Kamera-Aussenspiegel werden kritisiert, die Displays, und
www.heise.de/autos/artikel/...ericht-Audi-e-tron-4240778.html
Gänsefüßchen lasse ich mal weg, hier Zitate:
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- Äußerlich gibt sich der e-tron ziemlich zurückhaltend. Auf den ersten Blick unterscheidet ihn nichts Gravierendes von der aktuell bei Audi üblichen Gestaltung.
- Auch innen bleibt eine gestalterische Sensation weitgehend aus.
- Mit den drei Displays muss man sich wohl arrangieren, im täglichen Gebrauch ist das aber eigentlich keine gute Lösung. Denn deren Bedienung erfordert Sichtkontakt und einen Teil jener Aufmerksamkeit, die eigentlich dem Verkehrsgeschehen gehören sollte.
- Audi bietet im e-tron auch Videokameras an, die die Außenspiegel ersetzen. Das soll dank der besseren Aerodynamik zwar die Reichweite um bis zu 35 Kilometer verlängern, was wir für äußerst optimistisch halten. Im Alltag ist es zumindest gewöhnungsbedürftig. Man blickt zunächst unwillkürlich immer Richtung Außenspiegel, und landet bei der Kamera. Das irritiert ziemlich. Die kleinen Monitore in den Türen, auf denen der Blick zurück eingespielt wird, sind nur schwer zu erkennen, vor allem bei hellem Sonnenlicht. Wer sich darauf einlassen will, sollte das erst ein paar Tage in der Praxis ausprobieren.
- Mit einer Batteriekapazität von 95 kWh sollen unter den Bedingungen des WLTP rund 400 km möglich sein. Dann darf man allerdings von den möglichen Fahrleistungen nur einen Bruchteil nutzen – was schwerfällt. Audi verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und 5,7 Sekunden im Standardsprint – 300 kW sein Dank.
- Das maximale Drehmoment von 664 Nm liegt gewissermaßen ab der ersten Umdrehung an, und das prägt den Fahreindruck.
- Der Brocken ist viel zu schwer, um als ökologisch halbwegs vertretbares Vehikel durchzugehen, doch die Art und Weise, wie sich das SUV unterwegs nahezu lautlos in Szene setzt, lässt fast niemanden kalt.
- Der Motor ist stets vollständig empfangsbereit, was ungewohnt, aber sehr angenehm ist.
- Beim Bremsen rekuperiert der e-tron wie man es aus anderen E-Autos kennt. Audi selbst sagt, dass rund 90 Prozent aller Bremsungen im Alltag im Bereich der Rekuperation liegen. Gefühlt ist aber keine der drei einstellbaren Rekuperationsstufen ist wirklich stark. Wenn man vom Pedal geht, wirkt das bei anderen Elektroautos wie eine reguläre Bremse – im e-tron nicht.
- Der Fahrkomfort ist je nach eingestelltem Fahrprogramm bequem bis ruppig – sieben Programme gibt es zur Auswahl.
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Bei den Kommentaren hat einer eine 'Provisorische Energieetiquette' hochgeladen, da werden 25 kWh je 100 km angegeben - offensichtlich ist sich Audi da noch nicht sicher.
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Zum Thema Boost war diese Aussage eines Kommentators interessant: "Die 300kW bekommt man übrigens nur im "Boost Modus". Dauerleistung soll bei rund 100kW liegen."
Damit wäre dann aber die Behauptung, dass doch die Fahrleistungen so gut sind, dass ein wenige Sekunden (waren es acht?) dauernder Boost ausreichen würde, hinfällig. Bei diesem hohen Gewicht sind 100 kW doch eher wenig.
www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/...ting-33540301/show/
Und zwei m.E. interessante Kommentare: 23 kWh je 100 km zu hoch? Konter Model X vergleichbar. Klarstellung, Model X bei unter 20 kWh je 100 km. Obwohl größer.
www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/...ting-33542215/show/
und
www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/...ting-33541020/show/
Das deckt auch meinen Eindruck ab. Das als Fahrbericht zu bezeichnen ist 'mutig'. Vielleicht durfte er mal um den Block fahren, aber da fehlt nahezu alles, was man von einem Fahrbericht erwartet.
Oder anders herum: das Aufgeführte hätte man auch ohne eigenes fahren sich denken können. ;-)