profil nicht kennt. Man schreibt nicht, wieviele Runden, auch nicht, wie man extrapoliert hat, und ob aie eine Abweichung, oder irgend einen Messfehler berücksichtigt haben. Auch nicht, ob die Tests der selbe Fahrer durchgeführt hat - ich fahre die Runde sicher anders als Du. Lauter Fragen.
Du: hoffst und nimmst an.
Das Ziel war eindeutig formuliert: wie weit kommt ein Auto mit einer Ladung, also ohne nachzuladen.
Und dann? Das Ergebnis ist eine Tabelle, die (richtigerweise) nach Reichweite sortiert wurde. Wenig verwunderlich kommt der i-Pace sehr weit, der Tesla ebenfalls. Was niemand anders vermutet hatte, weil aie die größten Akkus haben.
Verwunderlich der Hyundai auf Platz 1 (ich weiß, da sind keine Zahlen), Tesla auf Platz 4 - nix, was mich hätte jubeln lassen.
Frage: macimale Reichweite, Antwoet: siehe Reichweite in der Tabelle.
Und dann? Sie stellen fest, dass zwischen Angaben der Hersteller und derr ‚extrapolierten realen Reichweite' eine Diskrepanz ist - und vergleichen. Und auch da tauchen zwei verschiedene Angaben in der Spalte auf - zwei Verfahren, NEFZ/WLPT. Und dnan berechnen sie irgendwelche Miles per kWh.
Und auf diese beiden Zahlen stürzt sich Dailymail, als ob das entscheidend wären - und stürzte sich auch SocConv. Obwohl das Nbeenergebnisse waren, und die Reichweite das echte Ziel des Tests war.
Ubd nun? Wenn sie nicht (!) vernünftige Strecken wählen, die Strecke zu kurz, die Extrapolation zu groß war - wie glaubwürdig sind dann diese dann anschließend auf Milen pro kWh errechneten Werte?
Und was machen sie? Brechen das runter auf Nachkommastellen - so versucht man Genauigkeit vorzutäuachen, wo es keine gibt. Wissenschaftlich korrekt wäre eine Angabe wie ZUM BEISPIEL 3,4 +/- 0,3 Meilen per kWh, aber dann wäre für jeden offensichtlich, wie wenig aussagekräftig diese Spalte wäre.
Als Mathematiker sollte Dir ganz eindeutig klar sein, dass meine Skepsis angebracht ist. Der Test hat schlicht und einfach zu viele systematische Fehler, um überbewertet zu werden.
Und das (!) habe ich nun mehrfach beschrieben.
Blende Deine Antipathien mir gegenüber aus, stell Dir vor, dass das SocConv geschrieben hätte - und lies es erneut. Du wirst sehen: meine Aussagen sind stimmig, von vorne bis hinten.
PS: Wenn Du Beispiele und Märchen nicht als solche erkennen kannst, solltest Du mit solchen Aussagen vorsichtiger sein:
"Frei von dir erfundener Fake."
Du solltest Dich lieber darüber beklagen, dass die Tester nicht schreiben, wieviele Runden sie gedreht haben, wie lang die Strecke ist, etc. Ih habe danach gesucht, aber auch in der Angabe über diesen Test habe ich das nicht gefunden.
Mich macht das misstrauisch. Grundsätzlich.
PPS: Weißt Du, wie Autobild testet? Ähnlich. Und ihre Strecke war, nagel mich nicht fest, unter 50 km. Die haben ebenfalls eine Teststrecke, über die sie ihre Autos jagen. Aber da war irgendwo recht genau erwähnt, wie sie testen. Also inkl Strecke, Länge der Strecke etc.
Und auch das ist nur ein Richtwert, weil, Du weißt, es sehr vom Fahrer abhängt, was möglich ist.
Glaubst Du nicht? Dann lies: "Wie weit kommt man nun mit dem P85D? Die Antwort: Kommt drauf an. Die von uns unter verschiedenen Bedingungen ermittelten Distanzen reichen von 205 Kilometern bei, nun ja, sehr häufigem Vollgas bis zu maximal 447 Kilometern bei sehr zurückhaltendem Tempo. Auf der Normrunde verbrauchte der Tesla 23,3 kWh/100 km, das ermöglicht – für den Alltag realistische – 365 Kilometer am Stück."
Warum sollte das beim Tesla Model S P75D anders sein? 205 km bis 447 km Reichweite.
www.autobild.de/artikel/...85d-langstrecken-test-6032597.html
Ich kannte diese Testmethoden, kannte ihre Vorteile und Nachteile, und, was am wichtigsten ist: ihre Aussagekraft. Und DESWEGEN habe ich sie kritisiert.
Und was hast Du? Vertrauen in Tester, die Du nicht kennst, in Strecken und Messverfahren, die Du nicht kennst, in Rechnungen, die Du nicht kennst, und in Aussagen, von denen Du Null Ahnung hast, wie aie wirklich zustande gekommen sind.
Ok, nun kapiert? Gern geschehen.
Zumindest sollte klar sein, dass der wichtigste Parameter exakt der ist, von sem Du schriebst, er apiele keine Rolle: Länge der Teststrecke (Runde), und, falls mehr als eine Runde gefahren wurde, was ich bezweifle, die Gesamtstrecke.
Weil alles andere maßgeblich daraus errechnet wurde - inklusive aller systematischen Messfehler und Ungenauigkeiten.