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Steinhoff International Holdings N.V.


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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
BobbyTH:

Das Verfahren zu einem CVA

2
14.01.19 12:49
Vor- und Nachteile der englischen Insolvenz
Nach ihrer ursprünglichen Konzeption bot die Insolvenz in England (auch EU-Insolvenz, Insolvenz nach EU-Recht, Privatinsolvenz England genannt) Ihnen als Schuldner viele Vorteile. Dem lag das vorrangige Prinzip des englischen Insolvenzrechtes zugrunde, einem Schuldner so schnell wie möglich eine erneute Teilnahme am Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Die wesentlichen Grundgedanken der EU-Insolvenz waren dabei:

Restschuldbefreiung bereits nach 12 Monaten
Teilweise auch Restschuldbefreiung bei unerlaubten Handlungen, die in Deutschland eine Restschuldbefreiung ausschließen
Keine Erwerbsobliegenheit
Vereinbarung über die Höhe monatlicher Zahlungen großzügiger
Bedauerlicherweise werden diese Vorteile durch den bevorstehenden Brexit konterkariert. Lesen Sie hier mehr zu den einzelnen Vor- und Nachteilen der Insolvenz in England.

Ablauf und Dauer der englische Insolvenz
Das englische Insolvenzverfahren lässt sich in drei Phasen unterteilen:

Die Vorlaufzeit vor Verfahrenseröffnung
Die eigentliche Verfahrenslaufzeit nach Eröffnung des Verfahrens
Die Zeit nach Erteilung der Restschuldbefreiung
Lesen Sie hier mehr zu den drei Phasen einer Privatinsolvenz in England / EU-Insolvenz.

Wer kann eine EU-Insolvenz beantragen?
In England besteht keine Unterscheidung zwischen Regelinsolvenz und Privatinsolvenz. Deshalb sind sowohl

Privatpersonen / Verbraucher als auch
Unternehmer und Selbstständige
antragsberechtigt. Für Sie spielt es deshalb keine Rolle, ob Sie beispielsweis ein Arbeitnehmer sind oder eine eigene Unternehmung haben.
Neben Ihnen als Schuldner sind noch andere Personen berechtigt, einen Insolvenzantrag zu stellen. Lesen Sie hier mehr zum Kreis der antragsberechtigten Personen.

Vorbereitung der englischen Insolvenz
Grundbaustein für die Antragsannahme und somit auch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in England ist die Erfüllung der Hauptbedingung, mindestens 6 Monate in England oder Wales seinen Lebensmittelpunkt (der sog. COMI) zu haben.

Um später bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens darlegen zu können, dass der Lebensmittelpunkt seit mindestens 6 Monaten in England liegt, sollten Sie als Schuldner nach England umziehen. Die Frage, wo der Lebensmittelpunkt einer Person liegt, wird im Insolvenzverfahren, anders als beispielsweise im Steuerrecht, nicht allein aufgrund von Aufenthaltszeiten, sondern anhand der gesamten Lebensumstände beurteilt. Es werden also die familiäre Situation, die Erwerbstätigkeit und die Wohnsituation überprüft. Ein COMI ist nicht anzunehmen, wenn der Lebensmittelpunkt von vornherein nur für einen beschränkten Zeitraum begründet und danach wieder zurück nach Deutschland verlagert werden soll. Wer diesbezüglich falsche Angaben gegenüber dem Gericht tätigt, rechtfertigt bereits damit eine Annullierung des Insolvenzverfahrens und somit das Scheitern einer Entschuldung in England. Die englischen Gerichte kontrollieren und hinterfragen die Beweggründe der Antragsteller sehr genau. Insbesondere spricht gegen die Begründung eines COMI, wenn der Antragsteller sich bei der Anmietung einer Wohnung, der Zulassung eines Kfz und anderen, entsprechenden Angelegenheiten von einer Organisation unterstützen lässt, um einen COMI zu kreieren. Die Gerichte sehen darin deutliche Anhaltspunkte für ein Vortäuschen falscher Tatsachen (vgl. High Court, Case No 19421/2008)

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BobbyTH:

Ohje zu #150104

 
14.01.19 12:52
Ich glaube da geht es nicht um die Unternehmen, bin mir aber da nicht so sicher. Stutzig macht mich: Restschuldbefreiung bereits nach 12 Monaten
Antworten
alpharider:

@StMartin

2
14.01.19 13:09
Ich stimme dir zu, dass ich die 0,50 Euro ebenfalls als kritischen Wert sehe. Grundsätzlich würde ich auf die Aussagen von Fr. Sonn in dem Zusammenhang auch wenig geben. Wichtig ist allerdings, durch die letzte HV bewilligt wurden 10% KE per ABB, und nochmals 10% für "M&A situations" (weiß den genauen Wortlaut nicht mehr). Das Thema hatten wir hier bereits.

Im Hinblick auf das politische Umfeld, würde ich nichtmal von der 10%er ausgehen. Das wäre den Leuten in Südafrika nicht vermittelbar, dass der Pensionsfonds entweder verwässert wird, oder pro rata nachschiessen muss. Halt im Zeitalter von Parlamentsanhörungen in Südafrika für ausgeschlossen.

Zusätzlich: Selbst wenn es die 10% ABB geben würde, würde ich nicht von einem deutlichen Rückgang ausgehen. IdR schwankt der Share Price bis -5% bei ABBs (lediglich mein Gedächtnis, da gibt es aber Analysen zu im Netz). Es hat aber auch genug ABBs gegeben wo der Share Price einfach durchmarschiert ist (in der logischen Sekunde irrational, aber ebenfalls bereits passiert).
Antworten
STElNHOFF:

shatoi

 
14.01.19 13:16
die Doppelnicks werden nen Teufel tun, die sind dann aus bekannten Gründen sowieso schon aus dem Forum draussen.
Antworten
BobbyTH:

CVA - Ohje zu #150104

 
14.01.19 13:17
Diese Aufarbeitung erscheint mir leichter lesbar. Sehr interessant, daraus kann man auch einen möglichen Grund bezüglich des Widerspruchs von Herrn Seifert heraus lesen.
Antworten
Proty1:

8 Milliarden Schulden

5
14.01.19 13:22
Die vermeintlich niedrigeren Schulden kommen wohl von den nicht genutzten bzw. nicht zur Verfügung gestellten Kreditlinien. Im Dezember 2017 wurden Steinhoff wie weithin bekannt die Kreditlinien gekappt und man hat sich durch Verkäufe, Eigenfinanzierung der Töchter und den operativen Gewinnen über Wasser gehalten.

Die CVA-Dokumente, die in DJs Post vom 6.1.2018 auch noch mal Erwähnung fanden, zeigen, dass ursprünglich weit mehr Schulden in Anspruch genommen werden sollten.

Post #148904


"Die SEAG hat Kreditverträge über insgesamt 9.182.492.906,88 €  Nennwert laufen.
Inanspruchgenommen wurden lt. SEAG CVA Abrechnung im Proposal ANNEX 5
5.352.856.000,00 € (Total: Financial Creditors)
Letztere Nettosumme ist Bestandteil des SEAG CVA.
Lt. ANNEX 5:
Steinhoff Europe AG
Estimated Statement of Affairs and Liquidation Analysis as at 30 September 2018 - Overview 
hat die SEAG einen Nettobuchwert von 4.807.000.000 €

Die SFHG hatte Anleihen im Wert von 2.681.300.000,00 € herausgegeben.
Es wurden lt. SFHG CVA Abrechnung im Proposal ANNEX 5
2.708.816.000 € (Total: Financial Creditors). 
Aufgeschobene Zinszahlungen könnten wohl hier eine Rolle gespielt haben.
Letztere Nettosumme ist Bestandteil des SFHG CVA.

Lt. ANNEX 5:
Steinhoff Finance Holding GmbH
Estimated Statement of Affairs and Liquidation Analysis as at 30 September 2018 - Overview 
hat die SFHG einen Nettobuchwert von 912.000.000 €

Dies sind die externen Schulden an Kreditgeber.  "



Antworten
Hai123456:

Treffen

 
14.01.19 13:28
Darf ich meine Nachbarin mitbringen?
Ihr wisst schon, die mit der Million Aktien
Mit freundlichen Grüßen
Hai  
Antworten
Loriot62:

@Bobby

 
14.01.19 13:29
Danke für deine Mühe. Kannst du das etwas ausführen?

Lg
Antworten
BobbyTH:

@ Loriot62

3
14.01.19 13:36
Keine Ursache. Ich könnte meine Gedanken zwar hier niederschreiben, aber ich lass das lieber. Jeder sollte sich seien eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen dazu machen.

Gründe sind zum einen, dass ich nicht weiß was Steinhoff im Plan hat, es könnte tatsächlich auf einen Schuldenschnitt hinaus laufen, aber zum Anderen  auch nur wirklich die Schulden zu restrukturieren.

Die Insolvenz selbst ist nicht das Ziel von Steinhoff, die wäre schon längst eingeleitet. Den Europäischen Markt will man nicht verlieren.

Zudem muss ich mich dazu sowieso erst richtig tief einlesen.

Abschließend bin ich noch immer der Meinung weiter investiert zu bleiben. Ziel: 2020.  
Antworten
Private Broker:

@ Bobby / # 150108

 
14.01.19 13:49
Eine schöne Abhandlung - der (mögliche) Grund für Seiferts Einspruch liegt auf der Hand, zumindest dem Artikel nach erschließt er mir sich...

...allerdings erschließt sich mir auch die Aussichtslosigkeit des Unterfangens / des Störmanövers seitens Seifert...

"... sofern die Gläubiger, die ihm zugestimmt haben, zusammen mindestens 75 % der Verbindlichkeiten halten...."

...da ich ganz stark bezweifle, dass Seifert die o.g. 75% "knacken" kann...      ...sowie von Seiten von SH bzw. dem Management offenkundig (Dank an DJ) wohl auch für diesen Fall der Fälle eine Vorsorge getroffen worden ist.
Klar, dass Störfeuer seitens des Mr. "ich bin wohl schwer angepi..." Seifert ist zunächst keine gute Nachricht, jedoch hielt sich die Reaktion der Aktie eher in Grenzen - dies bringt mich wieder an jenen Punkt, an welchem ich mir (im Sinne Kostolany's) die Frage stelle, ob die Aktie (SH) an einem Punkt angelangt ist, an welchem sie auf schlechte Nachrichten nicht mehr reagiert...

...den Rest des Zitates von Kostolany kennt ihr selber...          ...naja, muss man mal abwarten...

Antworten
BobbyTH:

Noch ein Link zum CVA in England

 
14.01.19 13:49
BobbyTH:

@ Private Broker

2
14.01.19 13:54
Ich bin genauso überzeugt dass Hr. Seifert nicht in den 75% drin ist. Also stellt sich für mich die Frage: Warum macht er das?
Warum spricht er von einem Darlehn?

Als Antwort habe ich und natürlich nur auf die kürze der Zeit der Überlegung: Wenn er  die Zahlung an Steinhoff nicht als Darlehn deklariert, dann ist es tatsächlich eine Teilhaberschaft.

Damit wäre er aber wohl mit im Boot beim CVA.

Kann auch sein, dass ich gerade eben einiges durcheinander bringe, dann schon mal vorsorglich: Entschuldigung
Antworten
manham:

Könnte Sinn machen.

 
14.01.19 14:13
Ist Seifert Teilhaber, dann wäre er nicht Gläubiger.
Also keine Ansprüche als Gläubiger gegen Steinhoff.
Hier scheint die Krux zu liegen.
Auf der einen Seite verlangt Seifert 50% an Conforama bzw. Der Mutter
Dann wäre er ja Miteigentümer aber nicht Gläubiger.
Oder
Er hätte seine damaliger Zahlung als Kreditgeber gegeben.
Dann wäre er Gläubiger, folglich wäre seine Forderung an Conforama ohne Begründung.
Eindeutige Erkenntnis hierzu hat wahrscheinlich hier im Board niemand
Insofern Fragezeichen über ?
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#150014

BobbyTH:

@ __Dagobert

 
14.01.19 14:19
Ein Artikel aus dem pressreader wurde gestern, oder vorgestern, thematisiert. Könnte der sein welcher du meinst?
Antworten
__Dagobert:

es ging im Artikel

 
14.01.19 14:25
um beide Conforama Verfahren
Antworten
DAX Turbo:

Perf. seit Threadbeginn: -97,85%

10
14.01.19 14:39
klasse da kann es nur besser werden ......

blöde nur das gleich 1ct 10 % sind....
Antworten
birkensaft:

Das Argument "Es kann nur besser werden"

 
14.01.19 14:53
... zählt nicht, man führe sich die Geschichte von DryShips zu Gemüte: https://www.ariva.de/dryships-aktie/chart
Interessant ist es auch den dazugehörigen Forenthread zu lesen, wo immer wieder das Argument fiel...

Ich denke nicht, dass es bei Steinhoff so läuft, aber es kategorisch ausschließen würde ich auch (aus Prinzip) nicht. Also bitte lieber mit Fakten argumentieren :-)

P.S.: Das "Blöde", dass 1 Cent = 10%, ist bei niedrigem Einkauf und gutem Ausgang auch das Gute
Antworten
Brilantbill:

@birkensaft

 
14.01.19 14:58
Was ist denn das für ne krasse Aktie die mal 40.000€ gekostet hat?

Immerhin hat sie 100% im letzten jahr gemacht :D
Antworten
birkensaft:

@Brilantbill

 
14.01.19 15:00
Die hat nie soviel gekostet, wurde nur alle paar Monate gesplittet, weil sie immer weiter gefallen ist
Antworten
Steff.:

Steinitreffen...

5
14.01.19 15:08
Ich sehe es schon kommen... Da sind dann 3 USB's,  4 Talismänner,  2 Schweizer und 2 Watcher am Start... Nur kein Ralle.... Da sind wir alle zu alt für...  
Antworten
Brilantbill:

@Steff.

 
14.01.19 15:11
Und am Ende sind alle die selbe Person.

Würd mich ehrlich gesagt nicht wundern.  
Antworten
alpharider:

"Perf. seit Threadbeginn"

2
14.01.19 15:16
Also das "Perf. seit Threadbeginn" ist nun aber wirklich ein klassischer Watcher.
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#150024

Manro123:

Hm die 0,11 sind ein echter Hammer :/ Mano

 
14.01.19 15:54
Naja bis 17.30 ham se noch Zeit :)
Antworten
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