schon wieder so eine verarscherei


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zombi17:

schon wieder so eine verarscherei

 
11.01.01 10:26
bei Finanten Neuer Markt müssen die leute auch einen kompletten lattenschuß haben
ich hab mal ein wenig in der vergangenheit gekramt:
14.09.2000    acg attraktiv kurs bei 80 euro
11.10.2000    acg interessant kurs bei 70 euro

und jetzt kommt das bei einem kurs bei 26 euro

10.01.2001
ACG immer noch nicht billig
Finanzen Neuer Markt  


Wie die Experten von Finanzen Neuer Markt berichten, kann ACG AG (WKN 500770) nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2000 seine Planvorgaben erreichen.

Der Umsatz sei auf 310 Mio. € und das operative Ergebnis mit 11,7 Mio. € prognostiziert worden, womit der Umsatz um 200% über dem Vorjahr und der Gewinn um 370% läge. Aufgrund hoher Goodwill-Abschreibungen werde das Nettoergebnis allerdings in den roten Bereich geraten. Das Unternehmen habe für Beteiligungen eine kurze Abschreibungszeit gewählt und setze somit das Ergebnis unter Druck.

Die nur geringe operative Gewinnmarge von 3,8% falle jedoch negativ ins Auge. Diese sei jedoch schon im Vorfeld bekannt gewesen. So werte Hornblower die vorläufigen Zahlen durchaus als positiv und stufe die Aktien mit „Kaufen“ ein. Die weitere Entwicklung sei in den Kursen noch nicht angemessen wieder gespiegelt.

Nach Meinung der Analysten von Finanzen Neuer Markt seien die Aktien mit einem 2001er-KGV von 36 allerdings immer noch nicht billig.

das fällt denen verdammt früh ein, die idioten sind für kleinanleger gemeingefährlich.
ein kopfschüttelnder zombi


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Seth Gecko:

Das Verhalten der Analysten läßt sich

 
11.01.01 10:38
wenigstens gut vorhersehen:
Ist eine Aktie über einen längeren Zeitraum gut gestiegen, dann empfehlen sie diese zum Kauf (und die ganz schlauen behauten dann noch: Die Aktie wäre billig (sogar/(erst recht?) bei KGVs von über 100!!!).
Kaum haben sie die Kaufempfehlungen rausgelassen, stagniert der Kurs, bis er dann irgenwann gewaltig einbricht. Und ist der Wert erstmal 80% im Minus, DANN (ja, erst dann!) wird zum Verkauf geraten.
Und der kleine Börsenneuling, der zu Beginn des Vorjahres noch auf die Analysten vertraut hat, ist jetzt ruiniert...
Wäre ich so ein Drecksanalyst, wie beschrieben, ich könnt' nicht mehr schlafen...

cu, sacht der seth
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derGURU:

Die Börsenjournalisten oder

 
11.01.01 10:40
vermeintliche Analysten der Wirtschaftspresse sind doch keinen Deut besser als die Bankanalysten. Das ist ein einziger Herdentrieb. Erst beewegt sich der Kurs, dann folgen die Analysten mit ihren zyklischen Einstufungen.

Ich kann aus der Vergangenheit nur sagen, wenn man sich an sinkende Kurse gewöhnt hat und sie auch weiterhin erwartet, wenn die einst bullischen Börsenbriefe bärisch werden, wenn plötzlich wieder nur noch das statische KGV dazu dient, den Wert einer Aktie zu bemessen, ist die Zeit für eine Trendwende da.

Über Analysen wie die von Dir genannte kann ich dann nur noch lachen. Genauso habe ich einst über das Kursziel der Deutschen für Poet von 200 lachen müssen.

Fakt ist doch, dass sich halbwegs an der Börse auskennende Menschen, wie sie auf diesem Forum in der Mehrheit doch vertreten sein dürften, von solchen Meldungen nicht irritieren lassen sollten, sondern antizyklisch handeln. Der Grossteil der Anleger hat kaum Ahnung von der Börse und handelt zyklisch. Die sind, nicht zuletzt durch solch unsinnige Analysen verursacht, nun raus aus der Börse. Sie sind es aber auch, die die nächste Hausse der kommenden Jahre finanzieren und am Laufen halten werden.

Dann schreibt auch Finanzen NM wieder einen Artikel über ACG. Zum Kurs von 200 Euro rät man dann dem Anleger unbedingt zu kaufen, da der Wert bei einem Wachstum von über 100 Prozent p.a. mit einem KGV von 99 und einem PEG-Ratio von unter 1 'deutlich' unterbewertet sei.

Wetten, dass es so läuft....
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