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Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE


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Tesla Inc 411,82 $ +0,03%
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Mercedes-Benz G.
kein aktueller Kurs verfügbar
 
Toyota Motor Cor. 20,23 € -1,10%
Perf. seit Threadbeginn:   +230,56%
börsianer1:

@stailth

 
31.08.17 11:29
Einer von den beiden wurde als vermisst gemeldet und der letzte macht dann das Licht aus. :-)
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stailth:

Vermisst ist relativ

 
31.08.17 11:38
Also ich vermisse ihn nicht. Endlich kann man sich einmal sachlich über Tesla austauschen ohne tausend Füllbeiträge pro Tag.

Insofern passt das doch.

Allerdings tut sich bei Tesla weiter nichts. Sehr verdächtig still. Kaum Getwitter außer Uraltverkaufszahlen. Es könnte demnächst ein noch böseres Erwachen drohen als bislang schon vermutet.
Antworten
UliTs:

Was für ein

 
31.08.17 12:27
böses Erwachen wird denn vermutet?
Antworten
didiii:

wenn

2
31.08.17 13:10
ich mir den kurs anschau
kann es nicht soo boese sein......
vielleicht das boese erwachen
fuer die baeren :)
Antworten
börsianer1:

didiii

 
31.08.17 13:23
Für Seitenlinien-Shorties haben steigende Kurse auch ihr Gutes.
Antworten
phineas:

Gegenüberstellung des Cashflow von BMW und Tesla

4
31.08.17 14:19
Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE 23200378
Glanz und Glamour haben nicht viel mit High Yields zu tun, so High Yield-Experte Ennett. Eine Hochzinsanleihe von Tesla fällt da völlig aus dem Raster
Zitat aus dem Artikel: Zyniker würden behaupten, dass sämtliche guten Dinge, die diesem Unternehmen jemals widerfahren sind oder überhaupt widerfahren können, darin bereits eingepreist sind.
Antworten
börsianer1:

Eingepreist sind

 
31.08.17 15:18

sämtliche guten Dinge, die diesem Unternehmen jemals widerfahren sind oder überhaupt widerfahren können

Ich glaube sogar, dass da schon das Paradies eingepreist ist. Zum Glück bin ich Atheist.


Antworten
Berliner_:

Lesenswert

7
31.08.17 15:24
Ist die Zukunft der Elektromobilität gefährdet? Müssen wir auf Tesla aufpassen?

Veröffentlicht: 30. August 2017
|Vorgestellt in: Favoriten der Redaktion, Wirtschaft & Märkte

Tesla scheint der Vorreiter der Elektromobilität zu sein und die deutsche Herstellerelite hinkt hinterher. Was vor kurzem in dem Artikel: „Wie Tesla die Autowelt in Atem hält“ auf Linkedin diskutiert wurde, ist ein spannendes Thema mit dem Potenzial der Grundsatzdiskussion: Ist die Zukunft der Elektromobilität gefährdet? Kommt die Elektromobilität wirklich?

Ein Kommentar von Marvin Eichsteller

Ich habe vor kurzem den Artikel: „Wie Tesla die Autowelt in Atem hält“ veröffentlicht und besonders auf LinkedIn fand dieser Artikel regen Anklang. Die Diskussion unter meinem Artikel war mehr als spannend, einige Verfechter des Diesels und des Verbrenners traten gegen Elektromobilitäts-Fürsprecher an. Heute würde ich mich gerne einigen Kommentaren stellen, analysieren wie die heutige Situation tatsächlich ist und mich auch erneut Tesla widmen.

Warum ist Tesla nicht im Relevant Set?

Laut YouGiv Markenmonitor (Stand April 2017) haben derzeit nur vier Prozent aller Autokäufer Tesla im sogenannten ‚Relevant Set‘. In der WiWo wird geschrieben, dass nur „vier Prozent aller Deutschen (ab 18 Jahren) bestätigen, Tesla für den nächsten Autokauf auf dem Schirm zu haben“. Und das verwundert mich nicht, denn Tesla spielt momentan mit dem Model X und dem Model S in einer Liga, die sich der Otto-Normalverbraucher einfach nicht leisten kann.

Ab ca. 70.000€ geht es mit dem kleinsten Batteriepaket im Model S los. Bei diesem hohen Preis habe ich leider auch noch keinen Tesla in meinem persönlichen ‚Relevant Set‘ des nächsten Autokaufs.

Doch wenn es um die Frage geht, einen reinen Elektroautohersteller zu benennen, so werden doch die meisten angeben, dass sie den Namen Tesla mit Elektroautos in Verbindung bringen. Nicht für den persönlichen Kauf des KFZ, sondern generell. Und mit dem Model 3 für den Preis eines BMW i3 könnte sich das Relevant Set doch maßgeblich ändern. Und zwar in Richtung der Einsteigerzielgruppe.

Reine Verkaufszahlen – Eine Vermutung warum Tesla schlechter abschneidet

Auch die reinen Verkaufszahlen lassen sich auf den Preis zurückführen, denn ein BMW i3 kostet neu knapp 37.000 €, einen Nissan Leaf gibt es ab 23.000 €. Die Förderung des Staates ist nicht berücksichtigt. Somit sind BMW i3 und Nissan Leaf definitiv Vorreiter der eMobilität, jedoch mit den derzeitigen Fahrzeugen aus Kalifornien von der Modellart und dem Preis nicht zu vergleichen. Sie sind Kleinwagen, sprechen eine andere Zielgruppe an und man kann den Preis finanziell eher verkraften.

Dieselskandal

Der Dieselskandal ist immer noch aktuell. Ich habe in Stuttgart studiert und viele meiner Kommilitonen dürfen mit ihrem jetzigen KFZ mit Diesel Aggregat nicht mehr in die Innenstadt. Die Angst zum Verlust an Mobilität geht um und leider wird auch die angekündigte Nachrüstung per Software-Update bei alten Fahrzeugen keine Lösung darstellen. Das Traurige ist, dass die Elektromobilität hier nicht der eventuelle Heilsbringer ist, sondern sogar der Verlierer sein könnte.

Horst Seehofer hat laut FAZ.net nämlich vorgeschlagen, zum Teil durch E-Auto-Fördermaßnahmen finanzierte Unterstützung für den Diesel zu leisten, wir haben berichtet. Er forderte, dass man für die Umrüstung von Taxis, Bussen und Müllautos mit Selbstzünder-Motor einen staatlichen Fonds zur Verfügung stellt. Dieser könnte sich auch aus nicht abgerufenen Mitteln zur Förderung von Elektromobilität speisen.

Was machen wir mit den nicht abgerufenen Mitteln zur Förderung von Elektromobilität?

Wenn Mittel für die Förderung von Elektromobilität nicht abgerufen werden, so ist die von Seehofer vorgeschlagene Mittelumwandlung natürlich die falsche Botschaft. Denn das Geld sollte nicht tatenlos herumliegen, sondern das Potenzial der eMobilität dann eben mit anderen Massnahmen vorantreiben.

Die Tatsache dass Tesla nicht auf die Regierungen in Sachen Netzausbau vertraut, sondern ein eigenes Schnellladenetz selber aufbaut, ist für mich ein falsches Signal. Ist der Netzausbau nicht staatliche Sache, bzw. sollte er nicht von den großen Energieunternehmen getragen werden und nicht vom Autobauer selbst? Warum können nicht benötige Gelder nicht vorerst in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert werden? Ein Thema was meiner Meinung nach diskutiert werden muss.

Die deutsche Automobilindustrie

Die Diskussion über die deutsche Automobilbranche im Zusammenhang mit der Elektromobilität ist spannend. Oft wird der Vergleich Nokia und Apple heran gezogen. Meiner Meinung nach ist das der falsche Vergleich, denn die deutschen Automobilhersteller ziehen nach. In den letzten Wochen wurde von fast allen Herstellern bekannt gegeben, dass man zukünftig Millionen in die eMobilität investieren wolle.

Kein Vorreiter mehr – den Start verschlafen

Was viele in diesem Zusammenhang wundert ist, dass wir nicht, wie sonst üblich, der Vorreiter sind. Nein, es ist ein in Südafrika geborener Visionär, der äußerst gewöhnungsbedürftig über seinen Lieblingskanal Twitter kommuniziert, keine Werbung schaltet und eigene Milliarden für seinen Traum in die Hand nimmt. Die Rede ist von Elon Musk.

Wir haben den Start verschlafen, da gibt es keine zwei Meinungen, aber wir haben auch das Potenzial diesen Rückstand aufzuholen. Tesla bringt das erste Massenmarkt fähige Auto bereits dieses Jahr auf den Markt. Für jeden verfügbar ist dieses Model 3 wahrscheinlich im Jahr 2018 und die deutsche Herstellerelite plant sehr konservativ erst das Jahr 2020 für den Launch eigener Elektrofahrzeuge ein. Eine Designstudie ähnlich eines BMW i3 oder ein halbherziger Umbau à la e-Golf kann da nicht als Vergleich herangezogen werden.

Denn, wenn bei Tesla alles wie geplant verläuft, wird das Model 3 die Konkurrenz extrem schnell in den Verkaufszahlen überholen. Und so geben die Autohersteller zu:

„Tesla gehört zu den Wettbewerbern, über deren Fähigkeiten wir im Augenblick nicht verfügen.“ VW-Markenchef Herbert Diess gegenüber Inside

Elektromobilität überhaupt möglich?

Eine Grundsatzdiskussion, die es in sich hat. Ist die Elektromobilität in Deutschland überhaupt möglich? Ist die Technik so weit, dass die Batterien lange genug halten, das Stromnetz die Energie bereitstellen kann und wie sieht es mit der Ladeinfrastruktur und den Ladepausen auf.

Nutzungsart eines Elektroautos

In der Praxis lädt man sein Elektroauto oft nur 15 bis 20 Minuten. Mit einer gut ausgebauten Ladeinfrastruktur sind kurze Stopps kein Problem, denn die Nutzungsart eines Elektroautos ist anders als beim Verbrenner. Oder sollte im Idealfall anders sein.

Elektroautos lädt man am besten, wenn man kurz im Shopping Center ist, einen Stopp für einen Kaffee einlegt, in der Nacht schläft oder während der Arbeitszeit im Büro. Unser Verhalten wird sich ändern, denn hier spielt keine Rolle, wenn der Tank gegen Null geht, sondern geladen wird immer dann, wenn das Auto abgestellt wird. Dies wäre die gängige Praxis um den alltäglichen Bedarf zu decken.

Batterien – Wie lange halten sie überhaupt?

Gehen wir auf einen der führenden Hersteller von Akkus für Elektroautos ein. Tesla baut in seiner Gigafactory die Batterien für alle Modelle von S bis X über 3. Geplant ist eine Kapazität der Fabrik von 1.000.000 Akkus jährlich. Die Akkus von Tesla haben eine Garantie von 8 Jahren oder 200.000 km. Danach werden sie nicht entsorgt, sondern können weiterverwendet werden. Zum Beispiel können Akkus mit einer Kapazität von 70% problemlos als Pufferbatterie für Solaranlagen verwendet werden. Als Positivbeispiel für langlebige Batterien kann auch der Toyota Prius genannt werden, der als Hybrid Modell schon lange die Straßen bevölkert und Akkus mit einer Einsatzzeit von über 15 Jahren hat. Vernünftiges Lademanagement hilft hier, dass die Kilometer mit einer stabilen Batterie bis zur Millionen nur so runterlaufen.

Reichweite der heutigen Autos

Hier müssen wir uns die Frage stellen: wie viele Kilometer legen wir realistisch am Tag zurück. Ich pendele jeden Tag zur Arbeit, Gesamtstrecke 150 km plus kleinere Strecken zum Sport. Komplett betrachtet dürften bei mir nicht mehr als 200 gefahrene Kilometer täglich auf der Uhr stehen. In Deutschland zeigen Studien das Rund 90 Prozent der Pkw in privaten Haushalten weniger als 100 Kilometer am Tag zurück legen. eMobilität blockiert also hauptsächlich bei der Fahrt in den Urlaub, aber auch hier werden die Strecken von 1.000 km und mehr, nicht an einem Stück zurück gelegt. Das Tesla Model S hat (in einer nicht relevanten Fahrweise) sogar die 1.000 km an einem Stück geschafft. Die Reichweite sollte also auch nicht das Argument gegen die eMobilität sein.

Strombedarf von Elektroautos

Die Deckung des Strombedarfs für Elektroautos ist eine andere Frage. Berichte sagen, dass eine nächtliche Ladung ohne Probleme möglich wäre. Die Ladeinfrastruktur ist dabei auf jeden Fall der Punkt, an dem es momentan die größten Probleme zu geben scheint. Es gibt fast 50 verschiedene Abrechnungssysteme (die untereinander nicht immer kompatibel sind) und das blockiert bei der einfachen Nutzung.

Hat jedoch jeder Besitzer die Möglichkeit sein Auto zuhause zu laden, so benötigt er tagsüber weniger Energie für die Ladung seines Elektroautos und startet mit einem „vollen“ Tank in den Tag. Und bei einer Reichweite von ca. 300 km sollte auch jeder Pendler mindestens zur Arbeit kommen. Jedes Elektroauto verdrängt weiterhin einen Verbrenner, die Nachfrage nach Benzin & Diesel fällt und kann zu einer Reduktion des Stromverbrauches auf der Raffinerie-seite führen. Es gibt Berechnungen die zeigen, dass die Energieeinsparung bei der Aufbereitung von Treibstoff für Verbrenner ca. die Hälfte an E-Autos versorgen könnte. D.h. nichts anderes als dass die Aufbereitung in einer Raffinerie so viel Energie benötigt, dass mit der benötigten Energie für 2 Verbrenner ein Elektroauto mit 15.000km Jahreslaufleistung (16kwh/100km) fahren kann. Dies bezieht sich nur auf die Energie, die verbraucht werden muss, um die Kraftstoffe zu produzieren, nicht auf die Benutzung des Kraftstoffs.

Weiterhin gibt es den Fakt, dass Deutschland im Jahr 2016 rund 50 Milliarden Kilowattstunden für das Ausland produziert hat. Warum also nutzen wir diese Energie in Zukunft nicht für unsere Elektroautos?

Zwischenspeicherung

Die Frage, die in diesem Zusammenhang jedoch immer noch geklärt werden muss, ist, wie eine erfolgreiche Zwischenspeicherung erfolgen kann. Können vielleicht hier sogar Elektroautos als Zwischenspeicher fungieren, also Strom untereinander austauschen. Hier gibt es relevante Bedenken, die von der Industrie noch gelöst werden müssen. Da die Umstellung jedoch nicht ad hoc funktionieren kann, gibt es hier noch Zeit zur Lösungsfindung.

Finanzierung & Aktienverhalten von Tesla

750 Millionen Dollar Verlust im letzten Jahr bei einem Umsatz von 7 Milliarden Dollar. Doch trotzdem ist der Aktienkurs um 67 Prozent gestiegen und Tesla ist an der Börse inzwischen mehr wert als Ford oder GM. Man sieht, dass die Aktionäre den Innovator aus Kalifornien fördern, gar hypen. Würde das auch funktionieren, wenn die großen dt. Hersteller solch massive Investitionen ankündigen würden? Ich bin mir unsicher, ob die Aktionäre die Verluste der ersten Jahre in solch einem Maße mittragen würden. Realistischerweise führt jedoch kein Weg an einem signifikanten Investment vorbei, will man den Rückstand zu Tesla aufholen.

Mein Fazit

Im Grundsatz scheint die Elektromobilität möglich. Tesla ist der führende Autobauer in diesem Feld und auch die deutschen Autobauer haben das bereits erkannt. Wir müssen also definitv auf Tesla aufpassen, denn wir brauchen momentan zu lange, um attraktive Elektroautos auf den Markt zu bringen. Die Investitionen der Herstellerelite wurden angekündigt, die Concept Cars werden auf der IAA im September vorgestellt. Mich interessiert, ob es Concept Cars bleiben, oder ob wir zeitnah mit einer Umsetzung rechnen können. Können die eigentlich führenden Deutschen Automobilhersteller das Model 3 noch einholen, wenn Tesla die avisierten Absatzzahlen schafft? Und schafft es die deutsche Infrastruktur momentan überhaupt?

Zum Schluss kann man sagen:

Man muss kein Fan der Elektromobilität sein, aber sie wird kommen.

Das ist aus meiner Überzeugung eine Tatsache. Also diskutieren wir weiter, ob es unser Stromnetz aushält, die Batterien nicht lange genug halten und die Infrastruktur für die Anforderungen nicht ausreicht usw.

Oder wir gehen die Probleme an. Nutzen wir unser Know-How, die finanziellen Möglichkeiten und bauen mit Rückhalt der Politik eine vernünftige Netzwerk-Infrastruktur und verkaufen einfach weniger Strom an unsere Nachbarn. Nutzen wir die Energie für unsere Elektromobilität.

Oder fehlt uns dafür etwa ein Visionär wie Musk? Ich denke nicht, denn wir waren Visionäre in der Automobilbranche und sind es immer noch. Vielleicht etwas müde geworden, aber aufwachen können wir immer noch. Denn noch ist es nicht zu spät und die Elektromobilität ist ein Langstreckenrennen, kein Sprint.
Antworten
Melon Usk:

@Berliner: Ein Link hätte auch gereicht

2
31.08.17 15:38
Und gerne Deine Gedanken und vllt. Schlüsse dazu. Aber einen kompletten Artikel hier reinzustellen müllt nur das Board zu.
Antworten
No Musk:

Ein Kommentar von Marvin Eichsteller

 
31.08.17 15:46
Wer ist Marvin Eichsteller ?  
Antworten
ddmb:

Die Elektromobilität wird sich durchsetzen,

 
31.08.17 15:51
so wie fast alles elektrifiziert wird. Meiner Meinung nach ein ganz einfacher Punkt, der dass zur Folge hat: Aus praktisch jeder Energieform lässt sich elektrische Energie erzeugen und umgekehrt.

Damit ist diese Energieform die wohl flexibelste...vollkomen egal ob sich Solar, Wind, Kernfusion,...am Ende durchsetzen.

Meine Meinung.
Antworten
summerrains:

Tesla - alltagstauglich?

3
31.08.17 16:05
Das wird wohl noch eine Zeit brauchen, bis der Stromer den Verbrenner voll ersetzen kann.

Momentan sin reine Stromer nicht alltagstauglich.

Nicht jeder kann sein BEV Zuhause an das Stromnetz anschließen. Menschen, die in Wohnblöcken von Großstädten wohnen.
Die einfach nur froh sind, wenn sie überhaupt in den Abendstunden einen Parplatz für sich ergattern können.

Mir fehlt da die Flexibiltät, zu entscheiden wann, wo  und wie ich tanke.
Bsp. Reichweitenproblem
Tag 1:
-  Der Stromer die Nacht über aufgeladen worden. Fahre freudig zur ca. 90 km entfernten Arbeit.
-  Nach der Arbeit setze ich mich in meinen Stromer und Düse erst zu Freunden, dann zum Einkauf
  und zur späten Stunde zum Sport.
-  Der Tag war lang. Ich bin vom Arbeitstag müde. Möchte nur noch ins Bett. Muss morgen wieder recht früh raus.
- Ich stelle den Wagen auf einen Parkplatz und gehe Heim.

Tag 2:
- Upss, Ich schau auf meine Reichweite des Stromer, nur noch ca. 85 km sind nur noch möglich.
- ohje, habe gestern vor lauter Müdigkeit und Unlust vergessen, den Stromer zum Aufladen anzuschließen.
- Was mache ich nur? Mit einer Reichweite von 85km werde ich es zur Arbeit nicht mehr schaffen.
- Auf der Arbeit gibt es keine Möglichkeit, den Stromer Akku zu laden.
- Jetzt hier Zuhause den Akku aufladen würde Stunden dauern.
- Die nächste Schnelladestation ist 32 km entfernt und dauert auch 20-40 Minuten, bis das Akku geladen ist.
- Ich habe ein wichtiges Meeting in der Firma.
- Was mache ich jetzt nur?

Fazit:
Wenn sich das Leben nur um das Organisieren von Stromer- Fahrten dreht, dann hat der Stromer keinen Nutzungs-Mehrert gegenüber einem Verbrenner.

Die Ladezeiten sind zu lang sind.Die Stromer- Reichweite ist nur halbsolang wie ich sie beim Verbrenner vorhfinde.  
In meinem Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass diese Tesla-Besitzer tatsächlich seinen Stromer Zuhause anschließen kann. Wie ist es wohl, wenn er diese Möglichkeit nicht hätte und der tägliche Fahrweg zur Arbeit, zum Sport, zu Freunden, zum einkauf, zur Schule, zum Kindergarten  pro Tage an die 200 km kommt?

Jeden Tage zu einer 30 km enfernten Tankstelle fahren und 20-40 Minuten den Stromer an Netz schließen?
Das macht an 5 Arbeittagen ca. 2- 4 Stunden Lebenszeit nur für das Aufladen eines Stromers.
Der Weg zur Tankstelle ist noch nicht mal damit einberechnet.
2-4 Stunden Lebenszeit in einer Woche, die es mir nicht Wert sind, sie so unnütz zu vergeuden.

Solange die BEV- Hersteller diese und noch andere Alltagsprobleme nicht lösen, wird der BEV eher nur ein Nischprodukt bleiben. eher als Zweit- oder Drittauto gedacht.


Antworten
No Musk:

@ddmb: Elektromobilität wird sich durchsetzen

 
31.08.17 16:12
Kannst du deine Meinung auch begründen? Immerhin sind BEV ungefähr genauso alt wie PKW mit Verbrennungsmotor. Nach einer kurzen Blütezeit am Anfang des 20.Jahrhunderts , spielen sie nur noch ein Mauerblümchendasein. Und daran hat auch der Medienhype der letzten Jahre zu dem Thema wenig  geändert . Nach wie vor kaufen mehr als 99 % aller Neuwagenkäufer weltweit kein BEV  
Antworten
kleinviech2:

also ich

4
31.08.17 16:31
fahre seit 25 monaten einen nissan leaf fürs pendeln und für kurzstrecke (25 monate, 26.000 km) und seit 13 monaten model S von tesla für langstrecke und für reisen (13 monate, 13.000 km) und habe null probleme mit der alltagstauglichkeit, der nachladerei etc. was für ein organisationsaufwand soll das sein ? klappt alles erstaunlich gut.
Antworten
XL___:

...

3
31.08.17 16:47
""- ohje, habe gestern vor lauter Müdigkeit und Unlust vergessen, den Stromer zum Aufladen anzuschließen.""

LOL.

Comedy pur hier.
Antworten
No Musk:

@XL:Comedy pur

 
31.08.17 16:53
Ist zu leugnen , das mehr als 99% aller PKW-Käufer , diese stark eingeschränkte Alltagstauglichkeit nicht wollen  
Antworten
börsianer1:

solange BEV bei

 
31.08.17 17:29
Reichweite, Infrastruktur, Ladezeiten, Preisen nicht mit Verbrennern mithalten können, wird BEV ein teures Liebhabergadget bleiben.
Antworten
börsianer1:

XL

 
31.08.17 17:30
Fährst du Verbrenner oder BEV?
Antworten
didiii:

na ja

2
31.08.17 17:36
bei tesla sind ja ueber 450000 in Vorbestellung,
ca 200000 warten auf eine probefahrt
ca 200000 haben die nase voll vom diesel ! oder auch mehr.
wenn der M.3 erst mal auf den strassen gesehen wird
kommen noch mehr kunden dazu.
Antworten
No Musk:

@didiii:ca 200000 warten auf eine probefahrt

 
31.08.17 17:47
In den USA werden jede Woche mehr als 300.000 PKW verkauft.  
Antworten
börsianer1:

didii

2
31.08.17 17:48
Nun übertreibe mal nicht. 0,0001% der Weltbevölkerung kennen weder Tesla noch deren Volks-BEV.
Antworten
summerrains:

XL- wer zu letzt lacht...!

 
31.08.17 17:49
XL_____ ..."Comedy pur hier."

Wenn du eine Alltagssituation als lachhaft empfindest, dann lach ruhig weiter.
Andere, die jeden Tag ihrem Job und allen Alltagsverpflichtungen nachgehen, sprich bei denen der ganze Werkstag arbeits- und familienbedingt verplant ist, die finden es nicht lustig.
2-4 Stunden/Arbeitswoche, 8-16 Stunden/Monat, 24-48 Stunden/vierteljärlich, 96- 192 Stunden/Jahr wartend an der Schnellladestation.
Fazit: 4- 8 Tage im Jahr reine Lebenszeit nur für das Laden eines Stromers, reinste Zeitverdeudung.
Noch nicht mal die Wochenenden gerechnet.

Sorry, wenn jemand so viel Zeit nur für das Aufladen des Stromers in Kauf nimmt, da muss ich ehrlich sagen, dann ist der LAcher auf meiner Seite,
wenn der Stromerbesitzer bei Wind und Wetter an einer X-beliebigen Tankstelle auf das Aufladen seines Stromer warten muss.

kleinviech2..." fahre seit 25 monaten einen nissan leaf fürs pendeln und für kurzstrecke (25 monate, 26.000 km) und seit 13 monaten model S von tesla für langstrecke und für reisen (13 monate, 13.000 km) und habe null probleme mit der alltagstauglichkeit, der nachladerei etc. was für ein organisationsaufwand soll das sein ? klappt alles erstaunlich gut.....

Wow! Für so viel Geld, so wenige gefahrene Kilometer!!!
Nissan Leaf,  26.000 km/25 Monate macht 1.040 km/Monat für Kurzstrecken, fürs Pendeln (quasi Nutzung jeden Tag!)
Tesla S, 13.000km/13 Monate macht 1.083 km/Monat für Langstrecken, Dienstreise, Urlaub etc. (Zweitauto)

Nissan Leaf, 23.500-28.900€, für ca. 199km Reichweite
Tesla S, ab 70.000 € aufwärts, für ca. 480 km, bei höherer Reichweite sind wir dann schon mal bei ca. 100.000€ aufwärts

Spannende Story! Erstwagen für kurze Strecken, Zweitwagen für lange Reisen!  
Da wird ja das Aufladen zum täglichen Sport.
Obendrein möchte ich nicht die Stromrechnung sehen, wenn die beiden Stromer Daheim aufgeladen werden.

Der Kauf ist vermutlich nicht durch die besseren Alltagseigenschaften  der Stromer gegenüber einem Verbrenner zustande gekommen.
DAs kann es wirklich nicht sein. Vermutlich ist der Kauf dieser Stromer eher ideologisch motiviert.

Ob sich das ein Otto- Normal leisten kann? Sorry, aber es kommt ein leiser Zweifel auf.

Natürlich hat die BEV-Technologie ihre Daseinsberechtigung. Aber momentan sehe ich nicht deren Nutzungs-Mehrwert gegenüber einem Verbrenner, bezogen auf den ganz normalen Alltag.

Wenn die BEV- Hersteller es lösen können, die alltäglichen Herausforderungen zu stemmen, die ein Verbrenner jeden Tag millionenfach zuverlässig und flexibel lösen muss, dann wird der Stromer zu einer echten Alternative. Dann Diesel/ Benziner ade. Ohne Zweifel.

Aber momentan gibt es zu viel Unwegbarkeiten.
Meine persönlichen sind u.a. auch
- nächte Schnellladestation ca. 44 km vom Wohnort entfernt
- Zuhause ist ein Aufladen nicht möglich
- nächste authorisierte Teslawerksatt ca. 1,5h entfernt
- nächster Tesla-Store ca. 2,5-3,0 h entfernt

Schon allein deshalb würde für mich ein Tesla-Kauf nicht in Frage kommen.

Aber so wie jeder mag.
Viel Spass weitherin mit Tesla.


 


 
   
Antworten
Ad-hoc:

didiii

 
31.08.17 18:01
Ich gehe mal von meiner Familie aus. Meine Frau und ich bewohnen einen Mietwohnung in der Stadt. Sie fährt relativ wenig, so das sich ein Stromer absolut lohnen würde. Aber weder in der Tiefgarage noch vor den Haus gibt es Strom, so dass ein Ladegerät nicht mal installiert werden könnte. Also nicht durchführbar. Und da wir uns grundsätzlich gegen ein Haus entschieden haben, wird sich an der Situation auch in den nächsten 5-10 Jahren nichts ändern.

Selber fahre ich einen Firmenwagen (Diesel), den ich aber momentan auch nicht gegen einen Stromer tauschen könnte. Erstens fehlt auch mir die Lademöglichkeit, zweitens bin ich teilweise 600/700 km am Tag unterwegs und habe gar nicht die Zeit eine längere Pause zum Laden einzulegen.

Und ich denke so geht es vielen .....

Also, ganz so einfach ist es nicht mit BEV. Man darf nicht vergessen, dass der Großteil der Bevölkerung nun einmal in der Stadt wohnt.

Und die Vorbestellungen. Sind leider gar nicht überprüfbar.
Antworten
didiii:

Ad-hoc

 
31.08.17 18:15
10 % und mehr haben in der USA
und Europa ein eigenes haus.
rechne mal aus,wenn ein teil davon auch noch solar und powerpack
wollen.......
Antworten
kleinviech2:

immer noch nicht verstanden ?

4
31.08.17 18:16
autos stehen die meiste zeit sowieso nur rum, und während dieser standzeiten werden BEV eben geladen. einzig auf langstrecke hat man während der fahrt ladepausen, aber da jeder auf langstrecke auch mal pause für nachtanken, kaffee und menschliche bedürfnisse macht, ist der zusätzliche zeitaufwand akzeptabel. irgendwelche rechnungen über verlorene lebenszeit durch ladezeit (4 bis 8 Tage pro jahr, ROFL !) stammen vor diesem hintergrund aus der abteilung milchmädchen.
und ja, ich kann mir den spaß leisten - BMW 7er oder 5er, Mercedes S oder E, Audi 8 etc. kann ich mir auch leisten, das wäre aber ökonomisch genauso witzlos, außerdem leben wir im 21. jahrhundert. wenn autos nur anhand wirtschaftlicher kriterien gekauft werden würden, würden wir alle jahreswägen von dacia fahren - tun wir aber nicht. warum wohl ? wer fährt hier dacia ? über TCO rechnungen, kostenlose superchargerei und laden über die eigene PV und hausbatt scheibe ich schon gar nichts mehr, ist alles schon x-mal durchgekaut.
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