... von unseren Autobauern. Warum sollten die umdenken, wenn ihnen die Politik freiwillig und aus unerklärlichen Gründen weiterhin Subventionen in den Allerwertesten schiebt, um deren Hybride Strategie zu unterstützen?
Die deutschen Autobauer wollen auf dem Papier viele BEVs in zwei, drei, vier Jahren vorstellen. Punkt.
Wieviele BEVs sie verkaufen wollen, das liest man allerdings wenig.
Am Ende geht es möglicherweise nur darum, dass auf dem Papier diese Modelle existieren, um den Flottenverbrauch zu senken.
Solange nicht klar ist, wieviel von den F&E Geldern in alte Technologie, und wieviel in die Zukunft investiert wied, ist das schwer zu entscheiden.
Beispiel Volkswagen: Würden von 14 F&E Milliarden Euro 13 Milliarden in BEVs fließen —es wäre ein ernsthaftes Ziel. Würden aber von 14 Milliarden Euro 13 Milliarden in 'Hybride' und Verbrennungsmotoren fließen, wäre es ganz klar Vaporware.
Bevor man mir unterstellt, ich würde mir das nur einbilden: ist erst vom 22. Mai 2017, so lange ist das noch nicht her.
"Daimler plant noch Jahre mit dem Diesel" - 22.05.2017
www.manager-magazin.de/unternehmen/...em-diesel-a-1148726.html
Und: "Daimler Entwicklungsvorstand Ola Källenius sieht trotz Diskussionen über Fahrverbote noch eine lange Zukunft für den Diesel. "Wir investieren weiter in unsere Verbrennungsmotoren, sowohl Otto als auch Diesel", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Stuttgarter Autokonzern ist dabei, eine neue Motorengeneration auf den Markt zu bringen. "Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zu sagen, es wird keine Nachfolgegeneration für diese Dieselfamilie geben."
Volvo -Chef Hakan Samuelsson hatte zuvor angekündigt, nach der aktuellen Generation aus der Dieselentwicklung auszusteigen.
Daimlers Strategie ist eine andere: Bis 2025 soll der Anteil rein batterieelektrischer Autos am Daimler -Absatz zwar auf 15 bis 25 Prozent steigen. "Wir sprechen von mehreren hunderttausend verkauften Elektroautos im Kalenderjahr 2025 für Mercedes", sagte Källenius. Zuletzt verkaufte Daimler aber mehr als zwei Millionen Autos pro Jahr. "Das heißt automatisch, dass 75 bis 85 Prozent einen Verbrennungsmotor an Bord haben werden - natürlich auch mit Elektro kombiniert."
2025 ... "mehrere hunderttausend verkaufte Elektroautos" - also lautete Daimlers Plan noch vor einem Jahr im Jahr 2025 da zu stehen, wo Tesla jetzt bereits steht.
Klingt mir doch sehr nach Vaporware.*
Und da behaupten welche, Tesla hätte keine sieben Jahre Vorsprung? ;-)
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*Einfach in der Suchmaschine eingeben: Daimler Entwicklung Diesel.
Oder BMW: Februar 2017
www.bimmertoday.de/2017/02/20/...r-entwicklung-neuer-motoren/
Oder Volkswagen: Mai 2017
www.manager-magazin.de/unternehmen/...ne-retten-a-1145775.html
Und damals hieß es: "Moderne Verbrennungsmotoren blieben "noch mindestens 20 Jahre elementar", hatte Konzernchef Matthias Müller jüngst auf dem Wiener Motorensymposium gesagt. VW werde bis 2022 zehn Milliarden Euro in die Entwicklung des Verbrennungsmotors investieren, kündigte er an. In Elektro- und Hybridmotoren sollen bis dahin neun Milliarden Euro fließen."
Wäre ja interessant zu wissen, wieviel davon echte BEVs, und wie groß der Anteil der 'Hybriden', aus Motorsicht eine Mogelpackung, sein sollte. Aber die Strategie wäre vielleicht zu offensichtlich, und Transparenz könnte schaden.