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Das ein Unternehmen mit der Produktion und Auslieferung garnicht hinter her kommt ist wirklich nicht die schlechtestmögliche Nachricht.
Genau. Das ist doch der Idealzustand, logistisch gesehen. Wenn die Nachfrage größere als die Produktionskapazität ist, bekommt man Lieferzeiten und kann wunderbar und lange im Voraus Material- und Personalbedarf planen, sowohl in der Produktion, als auch für die Auslieferung.
Mangelt es bei Vertragspartner an LKW? An Fahrern? Ist genug Platz in den Service-Centern usw usw.
Aber Hallo, die Teslafabrik steht in Kalifornien und nicht an der Nordküste von Alaska. Natürlich gibt's da genug Fahrer und LKWs. Und es gibt Unmengen von Fahrern/LKWs die von anderen US Bundesstaaten andere Fahrzeuge nach Kalifornien liefern, und gerne eine Rückfracht buchen würden. Und die Service Centers wissen auch schon seit Monaten, dass EM in der zweiten JH die Produktion deutlich hochfahren will.
Ich will jetzt nicht spekulieren, was die Ursachen für die Probleme bei der Auslieferung sind, aber Mangel an Fahrern, LKWs und Platzmangel bei den Service Centern scheinen doch sehr unwahrscheinlich, unter den gegebenen Umständen.
Außerdem, wenn ich mich recht besinne, hat EM schon vor Monaten von Fortschritten bei der Auslieferung gesprochen.
Vieles versucht man vorauszudenken, aber nicht immer klappt das.
Warum nicht? 3 Modelle, 2-4 Monate Lieferzeit, 1 Fabrik..... viel einfacher geht's schon bald nicht mehr!
SZ: Tesla überrundet die anderen Premiumhersteller ja nicht in irgend einer willkürlichen Kategorie sondern beim Gesamtabsatz.
Teslas US-Auslieferungen 2018 werden wohl um die 200k Fahrzeuge werden. Das ist nett, aber wieso vergleichst du die nur im Heimatmarkt des einen Herstellers, während jener ein über 2.5 Jahre aufgebautes Backlog abarbeitet und nur über die letzten 1 oder 2 Monate, statt über das Gesamtjahr und ausschließlich anhand der Stückzahlen in den Segmenten, in denen Tesla auch Modelle zusammenschraubt? Schau dir einfach nochmal bei CleanTechnica die Grafik "Tesla Cars vs Top Luxury Car Brands August 2018 USA Sales" an. Da steht Tesla mit geschätzten 19.000 Fahrzeugen im August und Mercedes mit 8.800 Fahrzeugen.
Wow! Da ist Tesla ja komplett vorbei gezogen!
Verwunderlich ist lediglich, dass Mercedes in den USA im August insgesamt 24.084 Fahrzeuge ausgeliefert hat. Im Gesamtjahr 2017 waren es übrigens 372.240, da wird Tesla auch in 2018 wohl noch ein ganzes Stück hinterherhinken. Bei BMW mit 23.789 im August und 305.685 in 2017 das gleiche Spiel. Aber für dich sieht es dank Cleantechnica irgendwie so aus, als hätte Tesla die anderen beim Gesamtabsatz überrundet. Frag dich mal wieso.
Es geht mir um dieses Nischen-Geschwafel. Das einzige was Tesla in einer "Nische" gehalten hat waren die Produktionskapazitäten. Die werden jetzt nach und nach ausgebaut und damit ist das Nischen-Geschwafel Schnee von gestern. Ich wollte euch nur darauf vorbereiten.
Hier geht es ja nicht um die Bilanzen von gestern, sondern um die Erwartungen für die Zukunft.
Meine Erwartungen an die Zukunft sehen im Optimalfall so aus, dass Tesla in 2019 vielleicht 400k und in 2020 vielleicht 550k Fahrzeuge baut und dann bis 2022 oder 2023 benötigen wird, um auf etwa 1000k im Jahr zu kommen. Das ist 5 Jahre weit weg, ob es klappt ist nicht absehbar und selbst dann produzieren sie nicht einmal die Hälfte von dem, was kleinvolumige Hersteller wie BMW oder Daimler so verkaufen. Aber stimmt schon, niemand kann dich zwingen, das 'Nischenhersteller' zu nennen ...
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