Die Tesla-Schwesterfirma arbeitet an ihrem neuen Raketentriebwerk Raptor. Raptor arbeitet nicht mehr mit RP-1 wie die Aktuellen Merlin-Antriebe, sondern mit flüssigem Methan.
Bemerkenswert an dem Triebwerk ist, dass es eine Full Flow Stage Combustion Cycle Maschine ist. Was das ist und warum das gut und etwas besonderes ist wird im Video ausführlich erklärt. Möglich wird das erst durch die SpaceX-Entwicklung einer neuen Superlegierung namens SX500 die > 800 Bar heißes sauerstoffreiches Gas vertragen kann.
Da bei der Verbrennung nur Methan und Sauerstoff anwesend sind (es ist ja keine Außenluft beteiligt wie bei fossilen Motoren) entsteht auch fast nur CO2 und H2O bei der Verbrennung. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass der Treibstoff mit erneuerbarer Energie nachhaltig produziert werden kann. Und das eben auch auf dem Mars. Das Ziel ist ja letztendlich auch einen Rückflug zu ermöglichen.
Was SpaceX macht ist ähnlich beeindruckend wie Tesla. Was Musk da aufgebaut hat sind sicherlich keine 0815-Projekte. Tesla profitiert letztendlich von der Materialforschung und Ingenieurkapazität von SpaceX, nicht nur bei den Boostern des kommenden Roadsters.
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