09:29 24.08.07
Die Metallpreise geraten unter Druck. Aufgrund der jüngsten Krise ist der London Metall Exchange Index deutlich nach unten gerutscht. Da dem überwiegenden Teil der Rohstoffe längerfristige Verträge zugrunde liegen und deshalb nur die Produktions- und Bedarfsspitzen gehandelt werden, gehen Marktkenner davon aus, dass an der LME im Wesentlichen die Spekulanten das Sagen haben.
Aber das ist es nicht allein. So kühlt sich auch die Stahlkonjunktur merklich ab. Die Auftragseingänge der deutschen Unternehmen gingen im ersten Halbjahr mit 10 % recht deutlich zurück. Die bisher ausgelasteten Hüttenwerke fahren derzeit die Produktion zurück. Grund sind hohe Lagerbestände bei Stahlhändlern und Verarbeitern.
Dennoch schätzen einer Umfrage zufolge 80 % der Stahlmagnaten, dass die derzeit gute Lage auch in den kommenden Monaten weiter anhalten wird. Nach 47,2 Mio. Tonnen Stahl im Vorjahr wird für 2007 mit rund 48 Mio. Tonnen gerechnet. Das sind +1,7 % mehr.
Stahl hat viele Vorteile. Ein Nachteil ist ihm aber eigen und das ist sein hohes Gewicht. In vielen Einsatzgebieten spielt das keine große Rolle. Insofern wird Stahl auch weiterhin das Rückgrat einer prosperierenden Wirtschaft sein.
Allerdings gerät dieser Werkstoff, insbesondere im Hightechbereich, mehr und mehr seitens eines Ersatzstoffes unter Druck. Die Rede ist vom Kohlefaserverbundstoff. Auch genannt der „Stahl des 21. Jahrhunderts“.
Zug und reißfest ist der neue Stahl. Dabei Hitze- und Korrosionsbeständig. Auch teuer und nicht allzu leicht herzustellen. Aber – und das ist sein größter Vorteil in Zeiten des Klimawandels – er ist leicht und bruchsicher. Also kurzum der ideale Werkstoff, wenn es darum geht, mit geringerem Gewicht Treibstoffkosten zu sparen.
Das ist z.B. bei Flugzeugen der Fall. Jedes Gramm mehr an Bord bedeutet für die Fluglinien höhere Betriebskosten in Form von Kerosinverbrauch und damit höhere Preise für den Endverbraucher. Angesichts eines weltweit anziehenden Wettbewerbs in diesem Segment gehen die Flugzeugbauer immer mehr dazu über, neue leichte Werkstoffe zu verwenden.
Aber nicht nur dort. Auch in der Automobilindustrie spielt Gewicht eine Rolle. Stellen Sie sich mal vor, wie die Benzinkosten zurückgehen würden, wenn die Autos statt 1 Tonne nur mehr 500 kg wiegen würden? Und angesichts hoher Rohölpreise wird sich der ein oder andere Verbraucher überlegen, lieber ein bisschen mehr am Anfang für das Fahrzeug auf Kohlenstoffbasis auszugeben, als vielleicht 10 Jahre lang sein Geld den Rohölkonzernen in den Rachen zu schmeißen.
So werden sich die internationalen Kapazitäten in den kommenden Jahren auf 60.000 Tonnen im Jahr verdoppeln. Von Marktkenner wird prognostiziert, dass die Nachfrage weit darüber liegen wird.
Dazu passt die Meldung, dass SGL Carbon einen Stiftungslehrstuhl für Carbon Composites an der renommierten TU München ins Leben gerufen hat und man im Süden ein Cluster „Leichtbau ohne Metall“ errichten will. Schon ab 2008 soll hier über Kohlenstofffaser-Verbundprodukte geforscht und gelehrt werden.
In meinem Take-Off Investor Börsenbrief für Value Investments in Sondersituationen, den ich gemeinsam mit dem Fachverlag für Privatfinanzen in Bonn herausgebe, gehört die SGL Carbon schon von Anfang an zu den vorrangigen Empfehlungen.
Schauen Sie sich die Erfolgsgeschichte des Stahls im letzten Jahrhundert an. Wäre es nicht toll gewesen dabei zu sein? Sie haben die Chance noch einmal eine Erfolgsstory mitzuerleben. Hautnah und zu Ihrem Vorteil.
Mit dem „Stahl des 21. Jahrhunderts“ und der SGL Carbon!
Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen
Ihr Norbert Lohrke
www.globalyze.de