Eine kleine Nachtlektüre. :-D
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Das Unternehmen, seine Investoren und worauf man sich einlässt, wenn sich gegen Tesla positioniert.
In dieser guten Art habe ich das noch nicht gelesen. Egal ob Bären oder Bullen:
Aufmerksamkeit ist angesagt.
Ein umfassender, aufschlussreicher, vor allem ausgewogen-kritischer Bericht, der sämtliche Facetten Teslas hinterleuchtet.
m.dailykos.com/stories/2018/5/29/1767826/...ht-for-the-Future
Der deutsche Artikel auf den das zurückgeht ist in der Hinsicht auch informativ. Vor allem findet sich auch eine zweite Quelle (abseits von Tesla) aus der hervorgeht, dass der Anteil von Kobalt in den Kathoden um einiges gesenkt wurde. Mit Teslas Aussagen habe ich ja manchmal so meine Schwierigkeiten. ^^
https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/...-abwerfen/22625806.html
Ein weiteres Ergebnis der Analysen: Tesla hat bei knappen Batterierohstoffen einen Durchbruch erzielt. Tesla ist es offensichtlich gelungen, den Anteil des notorisch knappen Metalls Kobalt in den Batterien seines neuen Model 3 erheblich zu verringern.
Die Kathode ist doch Teil der Zelle und die wird von Panasonic gefertigt, nicht von Tesla. Sollte jetzt Tesla keine Exklusivrechte an diesen Zellen haben, dann kann Panasonic diese jedem anderen auch verkaufen. Und warum sollten sie das nicht machen?
Bei den Produktionskosten von $10.000 wäre interessant, ob sich dies auf Fremont oder ein normales Werk bezieht.
die Zellen werden zwar von Panasonic hergestellt aber die Chemi wird von Tesla entwickelt.
Für diese Behauptung hast Du ja sicher eine Quelle. Magst Du die uns mitteilen, bitte?
Die Kathode ist doch Teil der Zelle und die wird von Panasonic gefertigt, nicht von Tesla. Sollte jetzt Tesla keine Exklusivrechte an diesen Zellen haben, dann kann Panasonic diese jedem anderen auch verkaufen. Und warum sollten sie das nicht machen?
Bei den Produktionskosten von $10.000 wäre interessant, ob sich dies auf Fremont oder ein normales Werk bezieht.
Ich habe auf beides keine klare Antwort. Das ist schade, aber der Fall. Soweit ich weiß, hält Panasonic die Patente auf die NCA Zellchemie, während NMC- und andere Zellarten von diversen Firmen hergestellt werden. Ob über Lizenzierung oder ob das Public-Domain-Wissen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Da Panasonic diverse Kunden beliefert und sich von der Batteriesparte viel erhofft, dürften die ein enormes Interesse daran haben, die Technik weiterzuentwickeln. Tesla natürlich ebenfalls, deren R&D Budget ist aber ... hm ... eher gering. Und nun? Tesla macht ja nicht nix, die geben für die Weiterenwicklung der Zellen ja definitiv Geld aus, nur halt nicht allzuviel. Die Chance, dass Tesla da was hübsches erfunden hat, ist also vorhanden ... ich schätze die nur als relativ gering ein.
Am Ende ist das aber fast Hintergrundrauschen, egal wem die Patente nun sind. Laut der UBS Studie von Mitte letzten Jahres oder sowas (die hatten ja eine ganz gute Bill of Material für den gesamten Akku) würde der Umstieg von NMC 111 (also recht alt) auf NMC 811 etwa 25$ Kostenvorteil pro kwh bringen, was die Rohstoffe angeht. Von NMC 622 auf 811 sind es vielleicht noch 10$. Von dort zu der von Panasonic / Tesla favoristierten NCA-Chemie meinetwegen nochmal 10$. Dann sprechen wir über Kostenersparnisse bei der Batterieproduktion von etwa 1000$ pro Fahrzeug. Das ist ohne Zweifel gut für Tesla, ich denke nur, im direkten Konkurrenzvergleich verlieren sie das einfach wieder an anderer Stelle. Sei es durch Ineffizienzen im Fertigungs- oder Vertriebsprozess, Verzögerungen oder weil sie von allen anderen Teilen geringere Stückzahlen kaufen als die Volumenhersteller.
Bei den Produktionskosten ist auf jeden Fall interessant und nicht zu vernachlässigen, dass sie die mit einem Volumen von 10k/Woche ausgeknobelt haben. Ob Fremont oder nicht dürfte fast egal sein. Am Ende bauen die Autos, im besten Fall mit dem aktuellen Stand der Technik ... und da ist es fast egal ob in Fremont oder nicht. Ich bezweifele ja weiterhin, dass Tesla die Produktion dahin bringen wird, wegen Cash- / Fertigungs- und Nachfrageproblemen. Also zumindest, wenn sie die weiterhin für $50k plus verkaufen wollen.
Nun wird es sehr eng für Daimler. Der Humus für Tesla wird immer nährstoffreicher.
Aktueller Leitartikel in der SZ:
"Ermittlungen gegen Daimler ausgeweitet"
"Die haben es immer noch nicht verstanden", sagt einer. "Eigentlich müsste längst alles auf dem Tisch liegen." Was zum aktuellen Bescheid des Kraftfahrt-Bundesamtes geführt habe, sei zuvor schon "Gegenstand unserer Ermittlungen" gewesen, heißt es bei den Ermittlern in Stuttgart. Man sei wegen des Motors OM 622 bereits seit Monaten im Gespräch mit dem KBA, heißt es in Konzernkreisen. Es seien "Fragen und Antworten ausgetauscht" worden. Wegen der noch offenen Fragen habe man gar nicht aktiv werden können: Man könne nicht Motoren verändern, ohne sich abschließend "mit dem KBA abgestimmt zu haben".
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