spannend, zu sehen, wie ein Konstrukt, das (jetzt) offenbar zu weiten Teilen causal auf Lug und Trug (vgl. PWC-Bericht) in dieser Größe überhaupt erst gegründet werden konnte, nach Übernahme durch allem Anschein nach echte und ehrbare Kaufleute wohl gerettet wird in nahezu eben dieser Größe. Wenn es gelingt, danach sieht es aus, wie ordnet man dann in der Firmenhistorie die Gründungsphase ein? Wer gab den Kick off für 120.000 Arbeitsplätze weltweit, die volkswirtschaftlich relevante Dimension? Ob das berücksichtigt wird, bei der zu erwartenden Rechtsprechung? Nach Turnaround wäre jeder Verlust zum absehbaren Teil wenigstens ein individuell zu saldierender temporärer Buchverlust für Altaktionäre, wäre jedes individuell zuzuschreibende Fehlverhalten der Akteure doch auch wesentlicher Teil des aus guten wirtschaftlichen Gründen fortbestehenden Ganzen. Subtrahiert man den Lug und Trug, auch dieses Forum wäre nicht gegenständlich, der real existierende zweitgrößte Möbelmischkonzern der Welt würde nicht existieren, jedenfalls wäre es nicht Steinhoff. Die derzeitige Kommunikationsstrategie des Managements übrigens finde ich persönlich exzellent, weil seriös reduziert. Die sind noch nicht an ihrem selbstgesteckten Ziel, deshalb: Schweigen ist Gold! Analystentreffen zu avisieren ist m.E. allerdings mehr als beredtes Schweigen... sportliche Grüße...