... dass wenn in acht Jahren beim Autohändler ein BEV und ein Verbrenner nebeneinander stehen, der Preis gleich ist, und die Infrastruktur halbwegs steht.
Warum sollte man dann noch den Verbrenner kaufen, der im Unterhalt teurer ist, Verschleissanfälliger, und eben auch noch die Umwelt deutlich mehr verpestet?
Eben. Rein rational, wirtschaftlich und emotional greift man zum lebenden Pferd, das Tote lässt man sterben.
Seine Aussage ist also recht schlüssig. Und das ist dann der Punkt, ab dem es kein Zurück mehr gibt.
Und da die klassischen autobauer bis 2025 sehr viele Modelle fertig haben wollen, ist das eine sehr interessante Prognose. Es wird genug Auswahl geben.
Mal schauen. Acht Jahre ist ein sehr überschaubarer Zeitraum.
Ich frage mich dann nur: wem wollen die Dinos dann ihre Verbrenner andrehen, die im Laden vor sich hin rosten, oder die für die Halde produziert werden? Den Osteuropäern? Für welchen Preis? Oder der Dritten Welt? Indien will die Dinger auch nicht haben. Bis dahin sind sie auch einen Schritt weiter.
Na ja: und dann haben sie BEVs, die man haben will, aber die nicht produziert werden können, weil die Produktion zu 2/3 auf Verbrenner konzipiert ist.
Das ist so - ziemlich - blöd. Insbesondere, weil es so vorhersehbar ist.
Deswegen geht bei den drei großen deutschen Autobauern der Trend der Aktien abwärts. Die Party ist vorbei.
Mal sehen, ob der Doktorand mit dem Zeitpunkt recht behält. Gut argumentiert hat er ja. Und die Punkte könnten durchaus auch nach oben ausbrechen, wenn in China die Produktion hochgefahren wird.