Steinhoff definiert selber die Hauptaufgaben für das Management wie folgt.
•§Endgültiger Abschluss der Umschuldungsabkommen der Anleihengläubiger und Umsetzung. Nach Klärung der letzten Widerstände (Stichwort LSW) dürfte dieses möglich und kurzfristig umsetzbar sein. Insbesondere gab es ja bereits Mehrheitsvoten für die Vorschläge der Steinhoff, die nun sogar zu Gunsten der Gläubiger verändert wurden. „Obtaining consent to the amendments and modifications to the SEAG CVA and the SFHG CVA ahead of launch of the implementation process and otherwise planning for the implementation of the Restructuring.“
Weiter geht es darum die neuen Mitglieder des Managements in den Restrukturierungsprozess einzubinden und mit ihm vertraut zu machen.
•§Aufrechterhaltung und Steuerung der begonnen Stabilisierung der Gruppe inclusive Controlling und Früherkennung möglicher Liquiditätslücken aus dem fortgeführten operativen Geschäft. „Maintaining stability across the Group and managing the ongoing operations of the Group, including actively monitoring cash flows, supporting operating performance, managing other liabilities and funding needs that arise at the operating company level.“
•§Abliefern der - von PWC verantworteten - revidierten und neu-testierten Jahresabschlüsse 2017 und 2018. Inclusive der Auswertung der Ergebnisse, um für die Steinhoff Gelder zurück zu fordern, die entzogen wurden.
•§Enger Austausch mit allen Anspruchsgruppen, insbesondere Schadensersatzforderungen betreffend, und Aufsichtsbehörden sei essentiell für die Zukunft der Gesellschaft