Tja. Das Schreiben von van Moorsel haben sich die G7 zu Herzen genommen.
"18 Die G7 verweist auch auf Van Moorsels Bemerkung in Absatz 2, Seite 6 seines Schreibens, dass "die meisten, wenn nicht alle SIHNV-CPU-"Gläubiger" ihre Position mit erheblichen (30-50%) Abschlägen erworben haben, was unterstreicht, dass sie eher Investoren als Gläubiger sind, und in diesem Fall sollten sie auch als solche behandelt werden". Es ist unklar, was Van Moorsel damit sagen will, aber da sich diese Bemerkung auf die Position der betroffenen CPU-Gläubiger bezieht, sieht sich die G7 gezwungen, darauf einzugehen: Wie und zu welchem Preis ein Gläubiger eine Forderung erwirbt, ist in keiner Weise relevant für die Qualifikation dieser Forderung durch den Gläubiger. Auch das Gesetz bietet dafür keine Grundlage."
Quelle: www.steinhoffinternational.com/WHOA-restructuring-plan.php
Unklar ist eigentlich nicht, was Van Moorsel damit sagen will. Aber ich helfe gerne: Er sagt damit, dass die G7 In den Aufkauf von distressed debts investiert haben, und damit gleichzustellen sind mit Aktionären, die in Aktien investiert haben. Die einen spekulieren darauf, dass die Schulden weiter bedient werden und sich die Investition dadurch rechnet. Die anderen spekulieren darauf, dass das Management das Unternehmen, von dem man Anteile erworben hat, erfolgreich führt und Umsätze und Renditen steigert, so dass sich der Aktienkurs positiv entwickelt.
Worauf Aktionäre nicht spekulieren ist, dass sich das Management mit anderen Investoren als Bande zusammentut, um Aktionäre zu betrügen und zu enteignen. Und daher ist der WHOA-Enteignungsplan abzulehnen.