Samstag 8. Februar 2003, 14:30 Uhr
Staatsanwaltschaft erwägt Verurteilung früherer EM.TV-Vorstände
Frankfurt (Reuters) - Im Prozess gegen die früheren EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa schließt die Staatsanwaltschaft München eine Haftstrafe nicht aus.
"Das Gericht zieht eine Verurteilung ernsthaft in Betracht", sagte Staatsanwalt Peter Noll dem Magazin "Focus" in einem am Samstag vorab veröffentlichtem Gespräch. "Das Gesetz sieht eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. Innerhalb dieses Rahmens wird sich eine etwaige Verurteilung bewegen."
Noll hatte vergangenen Donnerstag im Prozess einen weiteren Gutachter beantragt. Das bisherige Gutachten des Wirtschaftsprofessors Bernd Rudolph habe inhaltliche Mängel und entspreche nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Den Haffas wird vorgeworfen, durch falsche Unternehmensmitteilungen den Kurs der EM.TV-Aktie manipuliert zu haben.
Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.
Staatsanwaltschaft erwägt Verurteilung früherer EM.TV-Vorstände
Frankfurt (Reuters) - Im Prozess gegen die früheren EM.TV-Vorstände Thomas und Florian Haffa schließt die Staatsanwaltschaft München eine Haftstrafe nicht aus.
"Das Gericht zieht eine Verurteilung ernsthaft in Betracht", sagte Staatsanwalt Peter Noll dem Magazin "Focus" in einem am Samstag vorab veröffentlichtem Gespräch. "Das Gesetz sieht eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. Innerhalb dieses Rahmens wird sich eine etwaige Verurteilung bewegen."
Noll hatte vergangenen Donnerstag im Prozess einen weiteren Gutachter beantragt. Das bisherige Gutachten des Wirtschaftsprofessors Bernd Rudolph habe inhaltliche Mängel und entspreche nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Den Haffas wird vorgeworfen, durch falsche Unternehmensmitteilungen den Kurs der EM.TV-Aktie manipuliert zu haben.
Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.