Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele "Investoren" so dermaßen verblendet zu sein scheinen und die Realität gekonnt ignorieren.
Die Ansiedlung von Tesla in Grünheide (eine der trockensten Regionen Deutschlands) war und ist insbesondere politisch motiviert gewesen, nur haben sich die Unterstützer wohl so tief in die Sch... geritten dass man nun mit allen Mitteln versucht, die damaligen Entscheidungen nicht mehr zu hinterfragen... insofern scheint man Tesla gewähren zu lassen, egal wie eklatant die Sicherheitsmängel zu sein scheinen. Ansonsten kann ich mir Meldungen wie diese nicht erklären:
"Im Tesla-Werk sind die Brandmeldeanlage und die Sprinkler seit Produktionsbeginn nicht in Betrieb. Stattdessen patrouillieren Mitarbeiter. Am Montag gab es ein Feuer."
Sind die Brandschutzbestimmungen in Brandenburg also nur optional oder gelten diese nicht für sämtliche Unternehmen? Oder hat man von dem politischen Debakel am BER Airport "gelernt" und trägt solch kritische Themen nicht in die Öffentlichkeit?
Ich hätte zumindest erwartet, dass man das Unternehmen auffordert, die Mängel umgehend abzustellen - mit Fristsetzung. Der übliche Ablauf also.
Äußerst spannend wird auch, ob der Ausbau der Produktion von 0,5 Mio auf 1 Mio Fahrzeuge am Standort Grünheide genehmigt werden wird. Gerodet wurde ja bereits, trotz bisher nicht vorliegender Genehmigung des Ausbaus. Aber also selbsternannter Klimaschützer sollte man nie Zeit verlieren, klimaschädliche Maßnahmen möglichst frühzeitig umzusetzen.
www.electrive.net/2022/12/09/...erung-des-tesla-fabrikareals/
Schlussendlich wird man sehen müssen, ob sich die Landespolitik nicht gewaltig an der Nase hat herumführen lassen, wenn selbst nach eine eventuellen Ausbau nur 12.000 (anstatt 40.000) Arbeitsplätze geschaffen werden und die Arbeiter dann auch noch unterdurchschnittlich bezahlt werden. Und nicht auszudenken, wenn der Bevölkerung in der Region dann auch noch das Wasser ausgeht... Naja, immerhin kann die Landesregierung dann ja auf Twitter dem Noch-CEO von Tesla ihrem Unmut freien Lauf lassen. :D
www.businessinsider.de/wirtschaft/...en-40-000-mitarbeiter-b/