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General Motors von Insolvenz bedroht Solar-Konzern will Opel retten
SolarWorld bekräftigt Kaufabsichten: „Unser Angebot steht“
Von Inga Frenser
Die nahende Pleite des US-Auto-Riesen General Motors (GM) bedroht auch Opel. Branchen-Experten prognostizieren: Das Aus des deutschen Autobauers ist nur eine Frage der Zeit. Einzige Lösung: ein finanzstarker Käufer. Der ist in Sicht: SolarWorld hat sein Kauf-Angebot nicht zurückgezogen. Milan Nitzschke, Leiter nachhaltige Unternehmensentwicklung, gegenüber BILD.de: „Unser Angebot hat grundsätzlich Bestand.“
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Ein Hoffnungsschimmer für die deutsche Traditionsmarke?
„Opel ist ein gutes und erfahrenes Unternehmen“, argumentiert Nitzschke bei BILD.de die Kauf-Absicht. „Die Basis stimmt, nur die eingeschlagene und vom Mutterkonzern GM vorgegebene Richtung nicht.“
Herausgelöst aus dem Mutterkonzern General Motors hätte Opel durchaus eine Chance. „Wir glauben, dass eine deutsche Lösung für Opel das richtige wäre. Dabei müsste die Produktpalette nach und nach umgestellt werden. Die Verbraucher wollen Sprit sparende und umweltfreundliche Autos, die bezahlbar sind. Opel könnte das.“ Die Pläne dafür lägen bereits in den Rüsselsheimer Tresoren.
Das ambitionierte Vorhaben und ein finanzieller Kraftakt.
Eine Milliarde Euro hatte SolarWorld angeboten, in Opel zu investieren, teils aus Eigenmitteln, teils über Kredite, um dem Unternehmen zu helfen. In gleicher Höhe solle sich aber auch GM an der Zukunft von Opel beteiligen. „General Motors hat dem Traditionshaus Opel starken Schaden zugefügt. Daher ist eine Kompensationszahlung von GM an Opel zum Erhalt der Arbeitsplätze eine faire Forderung.“ Zusammen wären das zwei Milliarden, die das Überleben von Opel und den Weg in bessere Zeiten absichern könnten.
„Wir würden Opel mit Knowhow und Ideen unterstützen.“ Aus der Produktion würde sich SolarWorld hingegen heraushalten. „Autos bauen können die Opel-Mitarbeiter selber und das soll auch so bleiben“, so Nitzschke gegenüber BILD.de.
Das Solar-Unternehmen wartet nun weiter auf Nachrichten aus den USA. Nach ihrem Angebot hatte das Unternehmen eine lapidare Abfuhr von Opel-Mutter GM erhalten: „Opel steht nicht zum Verkauf.“ Wie es in den nächsten Wochen beim angeschlagenen US-Konzern weitergeht, lässt sich aber kaum sagen.
Ich bin ja eigentlich für Asbecks Pläne, aber dhätte der nicht wenigstens mal bis zur Pleite GMs im Januar die Klappe halten können?
Wie kann man so unsensibel gegenüber dem aktuellen Marktgeschehen sein, dass man nicht mal zwei Wochen einfach schweigen kann!!!