veröffentlicht am 23.11.2010
Ostafrika: Zukunftsmarkt für deutsche Solartechnologie
Quelle: www.gtz.de/projektentwicklungsprogramm
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Ostafrika ist ein Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien: Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda haben in den vergangenen Jahren ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielt. Mit wachsender Bevölkerung und Wirtschaft wächst auch der Energiebedarf. Die Stromversorgung jedoch ist mangelhaft, Netze und Kraftwerke sind veraltet und ineffizient. Durchschnittlich hat nicht einmal jeder zehnte Haushalt Zugang zu Elektrizität, im ländlichen Raum gibt es vielerorts überhaupt keine Stromversorgung.
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Angesichts der bereits akuten Energiekrise steigt die Nachfrage nach alternativen und innovativen Versorgungsoptionen. Die natürlichen Potenziale für Solarenergie sind enorm und die Solarmärkte Ostafrikas entwickeln sich rasant: Akteure aus Wirtschaft, Politik und internationaler Zusammenarbeit treiben die Marktentwicklung voran. Der fortschreitenden Marktdurchdringung im Klein- und Kleinstsystembereich folgen nun anspruchsvollere Systeme wie Hybrid- oder netzgekoppelte Systeme. Diese Trends bieten attraktive Geschäftsmöglichkeiten für die deutsche Solarbranche, die in der Region einen Spitzenruf genießt.
In Kenia erreicht der Solarmarkt geschätzte jährliche Wachstumszahlen von 10 Prozent, auch die ostafrikanischen Nachbarländer trumpfen mit hohen Wachstumsraten. Anreize bietet die Einführung förderlicher Rahmenbedingungen, wie bspw. Zoll- und Steuerbefreiungen oder Einspeisevergütungen. Zudem stimulieren Förderprogramme von öffentlicher Seite, aber zunehmend auch die private Nachfrage den Markt.
Mit den Zielmarktanalysen des Projektentwicklungsprogramms Ostafrika - kurz: PEP Ostafrika - zu den Solarmärkten in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda sind nun praxisnahe Informationen zu Marktstruktur, -akteuren und -trends, zu Rahmen- und Investitionsbedingungen und zu den Chancen für die deutsche Solarbranche in den fünf Ländern verfügbar.