wollen ihr Geld zurück, dass sollte klar sein. Wenn das nicht geht, dann soweit wie möglich Verluste gering halten.
Hier wurden an das Conserv. Rechte abgetreten. Das Conserv. wollte sein Recht vor allen anderen Gläubigern verwirklichen und damit die Rechte der anderen Gläubiger zurückstellen.
Das hat der Richter nicht zugelassen, weil es für die anderen Gläubiger eine Wertminderung für Steinhoff gewesen wäre. Steinhoff hätte dann das Conserv. komplett bedienen müssen und hätte damit keine Chance mehr für eine Neusortierung gehabt.
Das Conserv. wollte seinen Anteil maximal groß halten. Jetzt muss es den gleichen Weg gehen, wie die anderen Gläubiger.
Und hier wird abgewogen. Hat Steinhoff eine reale Chance sich zu sanieren? Die Zahlen der Töchter zeigen, dass es möglich sein könnte, noch fehlt die attestierte Bilanz. Es scheint so zu sein, dass viele der Gläubiger sich auf den Plan von Steinhoff einlassen und auch auf direkt Geld verzichten werden. Aber keiner davon ist dumm, da wird sicher ein Recht, ein Mitspracherecht, Anteile oder ähnliches im Gespräch sein. Problem wird sein, dass jeder Gläubiger eigene Vorstellungen vertritt.
Die erste Zustimmung der Gläubiger weiterzumachen, ist ja erfolgt. Aber die Feinazsarbeitung, was jeder bekommt oder was als Ausgleich kommt, steht meiner Meinung nach noch aus.
Es wird ein Tauziehen. Aber da verstehen einige ihr Handwerk richtig gut. Und wer sich als Gläubiger nicht einverstanden zeigt, geht ein hohes Risiko ein, weniger noch zubekommen als mit einem Einverständnis.
Daher gehe ich davon aus, dass es jetzt schnell gehen wird. Das jetzige Urteil zeigt, dass niemand von Steinhoff Gelder bekommen kann und das Unternehmen so geschwächt werden soll. Das tut man nur, wenn es gut aussieht und nicht auf der Kippe.