Sieht man sich den S&P500 an, so ist er durch die technische Gegenreaktion wieder für neue Tauchgänge gerüstet. Aber ein paar Prozent nach oben, so wie auch beim Dax, sind noch drin. Dann wird es eng. Verdammt.
Eine wiederum aufs neue gelungene Anhebung der Schuldenobergrenze übern Teich könnte der Auslöser für erneut aufkeimende Zweifel an den Märkten sein. Diesen Dip an den Märkten, bei Anleihen und Aktien, sollte man mit Vorsicht gegenüber stehen, schlimmstenfalls könnte nämlich bei der nächsten Crashstufe niemand mehr die en Masse abgestoßenen Anteilsscheine mehr aufsaugen. Alle, auch die Institutionellen mit ihrer historisch einmalig hohen Aktienquote in den verwalteten Portefeuilles, sind voll drinne. Sind doch die Titel am Aktienmarkt als alternativlos angepriesen worden. Nur das weiß man jetzt schon, es gibt immer am Kapitalmarkt eine Alternative. man wäre immer gut beraten, sich diese frühzeitig zu erspähen, und umzusatteln, und somit die rennenden Pferde zu wechseln. Eins wird immer schlapp machen. Eins muss man auch anerkennend konstatieren, das billige Geld, die Medizin der Notenbanken, wirkt immer noch, wenn auch in abnehmenden Maße. Manch Dopingkünstler bei der Tour de France wäre auch begierig danach. Noch fließt sie in Strömen. Die Frage ist nur: Was wenn es eine neue Schwäche gibt, dann müsste eine neue Medikation her. Aber welche?Nur Welche?