Es wird mal wieder postfaktisch gegen den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel argumentiert. Ich vermute die Zahlen sind dem Fragebogen der AFD entnommen den die an Schulen verteilen? Die wissenschaftliche Antwort darauf wird im verlinkten Video gegeben. Bitte mal anschauen, es lohnt sich wenn man die Wahrheit wissen will.
a) "Die Konzentration in der Atmosphäre von CO2 ist ja ach so gering." Das stimmt, ist aber irrelevant. Denn schon in diesen geringen Konzentrationen tritt die Wirkung des Treibhauseffektes aufgrund der Dicke der Atmosphäre auf. Das ist längst durch Laborversuche belegt.
b) "Der Mensch hat ja nur einen kleinen Anteil am gesamten CO2 Ausstoß, deshalb kann man das vernachlässigen." Stimmt, der Anteil des Menschen ist relativ klein. Aber es ist ein Eingriff in einen Kreislauf. Wenn man einem Kreislaufsystem eine zusätzliche Quelle von nur 4% zugibt führt das schon innerhalb von 25 Jahren zu einer Verdoppelung der Menge und das ist fatal! Bisher hat der Mensch die Konzentration schon um 45% gesteigert. Das muss unbedingt gestoppt werden!
c) "Vulkanausbrüche sind ja viel schlimmer als die Menschen." Hier wird einfach ein Teil von b) nochmal herangezogen. Vulkanausbrüche gehören zu den natürlichen Quellen. Die normalen Aktivitäten sind in der Bilanz schon aufgeführt und viel kleiner als der menschliche Beitrag. Wie viele große Vulkanausbrüche gibt es denn in Europa pro Jahr? Ein klassisches Ablenkungsmanöver, mehr nicht.
Unterm Strich eine typische postfaktische Argumentation mit Halbwahrheiten die von der Wissenschaft eindeutig widerlegt ist. Der Klimawandel ist eindeutig menschgemacht! Und wenn wir nicht wollen dass es zu einer Klimakatastrophe kommt müssen wir schnell handeln. Dazu zählt auch der Umstieg auf Elektroautos und Energie aus erneuerbaren Quellen, womit wir wieder beim Thema Tesla wären.
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