... für BMW, Daimler und Volkswagen - denn solange es darum geht, dass auch Hybride als Firmenwagen steuerlich gefärdert werden, solange geht es nicht um eine Subvention für eine echte Wende in der Energiemobilität:
www.zeit.de/mobilitaet/2018-07/...ung-steuersatz-ermaessigung
Der Grund ist ganz einfach: die wenigsten Hybriden sind Plug-in Hybride, und fahren daher nur wenige Kilometer vollelektrisch. Danach pusten sie weiter Dreck in die Luft.
Warum sollte man das steuerlich fördern? Insbesondere Firmenwagen sind ja oftmals reine Lohnersatz-Goodies, die besservierdienenden Mitarbeitern zugute kommen. Und Kleinwagen als Hybrid, die in Städten wenig verbrauchen, wird man vergeblich suchen.
Am Ende bedeutet das: wer die steuerliche Vergünstigung haben will, wird bestenfalls ein SUV Hybrid-Auto kaufen, wo er vorher einen Diesel (modern mit 6d-temp) gekauft hätte. Beides wären Notlösungen, und diese steuerlich zu fördern käme nur der Industrie zugute.
Aber zufälligerweise (!) strebt die deutsche Automobilindustrie an ihr Heil in hubraumstarken Hybriden Automobilen zu suchen - und das wäre die passende Subvention durch den Staat für diese umwelttechnisch fatale Strategie.
Tja: so schaufeln sie sich ihr eigenes Grab. Denn besser wäre es, wenn sie gleich komplett auf BEVs unschwenken würden. So könnten sie sich in ihrer trägen Bräsigkeit wohlfühlen, und am Ende den Sprung in die Zukunft verpassen.
Das bisherige Argument gegen BEV war ja stets: Firmenwagen fahren viele Kilometer, und das sollen BEVs eben nicht können - damit wären Hybriden aber ebenfalls aus dem Spiel und bestenfalls eine Mogelpackung, die die Bilanz der Autoindustrie aufhübschen soll, aber die für Umwelt und Mensch nur wenig Änderungen mitbringt.
Mal sehen, welche Tricks sich die Regierung einfallen lässt, um Tesla aussen vor zu lassen.
Wieder ein Erfolg für die Autolobby, der zulasten der Bürger geht.