Da Tesla massiv in neue Produktionsanlagen und in die Service- und Vertriebsinfrastuktur für künftiges Wachstum investiert bleibt nicht nur nichts übrig, sondern Tesla machst sogar Verlust. Wie gerade erklärt gibt es verschiedene Möglichkeiten die Differenz abzudecken.
Am Mittwoch wird sogar ein neuer Rekordverlust für Q1 erwartet. Tesla hat ja gerade die Produktionskapazitäten vervielfacht, fängt aber jetzt erst an die Anlagen zu nutzen. Wenn in Q3 und Q4 dann viele Model 3 verkauft werden wird die Bilanz auch wieder deutlich besser aussehen.
Das ist ein völlig normaler Vorgang und in der Aufbauphase eines Unternehmens kein Problem, solange mit den Schulden auch Werte geschaffen werden, bzw. durch Kapitalerhöhungen so viel Zusatzwert geschaffen wird, dass die Verwässerung für die Alt-Aktionäre aufgefangen wird.
Was bleibt ist die Frage wie lange man dieses Vorgehen gesund betreiben kann. Und entgegen dem was man in der Presse in reißerischen Überschriften und hier von den Bären so liest, kann das noch eine ganze Weile so gehen, da Tesla noch jahrelang neue Produktionsanlagen aufbauen wird. Für den Semi (Sattelschlepper), das Model Y, den PickUp usw. usw. braucht man neue Fabriken in China, Europa, den USA und vielleicht auch Indien. Man wird es sehen.
Ich persönlich gehe davon aus, dass Tesla eine nachhaltige Gewinnzone, bei der man an Dividenden denken kann, nicht vor 2025 erreicht. Mit Dividenden rechne ich sogar nicht vor 2030. Dafür gibt es einfach noch viel zu viel Wachstumspotential. Dafür ist das Unternehmen bis dahin auch ein vielfaches von dem wert was es heute wert ist.