Ich habe nicht von einer Ausgabe von neuen Aktien im Wert 700 Millionen Euro geredet, sondern dass Steinhoff eigene Aktien mit diesem Geldwert zurückkauft. Somit würde der Kurs auch langsam wieder steigen und man hätte dann ganz nebenbei auch die Vendor Claims gelöst. Dann wären PIC, Wiese und Co bedient da der Kurs ja wieder gestiegen ist und mit den gekauften Aktien entschädigt man die restlichen Kläger.
Es wäre z.B. folgende Strategie denkbar, damit der Kurs nicht zu schnell steigt und Steinhoff möglichst viele Anteile günstig zurück erwirbt. Steinhoff verteilt die 700 Millionen Euro an 10 außenstehende (z.b an die Gläubigerbanken) und diese kaufen dann langsam die Aktien auf dem Markt auf. Wenn alle unter der Meldeschwelle von 3% bleiben, könnte man so unbemerkt ca 1,2 Milliarden Aktien einsammeln. Wenn wir davon ausgehen dass ca 1 Milliarde Aktien sich in festen Händen befindet und die restlichen 3,4 Milliarden im freefloat sollte das eigentlich gut machbar sein. Wenn genügend Aktien eingesammelt wurden, beginnt dann schlagartig eine bessere Kommunikation des Unternehmens. Man kommuniziert Erfolge, teilt z.B. mit dass man sich mit Wiese, PIC und Co geeinigt hat. Des Weiteren dass die Umschuldung zu günstigen Zinsen erfolgt ist usw. Das pusht den Kurs nochmal und die erworbenen Aktien werden noch wertvoller. Dann beginnen auch die ersten Analysten wieder Kursziele auszurufen, was die Aktien nochmal zusätzlich pusht. Wenn der Kurs dann ein entsprechendes Niveau erreicht hat, kann man die Privaten sowie Institutionellen Kläger mit den Aktien auszahlen.
Kann mal jemand der IR diese Strategie weiterleiten ;-)