Du hast Recht, leider ein sehr zweifelhafter Artikel. Da sollte man vom Handelsblatt mehr erwarten.
Selbstverständlich untersucht die NHTSA sehr genau was Tesla mit FSD macht und insbesondere jetzt mit dem autonomen Fahrdienst in Austin. Die NHTSA macht hunderte solcher Untersuchungen pro Jahr und eine neue Technologie wie das autonome Fahren steht natürlich im besonderen Fokus. Insofern eine Nichtmeldung.
Dass es 2023 mit FSD einen tödlichen Unfall gegeben haben soll den die NHTSA angeblich untersucht ist hingegen eine Falschmeldung. Es sei denn das Handelsblatt hat dafür eine neue Quelle die sonst niemand anderes kennt und die nicht genannt wird. Denn noch nicht mal die NHTSA weiß etwas davon.
Was es gibt sind Untersuchung zu den alten Assistenzsystemen AP, also der alten Software auf die wir leider auch in Europa noch beschränkt sind. Diese alte Software hat bis auf gemeinsame Wurzeln aber mit der heutigen FSD Software nichts mehr gemein. Da wurde noch viel von Menschen programmiert. Seit FSD Version 12 (Januar 2024) hingegen werden alle Entscheidungen von trainierten neuronalen Netzen getroffen. Hunderttausende Code-Zeilen wurden auf einen Schlag gelöscht.
x.com/WholeMarsBlog/status/1738809319641281021
“FSD Beta v12 upgrades the city-streets driving stack to a single end-to-end neural network trained on millions of video clips, replacing over 300k lines of explicit C++ code.”
www.notateslaapp.com/news/1842/...teslas-fsd-beta-v12-1-video
"FSD v12 is supposed to feature what Musk calls “end-to-end neural nets,” meaning that instead of relying on a mix of cameras and sensors like radar, FSD v12 will mainly use AI and cameras."
www.theverge.com/2024/1/22/24046879/...l-self-driving-feature
Wer über Teslas Projekt in Austin berichtet und nicht mal den Unterschied zwischen FSD (egal ob Beta, Supervised oder Unsupervised) kennt, der sollte keinen Artikel darüber schreiben.