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Steinhoff International Holdings N.V.


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Beiträge: 361.311
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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
spekulator:

@mofo

2
19.06.19 11:16
Ja, aber wie willst du mit so einem (im Vergleich) kleinen EBIT so eine riesige Schuldensumme zurückzahlen?

Von dem EBIT kann man ja nicht mal die Zinsen zahlen (allein schon die 10% auf die ~7,5 Mrd. aus der CVA).

Geschweige denn tilgen.
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Ghul13:

:-)

4
19.06.19 11:18
alle noch da? wann steigt die RACKETE? Billiger wir´s sicherlichst nicht?! Bedenbildung ist erreicht, bald heben wir ab!  
Antworten
harry74nrw:

@Speculator

 
19.06.19 11:18
wie schätzt Du die juristischen Risiken ein? Diese werden in dem Zahlwerk ja auch im Grunde verschwiegen bzw verschoben.
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timur87:

ganz schön

5
19.06.19 11:21
lebhaft ist es hier geworden.
Beruhigt euch mal ein wenig)
Verlust von 1,2 Mrd wird zu verkraften sein. schon im August mit den nächsten Zahlen kann alles ganz anders kommen.
Abschreibungen wurden nun abgearbeitet, Prüferkosten ebenfalls. Die größten Kostenblöcke sind damit weg, mit den nächsten Zahlen könnten bereits erste Gewinne ausgewiesen werden.
Anders läuft es bei Tesla, die schreibt seit Jahren "nur" Verluste, allein 2017 Verlust von 1,8 Mrd und eine Aktie ist heute 200 EUR wert.
Also keep cool! Ergebnis 2019 dürfte positiv ausfallen, Folgejahre ebenfalls, nachdem dann die ersten Gewinne vorgetragen werden wird auch der EK steigen, Verschuldungsgrad wird deutlich herabsinken, da auch an den Aufwendungen sehr aktiv gedreht wird und gemacht.
Also überleben wird Steini auf alle Fälle, und wenn ich die Kurse von 2-3 EUR erst in 5 Jahren sehe ist es mir auch Wurst!)
Jetzt heißts zurücklehnen und beobachten, wir Steinhoff wächst und gesundet)
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spekulator:

@harry

3
19.06.19 11:22
Nun, die kann man schlecht abschätzen.

Aber ich habe letztes Jahr schon x-Mal betont, dass diese nicht zu unterschätzen sind.

Fängt bei der Prospekthaftung für die Aktien (IPO in FFM) und die Anleihen an, geht über diverse andere Straftatbestände (Verträge mit Lieferanten etc.)

Das ist für mich ehrlich gesagt eine Black-Box.


Steinhoff sollte erstmal so versuchen wieder auf einen grünen Zweig zu kommen (was verdammt schwer ist/wird).

Prozesse dauern, können aber auch massive Schäden anrichten (Beispiel Deutsche Bank, Bayer oder VW).
Aber ja, die Risiken bestehen und allein für das Prospekthaftungsrisiko sehe ich persönlich relativ gute Chancen für die Kläger, da diese unter falschen Voraussetzungen die Wertpapiere gekauft haben. Da kennt man keinen Spaß.
Das weiß man auch, wenn man mal mit der Bafin zu tun hatte ;-)
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Trash:

#187315

5
19.06.19 11:22
Gar nicht. Denn die Schulden werden über kurz oder lang nicht in voller Höhe zurückgezahlt, welches Unternehmen strebt denn völlige Schuldenfreiheit an ? Auch die Zinsen kann ich mir in der Höhe wenig vorstellen, da wird wohl eine Umschuldung bei besseren Betriebskennzahlen das Mittel der Wahl sein.

Es sei denn dein Szenario ist, dass Die Lenders lediglich warten, bis Steinhoff "wertvoller" ist und dann gnadenlos fällig stellen.
100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !
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alpharider:

Einschätzung Eigenkapital

9
19.06.19 11:25
Wie gestern angekündigt, anbei nochmal ein Gedankenanstoß bzgl. des „negativen“ Eigenkapitals:

Es ist zu bedenken, dass das ausgewiesene „negative“ Eigenkapital per 30 September 2018 ist (!!!).

Mattress Firm wird NACH dem 30 September 2018 dekonsolidiert, das bedeutet in das gezeigte Eigenkapital laufen zum Stichtag noch die Matress Firm Verluste rein (und auch weitere).

Wenn Matress raus konsolidiert wird, werden für 2017 und 2018 nochmal re-stateted Financials gezeigt, da ist Matress dann raus (entweder bereits per H1 Reporting, oder ausführlich für FY2019).

Ihr guckt auf eine Momentaufnahme in der Vergangenheit (!!!).

Langsam lichtet sich hier der Nebel: Es ging bei Matress nie darum die Schulden zu dekonsolidieren. Es ging primär darum sich galant den Verlusten von Matress zu entledigen die voll aufs Eigenkapital durchschlagen. Der operative Verlust von MF war alleine letztes Jahr per September 2018 über 200 Mio.

Man hat gesehen was MF auf der Eigenkapitalseite anrichtet, und dreht sie nach dem Bilanzstichtag aus der Bilanz, und hat über die Minderheitsbeteiligung noch zumindest Zugriff auf anteilige Dividenden wenn MF genesen ist.

Sehr intelligent gelöst wenn man es sich mal bilanziell durchspielt.
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harry74nrw:

Danke Spekulator

 
19.06.19 11:27
Unsicherheit und keine Rückstellungen.
Das man da Beteiligungen an die Kläger bringen kann bezweifle ich sehr stark. Ist ja ein Szenario das man hier gerne nutzen möchte.
Tilgungen, Zinsen und Prozesskosten sind einfach toxisch. Eine Gewinnexplosion wird im Retailbereich sicher nicht stattfinden, Umsatzsteigerung von 3 % sind da der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.

30.6 bookmarken, nächster Termin
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Minikohle:

@Proty

2
19.06.19 11:29
1 Cent Dividende sind 43 Mio. Stimmt. Das ist aber nicht 1%. Das stimmt nicht.
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timur87:

@harry

2
19.06.19 11:33
3% bei 13 Mrd. muss man auch erstmal schaffen, sind grade mal schlappe 390 Mios.
Und warum sollen keine Gewinne fließen?
An Kostensenkungen wird fleißig gearbeitet, an Umfinanzierung ebenfalls, größten Kostenblöcke, wie Abschreibungen und Prüferkosten sind weg.
EK wurde natürlich sehr stark gedrückt, aber gibt auch Firmen die 4-5 Jahre lang mit negativem EK überleben und das sogar äußerst gut.
Bei Steinhoff gehe ich davon aus wird es keine 3 Jahre dauern bis sich der EK deutlich erholt und der Verschuldungsgrad exponentiel bessert
Antworten
timur87:

Verluste

4
19.06.19 11:37
wird Steini schön die nächsten 5 Jahre vortragen können und sich einiges an Steuern einsparen.
Prozesskosten, schauen wir mal, sowas kann sich lange hin ziehen. Zeiten der fetten Managerboni sind erstmal auch vorbei, es wird auf extremem Sparkurf fest gehalten.
Ich freue mich schon mal auf die nächsten Bilanzen, böse Überraschungen dürfte es keine mehr geben
Antworten
alpharider:

EK

6
19.06.19 11:42
Ich sage euch dass EK ist bereits in der Sekunde wo wir hier schreiben bereits wieder positiv. Wenn Mattress rauskonsolidiert wird, werden die Financial Statements re-stated (das steht übrigens auch irgendwo im Jahresabschluss).

Da werden alle Verluste von MF über die vergangenen Jahre wieder rausgenommen.

Interessant wird wie dann der Cash Bestand aussieht. Cash Positiv wird MF auch nicht gewesen sein.
Antworten
Lazoman:

Begriffe

 
19.06.19 11:44
Kann mir bitte einer sagen was man auf der Seite 46 meint mit,

EBITDA FROM CONTINUING OPERATIONS (€M)

EBITDA FROM DISCONTINUED OPERATIONS (€M)

Wieso eigentlich Discontinued ?

Bei Discontinued  ist auch Matress drin ?
Antworten
Viking:

Kurs scheint sich zu stabilisieren

2
19.06.19 11:46
der von den Pfandflaschensammlern prognostozierte Absturz bei Bilanz 2018 und ein Blutbad
hin zu Zipfelmützes 5cent sind ausgeblieben. Bei Steinhoff muss man einfach cool bleiben
und die Posi liegen lassen, dauert halt etwas länger als gedacht, aber irgendwann platzt hier der Knoten.
Antworten
timur87:

@alpharider

 
19.06.19 11:47
der EK ist eh positiv. 641 Mio (und zwar plus, nicht minus)
Antworten
Tchecker:

Net Dept to EBITDA

11
19.06.19 11:48
Spekulator schrieb:
>> Ebenso auf Seite 214:
"Net debt to EBITDA" von 3,2!!!
Man sagt, dass eine Kennzahl hier von "1" und kleiner sehr gut ist. Ab einer Zahl von "3" und aufwärts wird es sehr kritisch! <<

Es steht nicht auf Seite 214, sondern auf Seite 220 des Reports.

Der Faktor 3,2 war Bestandteil der ursprünglichen Regelung für die unbesicherten Kreditlinien. Der Faktor wurde in 2017 und 2018 gebrochen und liegt Stand 30.09.2018 bei 11,8. Kritisch sind Werte größer als 8.
K+S hatte 2017 einen Verschuldungsgrad um 8. Dennoch war das Unternehmen nicht überschuldet, weil die Schulden mit einem Projekt einhergingen, das in Zukunft eine hohe Rendite abwerfen wird. Das EBITDA wird in einigen Jahren erheblich höher sein, sodass die Schuldentragfähigkeit gegeben ist.

Und genau das wird auch bei Steinhoff der Fall sein. Sarel Oberholster schreibt in einem Anfang des Jahres veröffentlichen Artikel (ist inzwischen nicht mehr frei verfügbar):
“Sustainable EBITDA is expected to range between EUR1.021bn and EUR 1.372bn for 2019 …”
Und weiter:
“Sustainable EBITDA is expected to range between EUR 1.234bn and EUR 1.503bn for 2020 …”
Dabei bevorzugt er (wie auch ich selbst) die jeweils höheren Werte.

Gehen wir von 1,5 Mrd. EUR EBITDA in 2020 aus, so errechnet sich das Net Dept to EBITDA zu 6, wenn der Schuldenstand sich nicht verändert (ich gehe davon aus, dass er sinkt).

Von daher sehe ich zwar derzeit eine Überschuldung, erkenne aber auch, dass es in wenigen Jahren gelingen sollte, die Schulden auf ein (v)erträgliches Maß zu reduzieren. Haupttreiber ist hierbei Pepco, das mit einem Umsatzwachstum > 25 % bei gleichzeitig hoher Gewinnmarge (> 8 % EBITDA/Umsatz, > 6 % operativer Gewinn/Umsatz) in Zukunft fast allein genügend Gewinne abwerfen dürfte, um die Schulden zu schultern.
Antworten
Mofo:

@ spekulator

4
19.06.19 11:52
bis 2021 wird erstmal garnix bezahlt ... Wahrscheinlich werden die Zinsen als Verb. zwar der Bilanz auftauchen .. aber  Cash fließt erstmal keines !

Von 2019 - 2021  ist wohl ein EBIT vom 700 - 900 Mia. p.a. machbar.

Ich gehe ferner davon aus, dass in 2021 die Zins-Schuld nicht aus Cash sondern in Form neuer Aktien bezahlt wird. Das was vom EBIT übrig ist geht dann in die Schuldentilgung.

Dann in 2021 Umschuldung zu besseren Konditionen, so dass das Unternehmen Zins + Tilgung stemmen kann.

Bis dahin ist auch der Umsatz gewachsen, was  auch bei konstanten Schulden diverse Kennzahlen von alleine aufhübtscht.  
Antworten
STElNHOFF:

Danke!

 
19.06.19 11:55
Ich hatte mit den Zahlen 2018 einen starken Einbruch erwartet, aber daß ist ja "goarnix". Jetzt sind wir am Boden angelangt, und es kann nur noch aufwärts gehen.
Jetzt müssen es noch die 2019 Zahlen herausreißen, dann wird angefangen die Zukunft zu handelt.
Antworten
Wallstreetkni.:

Buchwerte

 
19.06.19 11:59
Jetzt interessieren mich nach den testierten Zahlen eure errechneten Buchwerte für die aktuelle Lage.
Also raus damit.
Antworten
STElNHOFF:

Wallstreet

 
19.06.19 12:00
Bitte erst nach den nächsten Zahlen  ;-)
Antworten
spekulator:

@lazoman

 
19.06.19 12:03
Discontiuned sind Aktivitäten, die nicht weitergeführt werden, aber noch in der Bilanz ersichtlich sind.
Antworten
Cyberkunde:

Meine Gedanken...

7
19.06.19 12:05

In der Tat, ist die aktuelle Situation eine Herausforderung. Jedoch gibt es sicherlich viele Möglichkeiten einer Lösung. Das ist auch die Prämisse der Geschäftsführung: Lösungsorientiert zu arbeiten und die Kuh vom Eis zu bekommen - wohlwissend dass es viele Risiken gibt. Aus diesem Grund ist der Kurs auch so weit unten und steht nicht bei 50 Cent. Im Übrigen ist der Buchwert überhaupt nicht so wichtig. Entscheidener ist, wieviel EBITDA das Unternehmen generieren kann. 

Mal eine schnell-skizzierte Möglichkeit:

  • Verkauf des 71%-Anteilgs von Pepkor (SA): Eigentlich ein schöner Wachstumswert, jedoch wird Income nur über die Dividenden generiert. Gehen wir mal von einem Verkauferlös von 2,25 Mrd. aus, die zur Schuldenreduktion genutzt werden können. Fallen ca. 50 Mio Dividende weg, aber auch 200 Mio Zinslast.
  • Verkauf der Greenlit: Möglicher Verkaufswert: 0,6 Mrd. fallen 35 Mio Gewinn weg, aber auch 60 Mio Zinslast.

Machen wir jetzt mal einen Sprung auf 2021 und gehen in etwa von den Zahlen aus (habe ich den Präsentationen von Steinhoff entnommen, KLAR: ist von vielen Faktoren abhängig, kann besser aber auch schlechter laufen): 

  • Pepkor Europe: 500 Mio EBITDA
  • Mattress Firm: 100 Mio (50%-Anteil)
  • Conforama: 100 Mio (50%-Anteil, ist das eigentlich so?)

Unterm Stich kann der Schuldendienst nun geleistet werden, es würde sogar ein kleiner Überschuss bleiben, bei Schulden von ca. 6 Mrd.

Was könnte nun kommen:
- Umschuldung (das muss eigentlich passieren und wäre DIE Lösung, 6 % Zinsen sollten machbar sein)

  • Ausgabe neuer Anleihen (falls Vertrauen gesteigert, jedoch sehe ich hier auch Zinsen von 7-8 %)
  • Freiwerdenes Kapital für Schuldendiesnt durch gestärktes Vertrauen bei Lieferanten (keine Vorkasse mehr)
  • Durchführung einer Kapitalerhöhung/DES zur weiteren Reduktion der Schulden
  • Einstieg eines Investors mit Kapital-Backup
  • ....

Was aber auch kommen könnte:

  • Geschäftstsbereiche performen schlechter
  • Klagen, Steuern etc.

Fakt ist auch: Der Kurs preist bereits viel schlechtes ein. Fakt ist auch, dass wir Aktionäre am Ende der Nahrungskette stehen. ABER: Sollte die Situation aufhellen, dann wird auch der Kurs davon profitieren. Denn: an der Börse wird die Zukungft gehandelt. Je weniger Unsicherheit, desto besser. Und die nächsten Schritte zur Reduktion der Unsicherheit könnten bald kommen:

  • H1/2019
  • CVA-Implementierung
  • Einigung mit Klägern/Steuerbehörden
  • Klagen gegen alte "Riege"
  • Umschuldung von Pepkor Europe
  • ...

Nach der Investoren-Konferenz werden wir schlauer sein. Und die findet voraussichtlich im Juli statt. Udn geht mal davon aus, dass da Profis am Ruder sind, die uns in allen Belangen überlegen sind. ;-)

Antworten
__Dagobert:

Atterbury Europe

2
19.06.19 12:06
Kann mir jemand erklären, wie das zu verstehen ist:

Einerseits steht, dass Atterbury im Juni 2019 für 224 mio € verkauft wurde.
Auf Seite 33 steht dann:
Investments in equity accounted companies of €544 million:
The Group increased its preference share investment in Atterbury Europe by €278 million to support its expansion in central Eastern Europe.

Hm?
Antworten
tom.tom:

Xetra Orderbuch....

 
19.06.19 12:08
...der Weg nach oben ist nahezu frei, gerade etwas über eine Halbe Millionen Stücke...dann sehen wir die 0,09 wieder ;o)
Stehen auch wieder mehr Käfer als Verkäufer im Orderbuch!
Antworten
tuorT:

Dagobert

2
19.06.19 12:14
Die Bilanz ist 2018 und nicht 2019.....
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