Moin Klaus.
Die Aussage von Frau Sonn lese ich auf zweierlei Weise: mit offenen und geschlossenen Augen.
Im ersten Fall wird Psychohygiene betrieben, ein familiäres Gefühl kreiert. Wir sind eine Familie: Alle und Alles sind uns wichtig, so auch die finanziell angeschlagenen Aktionäre, die, von Verlusten gebeutelt, durch das unternehmerische Bestreben für eine gute Lösung Resilienzen entwickeln dürfen. M.a.W.: Ihr seid nicht vergessen, alles wird gut. Salutogenese an der Börse.
Beim zweiten Fall und weil die Justiz ja bekanntlich blind ist, kann eine Subsidiarität abgeleitet werden: ja, ihr Aktionäre seid uns wichtig, aber letztrangig.
Dir einen guten Tag