"Autonomen Fahren bei Regenwetter braucht Lasermessgeräte und Radar."
Da wird einfach ohne jede Sachkenntnis etwas nachgeplappert. Es stimmt einfach nicht (siehe z.B.
#77319). Es wird auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr und auch nicht dadurch dass manche Journalisten es auch nicht kapieren.
Die Kameras sehen deutlich mehr wie menschliche Augen (höhere Auflösung, bessere Kontraste, höheres Spektrum (von leichtem IR bis in den leichten UV Bereich) und keinerlei Ablenkungen oder Konzentrationsschwächen. Und das gilt eben auch bei Regen und Schneefall.
LIDAR hat keinerlei Vorteile, denn, man höre und Staune, die Autos fahren nicht im Dunkeln sondern haben vorne Lichter. Die nennt man Fahrlichter. Die braucht der Mensch übrigens auch.
Radar hat lediglich bei so dichtem Nebel/Schneefall/Regen einen Vorteil, bei dem ein Mensch auch nicht mehr fahren kann. Aber kein Hersteller hat angekündigt dass sie dann fahren würden, auch nicht die mit Radar. Denn kein Hersteller würde sich trauen ausschließlich auf das Radarsignal zu vertrauen. Dafür ist es viel zu ungenau. In der Praxis hat Radar also keine wichtigen Vorteile, macht dafür alles kompliziert und teuer.