"Suche Partner für Selbstmord"


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"Suche Partner für Selbstmord"

 
25.04.01 10:08
Was alles durch das internet ermöglicht wird!
Nicht ganz passend dieses theme für ein finanzboard.
Aber irgendwie haben aktien doch auch damit etwas zu tun! Oder?

Ein nachdenklicher Mio.

www.onlinekosten.de


"Suche Partner für Selbstmord"
Mittwoch, den
25.04.01 07:41  

    aus dem Bereich Netzkultur      



Die lebensmüde junge Frau fand einen Gleichgesinnten übers Internet: "Suche Partner für Selbstmord" hatte ein Norweger im World Wide Web inseriert, und im Februar vergangenen Jahres sprang er gemeinsam mit der 17-jährigen Österreicherin von einer Klippe im Süden des skandinavischen Landes 600 Meter in die Tiefe. Ein 19-jähriger Österreicher und ein 53 Jahre alter Deutscher wurden Anfang April tot in einem Wald bei Innsbruck aufgefunden. Auch sie hatten sich über das Internet verabredet und gegenseitig mit zwei Jagdgewehren erschossen.

In Japan töteten sich im Oktober ein Zahnarzt und eine junge Frau mit Hilfe von Tabletten, nachdem sie sich im Netz gefunden hatten. Gemeinsame Selbstmorde von Menschen, die sich in Chatrooms kennenlernen, sind inzwischen ein weltweites Phänomen. Aber die Frage, wie weit Behörden gehen dürfen, um solche Suizide zu verhindern, ist unbeantwortet.

Websites zum Thema Suizid gibt es wie Sand am Meer, über dreißig allein in deutscher Sprache. Sie heißen "Selbstmord-Forum" oder "Thisbe-Site", nach der Legende einer Liebhaberin, die sich erstach. Auf den Seiten finden sich Anleitungen und Vergleiche der wirkunkgsvollsten Methoden, sich das Leben zu nehmen. "Das ist ein sehr beunruhigendes Phänomen. Obwohl es praktisch unmöglich ist zu wissen, ob die Selbstmorde auf diese Websites zurückzuführen sind, stellen sie doch vor allem für leicht beeinflussbare Menschen eine Gefahr dar," sagt David Kerr, Chef der Internet Watch Foundation. Die britische Organisation setzt sich für eine stärkere Kontrolle des Internets ein.

Umstritten ist, ob ein Einschreiten der Polizei in diesen Fällen nicht in Konflikt mit der Meinungs- und Informationsfreiheit geraten könnte. "Ein Selbstmord ist natürlich tragisch. Aber er sagt viel mehr über die Gesellschaft aus als über das Internet", sagt Helene Guldberg von "spiked-online", einer Website, die sich für Meinungsfreiheit im Internet einsetzt. "Sich das Leben zu nehmen, ist eine ernste Entscheidung. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand sie in einem Chatroom trifft. Diese Vorstellung sei viel zu vereinfachend, ergänzt Guldberg.

Auf den Selbstmordseiten wird versichert, es gehe nur um Information, die eine wohlüberlegte Entscheidung ermöglichen soll. "Es gibt keinen Beweis dafür, dass eine offene Diskussion über Selbstmord das Suizidrisiko erhöht. Aber in einer Gesellschaft, die daraus ein Tabuthema gemacht hat, ist es nicht leicht, offen darüber zu sprechen", heißt es auf einer Internetseite zum Selbstmord.
(pgi/afp)


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Hopes:

ich bin mr ziemlich sicher...

 
25.04.01 10:50
daß sich bei uns im Ariva Chatroom niemand zu einem Selbstmord treffen verabredet ;-)))

Vielmeht werden Dates ausgemacht, um miteinander um die Häuser zu ziehen, Berlins In -Italiener und Bars zu testen und sonstwie Spaß zu haben.
( Auch wenn sich die Art des bevorzugten Amüsements manchmal kräftig unterscheidet...)
Und das ist doch schön so!!!

Liebe Grüße an alle von Hopes
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1Mio.€:

Glaube und hoffe ich auch Hopes!

 
25.04.01 10:58
Und wenn die börsenzeiten besser werden dann ist dieses thema sowiso passe.
Positive dates durch Ariva habe ich ja auch schon hinter mir :-)))

Gruss Mio.
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