Häufig ist zu hören, dass Aktien so gnadenlos günstig bewertet sind.
Doch sind sie es wirklich?
JA, sie sind es, sie sind historisch betrachtet äußerst günstig.
Das Problem aber ist, dass Aktien trotzdem nicht nachhaltig steigen und ggf. einfach noch günstiger werden und die Anleihen, die fast nix mehr abwerfen, werden dennoch deutlich mehr gekauft werden.
Eigentlich ist dies auf den ersten Blick unlogisch, doch würde dieses Konstrukt einer einfachen Logik folgen, so wären Aktien schon längst gestiegen und Anleihen verkauft worden, denn kein Anleger würde in etwas investieren, was weniger abwirft und kein Anleger wird es glaubhaft damit begründen können, dass Anleihen sicherer seien.
Aber es gibt eine Logik auf den zweiten Blick, nämlich der Logik "Was würde passieren, wenn..."
Was würde passieren, wenn Anleger von Anleihen ihre Anleihen mehrheitlich verkaufen und auf Aktien umsteigen würden?
Die Anleihekurse würden angesichts des Überangebots deutlich sinken und die Risikoaufschläge steigen, wodurch hochverschuldete Länder wie USA, Japan oder selbst Deutschland deutlich höhere Zinslasten tragen müssten, was wiederum ein größeres Haushaltsdefizit mit all den Konsequenzen wie steigenden Steuern oder Subventionsabbau münden würden.
Dies wiederum würde die Konjunktur abwürgen und die heut günstigst bewerteten Unternehmen in die Krise bzw. Verluste führen, was wiederum die Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit vieler Staaten provozieren könnte, usw. usw.
Damit dies nicht passiert und sich das Rad irgendwie weiterdreht, fließt der Großteil des Geldes fröhlich weiter in Anleihen und selbst dann, wenn die Zinsen gar negativ werden, nur damit eben das Kartenhaus nicht zusammenfällt.
Da ist die Bewertung im Grunde unerheblich und wird erst dann wieder von Bedeutung sein, wenn das Kartenhaus gefestigt statt immer weiter in neue Höhen gebaut wird.
Hierzu bedarf es meiner Meinung nach eines finalen Ausverkaufs in Folge von großangelegten Schuldenschnitte in vielen Ländern, u.a. nicht nur in Südeuropa sondern auch in so manch anderen Ländern wie Japan.
Aktien (allgemein betrachtet) würde ich nach wie vor also nicht ins Depot legen.
2013 aber könnte echt interessant werden ;-)
Doch sind sie es wirklich?
JA, sie sind es, sie sind historisch betrachtet äußerst günstig.
Das Problem aber ist, dass Aktien trotzdem nicht nachhaltig steigen und ggf. einfach noch günstiger werden und die Anleihen, die fast nix mehr abwerfen, werden dennoch deutlich mehr gekauft werden.
Eigentlich ist dies auf den ersten Blick unlogisch, doch würde dieses Konstrukt einer einfachen Logik folgen, so wären Aktien schon längst gestiegen und Anleihen verkauft worden, denn kein Anleger würde in etwas investieren, was weniger abwirft und kein Anleger wird es glaubhaft damit begründen können, dass Anleihen sicherer seien.
Aber es gibt eine Logik auf den zweiten Blick, nämlich der Logik "Was würde passieren, wenn..."
Was würde passieren, wenn Anleger von Anleihen ihre Anleihen mehrheitlich verkaufen und auf Aktien umsteigen würden?
Die Anleihekurse würden angesichts des Überangebots deutlich sinken und die Risikoaufschläge steigen, wodurch hochverschuldete Länder wie USA, Japan oder selbst Deutschland deutlich höhere Zinslasten tragen müssten, was wiederum ein größeres Haushaltsdefizit mit all den Konsequenzen wie steigenden Steuern oder Subventionsabbau münden würden.
Dies wiederum würde die Konjunktur abwürgen und die heut günstigst bewerteten Unternehmen in die Krise bzw. Verluste führen, was wiederum die Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit vieler Staaten provozieren könnte, usw. usw.
Damit dies nicht passiert und sich das Rad irgendwie weiterdreht, fließt der Großteil des Geldes fröhlich weiter in Anleihen und selbst dann, wenn die Zinsen gar negativ werden, nur damit eben das Kartenhaus nicht zusammenfällt.
Da ist die Bewertung im Grunde unerheblich und wird erst dann wieder von Bedeutung sein, wenn das Kartenhaus gefestigt statt immer weiter in neue Höhen gebaut wird.
Hierzu bedarf es meiner Meinung nach eines finalen Ausverkaufs in Folge von großangelegten Schuldenschnitte in vielen Ländern, u.a. nicht nur in Südeuropa sondern auch in so manch anderen Ländern wie Japan.
Aktien (allgemein betrachtet) würde ich nach wie vor also nicht ins Depot legen.
2013 aber könnte echt interessant werden ;-)