#242742 Es gibt momentan niemanden, der auch nur annähernd abschätzen kann, wie weit die hochzivilisierten Gesellschaften durch dieses Virus nach unten gezogen werden.
Simulationsrechnungen hierzu sind mangels Datensammlungen nicht vorhanden. Jeder Keim, jedes Virus hat da eigene Datenbankansprüche.
Weltweit war man sich seiner Sache jahrzehntelang mit technischer Überheblichkeit sicher.
Steinhoff ist jetzt nur Teilnehmer der großen Talfahrt an der Börse.
Mit deren erfolgreichen Maßnahmen, die zur internen Stabilität beitragen sollten, hat dies überhaupt nix mehr zu tun.
Ehrlich gesagt, ich habe auch vor noch niedrigeren Kursen keine Befürchtungen, da diese mit der Entwicklung dieses Konzerns nichts mehr zu tun hat.
Es geht jetzt nur noch um die Frage, hat Steinhoff überhaupt die Power, diese neuerliche Prüfung zu überstehen?
Meine persönliche Meinung wäre, basierend auf meiner Neigung, sämtliches verfügbares Material zu inhalieren, der Ritt aus der Rasierklinge geht weiter.
Die Voraussetzungen für einen Erfolg der gesamten Unternehmung (Re- und Umstrukturierung des Kolosses) waren und sind gegeben, aber was die nächsten Wochen bringen werden, sind Tiefschläge für fast alle Unternehmen, ob gesund, angeschlagen oder krank.
Steinhoff war noch angeschlagen, aber nicht mehr krank.
Das Gesetz der natürlichen Auslese fängt bei den drei Aufzählungen bei krank an.
Nicht anderes läuft am Markt ab, es wird für kranke Unternehmen eine Überlebensfrage, für angeschlagene eine Frage, wie weit ihre Genesung zu Beginn der Krise war und gesunde dürften angeschlagen aus der Nummer kommen.
Kriegsgewinnler wird es dabei auch geben.
Kommt alle gut und gesund mit euren Angehörigen durch diese schwere Zeit!
DJ