Wenn jemand Probleme mit der Hedonik hat, dann sollte er sich aus den separat ausgewisenen Preisindices für Nahrungsmittel, Mieten, usw eine Lebenshaltungsinflation zusammenstellen, also eine, die aussagt, wie viel teurer es wird, am Existenzminimum (satt, Dach überm Kopf, aber kein Komfort) zu existieren.
Alternativ kann man sich einen hedonischen Warenkorb zusammenstellen, der nur Luxus, Glamour und Komfort enthält.
Man wird dann zu zwei unterschiedlichen Aussagen kommen: Wenn ich auf einen Urlaub, einen Luxuswagen oder anderes Vergnügen hin sparen möchte, dann bin ich noch relativ gut beraten, mein Geld in Euros anzulegen und lange zu warten. Wenn ich aber eine Reserve brauche, mit der ich möglichst lange mein (karges) Leben finanzieren kann (eine "eiserne Reserve") dann ist der Euro dafür eher ungeeignet. Interessant ist dabei, dass Luxus immer billiger und Überleben immer teurer wird. Daraus ergeben sich sehr merkwürdige Konsequenzen.