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SHW


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SHW AG 6,80 € +1,49% Perf. seit Threadbeginn:   -75,05%
 
BackhandSm.:

SHW

10
24.06.11 10:44
SHW AG plant Notierungsaufnahme am 30. Juni 2011 – Preisspanne der Aktien liegt
bei 26 Euro bis 29 Euro


SHW könnte den Fluch brechen
Nach einer Absage von Prime Office und holprigen Börsengängen von Adler und United Power richten sich die Blicke nun auf den Autozulieferer SHW. Dieser scheint vergleichsweise gute Karten zu haben.
SHW 415013
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1.118 Beiträge ausgeblendet.
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Cullario:

SHW

 
13.07.23 21:55
Bei diesen nicht vorhandenen Umsätzen könnten sogar wir den Kurs bewegen ;)
Antworten
Motobiker84:

Absolut

 
14.07.23 09:28
Da reicht dann schon ein Mitaktionär der in Panik seine 100 Stück verkauft …
Muss man komplett ausblenden diesen „Kurs“ das ist nicht real.
Antworten
boersenmurad:

naja

 
14.07.23 17:03
also ich war auf der HV, es haben sich 8 Aktionäre nach Heilbronn verirrt. Angemeldet waren laut Vorstand 90 - also das Interesse der Kleinaktionäre geht langsam gegen Null.
Der Vorstand hat nochmal eine deutliche Umsatz und Ebitda Steigerung in diesem Jahr bekräftig,
zum SO sagte er, ihm sei dazu nichts bekannt.

Pierer kann jetzt in aller Ruhe Stücke zukaufen, eine Meldepflicht gibt es meines Wissens nach dem Delisting für ihn nicht mehr.  Und Pierer hat ja Zeit, Geld und Geduld ...  
Antworten
Motobiker84:

Du meinst bestimmt Heidenheim?

 
27.07.23 15:39
Ja ich wäre sehr gern gegangen, hat ausgerechnet meinen großen Jahresurlaub getroffen :(
Antworten
boersenmurad:

ja

 
28.07.23 08:55
Heidenheim natürlich, nicht Heilbronn

zur SHW Aktie: in den letzten 12 Monaten wurden über die Börse Hamburg insgesamt rund 60.000 Stück gehandelt, also rund 1% aller ausstehenden Aktien. Selbst wenn Pierer die alle eingesackt hätte, was ich für kaum möglich halte, und er weiter über die Börse Hamburg sammelt, würde er noch Jahre benötigen um über 95% zu kommen.

das Rausschütteln unter 10 Euro in den letzten Wochen war auch nicht sehr ergiebig, da sind nicht mal 1000 Stück geflogen
Antworten
Red_Devil7:

Pierer hat keinen Stress

 
28.07.23 15:40
hier ist viel Geduld gefragt...
die gerade gehandelten ca. 2500 Stk sind ja quasi Rekordvolumen.
Antworten
Red_Devil7:

Pierer hat keinen Stress

 
28.07.23 15:40
hier ist viel Geduld gefragt...
die gerade gehandelten ca. 2500 Stk sind ja quasi Rekordvolumen.
Antworten
boersenmurad:

Abstimmungsergebnisse HV

 
18.09.23 10:54
stehen nun auf der Homepage:
www.shw.de/wp-content/uploads/2023/05/...sergebnisse-2023.pdf

Pierer hat eine ordentliche Klatsche bekommen.
77% haben ihm die Entlastung als AR verweigert, alle anderen Beschlüsse wurden fast einstimmig mit Ja angenommen.

Konsequenzen wird das aber keine haben, das ist zumindest mein Kenntnisstand.  

Falls jemand andere Info´s hat, ob das für den AR zu negativen Auswirkungen führt, bitte gerne posten.    
Antworten
Motobiker84:

Nein

 
25.09.23 20:59
Das hat keine Konsequenzen für ihn. Das war bei den vergangenen Hauptverhandlungen auch so. Er darf bei seiner Person ja nicht mit abstimmen und die Mehrheit der Kleinen drückt ihm eins rein ;)
Antworten
Motobiker84:

Kurs zuckt

 
20.12.23 10:58
Zur Abwechslung kommt etwas Leben in die Bude. Jemand kauft und „man“ müht sich den Kurs im Griff zu halten.
Ob es wohl bald was zu verkünden gibt?
Wir werden sehen. Frohe Weihnachten schonmal und hoffentlich im nächsten Jahr live bei der HV
Antworten
Cullario:

16

 
22.12.23 20:15
Zuckt ordentlich....Window Dressing geneigter Kreise zum 31.12. oder mehr...wir werden sehen.
Antworten
Motobiker84:

Spannend

 
02.01.24 10:02
Das Pingpong geht weiter… Kurs heut morgen wieder 20% rauf…
Antworten
Motobiker84:

HV am 07.05.

 
07.03.24 15:46
Wer plant von Euch am 07.05. bei der HV dabei zu sein?
Freu mich schon!
Antworten
Motobiker84:

Business Lounge

 
02.04.24 19:47
Beim Stadion des FC Heidenheim…. Kleine aber feine Location diesmal für die HV!
Interessant auch die neue Aktionärsstruktur per 31.12.23. Pierer hat aufgestockt. Free Flost noch bei 6,4%…
Antworten
Motobiker84:

HV am 07.05

 
26.04.24 09:53
Eintrittskarten sind bestellt… Freue mich den ein oder anderen dort zu treffen!
Antworten
boersenmurad:

HV

 
06.05.24 09:50
Ich werde diesmal nicht hinfahren, mit Hin- und Rückfahrt geht dabei ein ganzer Tag drauf. Dafür ist die Ausbeute, ein paar Maultaschen und ein kurzes Gespräch mit dem Vorstand, zu wenig.

Interessant wäre aber, ab wann das Werk in China in Produktion geht, wieviel dort in den letzten Jahren investiert wurde und mit welchen Umsätzen und Margen in diesem Werk man in den nächsten Jahren rechnet. Vllt. wird dazu auf der HV etwas gesagt oder gefragt.  
Antworten
boersenmurad:

kaum Handel

 
15.07.24 12:38
an der Börse Hamburg, also alles weiter wie gehabt.

Zumindest operativ läuft es in China.

Laut einer Meldung aus Haimen ist das SHW Werk in das 30 Mio US $ investiert wurden im Q2 in die Massenproduktion gegangen. Das sollte sich dann hoffentich auch operativ positiv im Jahresergebnis bemerkbar machen.

-------------------------
Auf der Seite der SHW gibt es nur die alte Meldung dazu zu lesen, ohne Update.

Am Standort Haimen werden einbaufertigen Verbundbremsscheiben hergestellt. Dabei handelt es sich um eine hochkomplexe mehrstufige Produktionskette, die die gesamte Wertschöpfungskette bei SHW abdeckt, einschließlich der hauseigenen Aluminiumgießerei. Die neue Anlage soll im ersten Quartal 2024 die Serienproduktion aufnehmen.
Antworten
son_of_schlo.:

Abverkauf wegen KTM Insolvenz ?

 
04.12.24 15:53
kaum Handel
an der Börse Hamburg, also alles weiter wie gehabt.

Zumindest operativ läuft es in China.

Laut einer Meldung aus Haimen ist das SHW Werk in das 30 Mio US $ investiert wurden im Q2 in die Massenproduktion gegangen. Das sollte sich dann hoffentich auch operativ positiv im Jahresergebnis bemerkbar machen.

-------------------------
Auf der Seite der SHW gibt es nur die alte Meldung dazu zu lesen, ohne Update.

Am Standort Haimen werden einbaufertigen Verbundbremsscheiben hergestellt. Dabei handelt es sich um eine hochkomplexe mehrstufige Produktionskette, die die gesamte Wertschöpfungskette bei SHW abdeckt, einschließlich der hauseigenen Aluminiumgießerei. Die neue Anlage soll im ersten Quartal 2024 die Serienproduktion aufnehmen.
boersenmurad, 15.07.24 12:38
Habt ihr von SHW  Neuigkkeiten gehört?  Oder nur Auto und Zulieferaktien fallen, bzw
KTM ist insolvent.  (Da ich 6 Monat imn Griechenland lebe bin ich leider nicht mehr gut
informiert.
Antworten
Motobiker84:

Nebulös

 
11.12.24 17:50
Ich habe keine Ahnung was da gerade los ist… SHW selbst kann es ja (eigentlich) nicht so dramatisch schlecht gehen da sie durch die 3 Geschäftsfelder recht breit aufgestellt sind…

Vielleicht ist auch einfach ein einzelner mittelgroßer Aktionär nervös und drückt die Stücke in den dünnen Markt… das kann solche Ausschläge erzeugen  
Antworten
Motobiker84:

Pierer

 
03.02.25 15:34
Der Kursrutsch scheint wohl von der KTM-Insolvenz und den möglichem Kapitalbedarf von Pierer zusammen zu hängen.
Laut Interview von CEO Plasser am Samstag scheint es möglich das Pierer einen Anteil von SHW zu Kasse machen könnte.. SHW selbst steht aber robust da. „Mitarbeiter müssen sich nicht mehr oder weniger Sorgen machen als andere in der Automobilindustrie“… also nicht heiter aber auch nicht hoffnungslos.
Antworten
boersenmurad:

möglicher (Teil-) Verkauf

 
05.02.25 11:57

hier der Link und Teile aus dem Interview:

www.schwaebische.de/regional/biberach/...kauf-von-shw-3283630


Die SHW AG gehört in Bad Schussenried, Aalen und Tuttlingen zu den wichtigsten Arbeitgebern.

Da sich die Pierer Industrie AG, zu der SHW gehört, in einer finanziellen Schieflage befindet, könnte es sein, dass der Mutterkonzern sich in den nächsten Jahren von SHW trennt. Dies bestätigte Wolfgang Plasser, Vorstandsvorsitzender von SHW, der „Schwäbischen Zeitung“ am Donnerstag.

KTM AG musste Insolvenz anmelden
Hintergrund ist, dass die KTM AG, die ebenfalls zur Pierer Group gehört, Insolvenz angemeldet hat. Pierer Industrie hat daher ein Restrukturierungsverfahren eingeleitet. „Die Pierer AG wird in den nächsten zwei Jahren einen gewissen Kapitalbedarf haben und könnte diesen durch Beteiligungsverkäufe regeln“, so Plasser.

„Es ist denkbar, dass ein Tochterunternehmen ganz, in Teilen oder mehrheitlich verkauft wird“, so der SHW-CEO. Welches das sein könnte, sei jedoch noch völlig offen. Insofern werde die jetzige Situation wahrscheinlich „irgendwann“ eine indirekte Auswirkung auf SHW haben.

Antworten
Motobiker84:

+15%

 
28.02.25 18:40
So darfs doch gern weitergehen…
Antworten
Motobiker84:

HV 2025

 
22.04.25 15:12
Hab vor wieder da zu sein im Stadion! Kommt jemand von Euch?
Antworten
boersenmurad:

HV 2026

 
02.06.26 16:49
geht jemand hin?

operativ läuft es wieder besser, der Umsatz war leicht rückläufig aber man hat sich auf die sehr deutliche Verbesserung der Marge konzentriert und das ist auch beeindruckend gelungen:

Ebitda: 47 Mio   bester Wert der letzten 5 Jahre
Ebitdamarge 9,6%  bester Wert der letzen 5 Jahre
Ebit von 7 auf 13 Mio verdoppelt bester Wert der letzten 5 Jahre

Der Ausblick auf 2026 ist auch positiv:
Ausblick Konzern  
Leichtes Wachstum des Umsatzes, deutliches
Wachstum des EBITDA sowie moderates Wachstum der
EBITDA-Marge erwartet
Der Vorstand der SHW AG rechnet auf Grundlage der erwarte
ten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmen
bedingungen und unter Abwägung der Risiko- und Chancenpo
tenziale für die SHW-Gruppe für das Geschäftsjahr 2026 mit
einem leichten Wachstum des Umsatzes sowie einem deutlichen
Wachstum des EBITDA und moderaten Wachstum der EBITDA Marge.

Die Marktkapitalisierung der Aktie liegt bei ca 42 Mio, damit weniger als das Ebitda eines Jahres ...  
Antworten
MrTrillion3:

DE000A3E5B74 - SHW AG

2
14.07.26 18:48

Die Geschichte von SHW ist außergewöhnlich. Die Wurzeln reichen nach Unternehmensangaben bis 1365 zurück, als im Raum Königsbronn auf der Schwäbischen Alb Bohnerz gewonnen und verhüttet wurde. In der heutigen industriellen Form entstand die Schwäbische Hüttenwerke GmbH 1921 als Gemeinschaftsunternehmen des Landes Baden-Württemberg und der Gutehoffnungshütte, dem späteren MAN-Konzern. Über Jahrzehnte wandelte sich SHW vom Montan- und Hüttenbetrieb zu einem spezialisierten Automobilzulieferer: In den 1950er Jahren begann in Tuttlingen-Ludwigstal die Bremsscheibenproduktion, ab 1963 kamen Sinterteile hinzu, ab 1978 Hydraulikpumpen in Bad Schussenried. 2005 wurde der Nicht-Automotive-Bereich abgespalten, 2011 erfolgte die Umwandlung in die SHW AG und der Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Börse. 2013 kam SHW in den SDAX. (SHW AG)

Diese Börsengeschichte ist aber praktisch vorbei. 2019 wurde die Notierung im regulierten Markt Frankfurt beendet; die Aktie blieb zunächst im Münchener m:access und im Freiverkehr handelbar. 2021 wurde auch die Einbeziehung in m:access beendet, und Pierer Industrie machte Minderheitsaktionären damals ein Erwerbsangebot zu 19 Euro je Aktie. Heute sieht man die Aktie noch in Datenbanken und auf Plattformen wie Ariva, aber faktisch ist sie ein Resthandelstitel mit geringer Liquidität, nicht mehr ein klassischer Kapitalmarktwert mit breiter Investorenbasis. (EQS News)

Operativ produziert SHW vor allem Pumpen, Motorkomponenten, Komponenten aus Pulvermetallurgie und Bremsscheiben. Das Unternehmen beschreibt sich als Anbieter von mechanischen und elektrischen Pumpen für Pkw, Nutzfahrzeuge, Lkw, Land- und Baumaschinen sowie stationäre Anwendungen; außerdem werden pulvermetallurgische Komponenten und Bremsscheiben vom Rohguss bis zur Hochleistungsbremsscheibe gefertigt. SHW nennt rund 1.700 Beschäftigte an neun Standorten. Damit ist das Unternehmen ein echter Industriebetrieb mit tiefer Fertigungshistorie. (SHW AG)

Die aktuelle Führungsstruktur zeigt zugleich, dass SHW vollständig in die Pierer/Pankl-Welt eingebettet ist. Seit Juni 2026 ist Sebastian Rotermann CEO, Sophie-Theres Ebert ist seit 2025 CFO. Im Aufsichtsrat sitzen unter anderem Klaus Rinnerberger, Eugen Maucher und Stefan Pierer. Für Minderheitsaktionäre ist das relevant, weil die strategische Kontrolle eindeutig beim Großaktionär liegt. Das kann positiv sein, wenn der Großaktionär eine klare industrielle Agenda verfolgt. Es kann aber auch bedeuten, dass außenstehende Kleinaktionäre kaum Einfluss haben und der Börsenkurs wegen des geringen Free Floats nicht zwingend den operativen Unternehmenswert abbildet. (SHW AG)

Die Zahlen für 2025 sind gemischt. Laut veröffentlichten Daten sank der Umsatz 2025 auf 483,25 Mio. Euro nach 518,95 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss lag nur bei 0,802 Mio. Euro nach einem Verlust von 4,41 Mio. Euro 2024. Das Ergebnis je Aktie lag bei rund 0,12 Euro. Das heißt: SHW war 2025 wieder leicht profitabel, aber die Nettomarge war praktisch hauchdünn. (MarketScreener)

Auch die Margen zeigen genau dieses Bild. Der Datenanbieter StockAnalysis/S&P Global Market Intelligence weist für 2025 eine Bruttomarge von 13,02 %, eine operative Marge von 3,00 %, eine Nettomarge von 0,17 % und einen Free Cashflow von 1,37 Mio. Euro aus. Das EBITDA lag dort bei 41,1 Mio. Euro beziehungsweise 8,51 % Marge. Das ist operativ nicht katastrophal, aber für einen Autozulieferer mit hoher Kapitalbindung, Kundenmacht der OEMs, Zyklik und Transformationsdruck auch kein komfortables Polster. (StockAnalysis)

Bei einem Kurs um 6,50 Euro ergibt sich aus 6.436.209 Aktien ein rechnerischer Börsenwert von rund 41,8 Mio. Euro. Bezogen auf 483 Mio. Euro Umsatz entspricht das nur etwa 0,09-mal Umsatz. Das sieht optisch extrem billig aus. Bezogen auf den winzigen Jahresüberschuss 2025 ist die Aktie aber gar nicht billig: Das rechnerische KGV liegt grob bei über 50. Die Wahrheit liegt also nicht in einer einzigen Kennzahl. SHW ist nach Umsatz und Substanz optisch niedrig bewertet, nach nachhaltigem Nettogewinn aber nicht überzeugend. (SHW AG)

Die Bilanzseite ist für die Bewertung wichtig. Ein externer Datenanbieter weist für SHW Eigenkapital von 118,2 Mio. Euro, Finanzschulden von 114,9 Mio. Euro, liquide Mittel von 13,2 Mio. Euro, Gesamtverbindlichkeiten von 254,1 Mio. Euro und eine Zinsdeckung von nur 1,8 aus. Wenn diese Zahlen zugrunde gelegt werden, läge der Buchwert je Aktie grob bei 18,4 Euro, also deutlich über dem Börsenkurs. Aber auch hier gilt: Ein niedriger Kurs-Buchwert-Faktor hilft wenig, wenn Minderheitsaktionäre keinen Katalysator haben und das operative Ergebnis schwach bleibt. (Simply Wall St)

Die aktuelle Handelssituation bestätigt den Sondersituationscharakter. Auf Ariva wurde die Aktie zuletzt um 6,50 Euro in Hamburg angezeigt; Marktkapitalisierung, Streubesitz und KGV waren dort nicht sinnvoll ausgefüllt beziehungsweise nicht ausgewiesen. Onvista zeigte ebenfalls Hamburg-Kurse um 6,50 Euro mit Geld 6,50 und Brief 7,00 Euro, also 50 Cent Spread beziehungsweise rund 7 %. Bei so einem Titel ist der angezeigte Kurs nur bedingt aussagekräftig. Schon kleine Orders können den Kurs bewegen, und der Spread frisst einen Teil der theoretischen Rendite sofort auf. (Ariva)

Zur Dividende gibt es keinen positiven Befund. Die sichtbaren Datenquellen weisen keine laufende Dividende aus; Stockopedia schreibt ausdrücklich, dass SHW derzeit keine Dividende zahlt. Damit ist die Dividendenrendite faktisch 0 %. Für Einkommensinvestoren ist die Aktie damit uninteressant. Der Investment Case kann nur aus Substanz, operativer Verbesserung oder einem Strukturereignis kommen, nicht aus laufender Ausschüttung. (Stockopedia)

Bei Kurszielen ist Vorsicht angesagt. Ich habe kein belastbares aktuelles Bank-Research gefunden, das man für SHW im Juli 2026 seriös als maßgebliches Kursziel heranziehen könnte. Stockopedia weist zwar ein Konsens-Kursziel von 3,50 Euro aus, aber ohne transparent einsehbare, breite Analystenbasis; bei einem delisteten, illiquiden Restwert ist so eine Zahl nur begrenzt belastbar. FinanzNachrichten zeigt eher Stimmungs- und Kursinformationen als echte fundamentale Analystenabdeckung. (Stockopedia) Ich selbst werde hier keine Kursschätzung abgeben. 

Für die nächsten fünf Jahre sehe ich SHW als zyklischen Autozulieferer mit drei zentralen Themen: Transformation des Antriebsstrangs, Margendisziplin und Minderheitsaktionärsstruktur. Positiv ist, dass SHW nicht nur reine Verbrennertechnik anbietet, sondern auch elektrische Pumpen, Komponenten für unterschiedliche Antriebskonzepte, Bremsscheiben und pulvermetallurgische Bauteile. Das gibt dem Unternehmen grundsätzlich die Chance, auch in einer elektrifizierten Fahrzeugwelt relevant zu bleiben. Negativ ist, dass europäische Autozulieferer strukturell unter Druck stehen: hohe Energiekosten, OEM-Preisdruck, China-Wettbewerb, schwache Autokonjunktur, Investitionen in neue Plattformen und häufig geringe Nettomargen. SHW hat 2025 zwar wieder Gewinn gemacht, aber auf einem Niveau, das kaum Fehler erlaubt. (SHW AG)

Auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren hängt viel davon ab, ob SHW seine historische Kompetenz in Metallbearbeitung, Pumpen, Bremssystemen und Pulvermetallurgie in profitable Zukunftsnischen überführen kann. Bremsscheiben verschwinden bei Elektroautos nicht, aber Rekuperation verändert den Verschleiß und damit die Nachfrageprofile. Elektrische Pumpen und Thermomanagement bleiben dagegen wichtig. Off-Highway-, Nutzfahrzeug-, Spezial- und Performance-Anwendungen können stabiler sein als reine Pkw-Verbrennerkomponenten. Trotzdem ist das kein Selbstläufer. SHW muss beweisen, dass es nicht nur Umsatz halten, sondern dauerhaft akzeptable Nettomargen und freien Cashflow erwirtschaften kann.

Der größte Bewertungshebel liegt aus meiner Sicht nicht im täglichen Börsenkurs, sondern in der Frage, was der Großaktionär langfristig mit SHW macht. Bei rund 93,6 % wirtschaftlicher Kontrolle durch PANKL/Pierer ist der Streubesitz nur noch ein Restposten. Das kann irgendwann zu einer Bereinigung der Aktionärsstruktur führen. Es kann aber genauso gut bedeuten, dass Minderheitsaktionäre lange ohne Dividende und ohne Liquidität in einem kaum beachteten Wert hängen. Wer SHW kauft, kauft daher nicht nur einen Autozulieferer, sondern vor allem eine Wette auf Substanz und auf ein mögliches Strukturereignis.

Ich selbst bin hier nicht drin und habe auch keinen Einstieg vor. Mich interessieren vor allem deutsche Unternehmen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch mit Blick auf ihre Historie. Dabei war die SHW AG im Zuge meiner Recherchen mit auf den Schirm geraten. 

Allen, die hier investiert sind, wünsche ich viel Erfolg. 

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