... hier ein Vergleich:
"Konventionelle Motoren wird es noch viele Jahre geben"
Nokia hätte gesagt: Nokia Handys wird es noch viele Jahre geben.
Gibt es tatsächlich noch. Aber Smartphones sind das, was fast jeder nutzt.
www.heise.de/newsticker/meldung/...rsonal-bei-VW-4237306.html
Aber es ist schon schön zu sehen, dass auch Volkswagen erkennt, dass ein BEV weniger Probleme bei der Produktion macht:
"Kilian sagte zu den E-Auto-Plänen des Autogiganten: "Volkswagen bekennt sich damit eindeutig zum Standort Deutschland. Wir rechnen mit einem Produktivitätsschub durch die Umstellung auf Elektromobilität von 20 bis 25 Prozent", erklärte er."
Möglicherweise, man weiß es nicht, ist es das, was Tesla die Marge sichert. Nur so eine vage Vermutung. :-D
___
Lustg ist das dann schon, was der Personalvorstand insgesamt sagt:
""Es wird noch viele Jahre lang einen großen Anteil an Fahrzeugen mit konventionellen Motoren geben. Außerdem haben wir in unseren Komponentenwerken früh mit Innovationen in Richtung E-Mobilität begonnen. Beispielsweise bauen wir schon heute Elektromotoren", sagte er."
Ja, schön. Aber wenn's ka Akkuzellen gibt, Burschi, dann isses nich lustich. :-)
Und das hier: ""Am Standort Zwickau schulen wir die Belegschaft für die E-Mobilität. Und mit Blick auf die Digitalisierung beginnen wir in Kürze, Software-Entwickler selbst auszubilden." Im Frühjahr 2019 soll der erste Jahrgang des "Fakultät 73" genannten zweijährigen Ausbildungsprogramms mit 100 Teilnehmern in Wolfsburg an den Start gehen: "Wir haben mit dem Programm ins Schwarze getroffen. Auf die 100 Plätze für den ersten Durchlauf haben wir 1500 Bewerbungen erhalten.""
Schön, dass man sie mit einer Disruption dazu drängen musste 'ins Schwarze zu treffen'. :-]
Bestätigt nur, was hier einige schon seit Jahren schreiben: Wären Daimler und Co als Innovatoren Jahre früher auf BEV gegangen, hätte es keinen Diesel Betrug/Mauscheleien gegeben, und sie hätten dadurch nicht nur die Marktführerschaft, sondern hätten selber das Tempo vorgegeben.
Nun hinken sie hinterher. Wenn sie ab 2019 in zwei Jahren Software-Entwickler ausbilden, dann sind die erst 2021 überhaupt einsatzfähig - bis sie dann gute Entwickler sind, braucht es noch fünf, sechs Jahre. Und dann: 100 Entwickler? Ein Drittel steigt aus, ein Drittel sucht sich woanders einen besserbezahlten Job ... und der Rest braucht erst Erfahrung.
Es ist, wie es ist: zu wenig, zu spät, und noch immer in weiten Telen die falsche Strategie.
Und die Operation am offenen Herzen (Zulieferer, Mitarbeiter, Kosten, Produktmix BEV/Verbrenner), die steht noch bevor. Dass sie jetzt mit enormen Milliardensummen um sich werfen, mag beeindruckend klingen. Wichtig ist aber, was am Ende dabei herauskommt.
Man wird es sehen.