Pressemitteilung vom 15.05.2007
ersol auch im 1. Quartal 2007 ergebnisstark trotz massiver Ausbautätigkeiten
ersol steigert operatives Ergebnis (EBIT) im Vorjahresvergleich um
28 Prozent auf 4,3 Millionen Euro
Bereits 510 Mitarbeiter leisten ihren Beitrag zum Erfolg der Gruppe
Ausblick für Gesamtjahr bestätigt
Die ersol Solar Energy AG (ersol) erzielte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 26,1 Millionen Euro Umsatz. Die Erlöse lagen damit um 1,5 Prozent höher als im ersten Quartal des Vorjahres (2006: 25,7 Millionen Euro). Dieses moderate Wachstum begründet sich zum einen darin, dass ersol für die Erfüllung des im März geschlossenen Modulliefervertrags mit einer spanischen Projektgruppe Zellen auf Lager gehalten hat und zum anderen die externen Umsätze im Bereich Wafers aufgrund der fortschreitenden Integration des Bereichs in die Gruppe immer geringer werden. Die Umsatzerwartung zwischen 148 und 155 Millionen Euro für das laufende Jahr wird dabei unverändert beibehalten. Die regionale Aufsplittung der Umsätze zeigt im Vergleich zum Vorjahr deutlich die zunehmende Unabhängigkeit der ersol vom deutschen Markt. Waren es im ersten Quartal 2006 noch 55,6 Prozent, die ersol in Deutschland absetzte, so verringerte sich diese Quote im Vergleichszeitraum dieses Jahres auf 45,7 Prozent.
Das operative Ergebnis (EBIT) konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden: Lag es im ersten Quartal 2006 noch bei 3,4 Millionen Euro, so stieg es im Berichtszeitraum um 28,1 Prozent auf 4,3 Millionen Euro. Die EBIT-Marge wuchs ebenfalls auf 16,5 Prozent an (2006: 13,1 Prozent).
Ausblick
Nach Abschluss des ersten Quartals hat sich an der Gesamtjahresprognose von ersol nichts geändert. Solarzellen wie auch Module für das spanische Projekt werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2007 zu einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisbeitrag führen, da die Lieferungen seit April planmäßig erfolgen. Aus heutiger Sicht plant das Unternehmen weiterhin mit einem Umsatz zwischen 148 und 155 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von rund 20 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2007.
Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2007 entnehmen Sie bitte unserem heute veröffentlichten Zwischenbericht zum 31. März 2007 auf der ersol Internetseite: www.ersol.de/investorrelations/berichtepraesentationen/
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Auf den ersten Blick enttäuschend, kaum Umsatzwachstum, schwaches Nettoergebnis - denke mal, die Börse wird auch dementsprechend reagieren. Wenn man sich den Quartalsbericht aber mal durchliest, sieht das Ganze schon wieder anders aus:
1. Eine große Lieferung an einen Projektentwickler musste ins zweite Jahr verschoben werden, schätze mal dabei geht es zumindest um 7-8 Mio. Umsatz und knapp 1 Mio. Gewinn für Ersol. Guckt euch mal die Segmentberichte für den Zellen- und und Modulbereich und die Lagerbestandsveränderungen bei Fertigen Erzeugnissen (glaube Seite 32) an, da werden die Auswirkungen sehr schön deutlich. Das Ganze verschiebt sich so eben ins zweite Quartal, wen juckt's...
2. Das Nettoergebnis ist nur wegen höherer Steuerquote niedriger als letztes Jahr.
3. Es gab ein paar Lieferschwierigkeiten eines Wafer-Lieferanten; sowas soll's mit dem enormen Kapazitätsaufbau ab nächstem Jahr dann nicht mehr geben.
4. Es gab ne Menge Vorlaufkosten aufgrund der vielen Investitionen, die sich planmäßig entwickeln und im Laufe des Jahres ebenfalls das Ergebnis steigern werden. Wenn man sieht, dass man trotz der deutlich gestiegenen Personalkosten, trotz des Preisdrucks und trotz der Verschiebung im Spanien-Geschäft die EBIT-Marge auf 16,5% steigern konnte, ist das schon erstaunlich.
Also insgesamt alles im Lot würde ich sagen, sollte das der Markt anders sehen, ist das nur nochmal eine wunderbare Einstiegschance für jeden mit ca. einjährigem Anlagehorizont.