Schluss jetzt, Schluss mit dem Unfug. Es reicht! Schröder, Stoiber, Schily & all ihr vermeintlichen Fußball-Narren der politischen Klasse. Den Ball lassen wir übrigens weg; es heißt jetzt einfach: Bei Fuß! Wir regieren wieder, wie es sich gehört, ziehen brav in den Wahlkampf, genieren uns wegen manch regierungsamtlich abgelichteten Torjubels. Insonderheit Schröder kriegt seinen Klaps wg. vorauseilenden Unfugs & Werfens peinlicher Wortwürste nach der Speckseite des Volkes. Mannschaft tritt kompakt auf, beweist Teamgeist & will Erfolg, schriebst Du, irgendwie ja auch Bundeskanzler, das heißt: leitender Angestellter des ehem. Kulturlandes D. in Bild (schon wieder!), als sei’s ein Stück aus der Eigen-Lobhudelei- Fabrik Deiner Regierung. Warst dann Dir auch nicht zu schade für boulevardeskes Gefasel: Für mich sind Rudis Jungs schon jetzt WM-Helden. Und töricht sich anbiedernd tönte weiter der Schröder: Leistung von Oliver Kahn lässt sich mit Worten kaum noch beschreiben. Das besorgte dafür Poschner vom ZDF. Dieser K. sei auch nur ein Mensch, resumierte er geistvoll das brutale Leiden eines muttergetrösteten Übermenschen. Pünktchen. Pünktchen. Pünktchen. Schluss jetzt. Ja, auch Du Deutsches Volk. Aufwachen! Es langt. Wir vergessen die miesen Spiele schleunigst, wenden uns ebenso schleunigst dem gewöhnlichen Bruttosozialprodukt zu. Schauen heldenmäßig der Wirklichkeit in die Fratze. Dieser Tag nämlich. 1. Juli Nullzwo, war ausgerufen als totaler Konsumverbotstag. Tatsächlich leben wir genau ein halbes Jahr unter dem Euro – und damit unter einer beispiellosen Teuro-Kampagne, welche in den Hirnen von Millionen grauenhaften & analphabetischen Schnäppchenjägern zündete. Warum analphabetisch? Weil der „Schnäppchenführer“ zumeist einziges Buch im Hause ist. Dazu passen hochmotivierende„unbestimmte“ Terrorwarnungen, mal vom FBI, mal vom BKA. Die Folgen? Ehemals wohlgenährte & lustige Zeitungen fallen vom Fleische. Über dem ehrwürdig-berühmten Buchhändler Kiepert in Berlin schwebt, hört man, der Pleitegeier. Eine Katastrophe. Bleiben wir in der Hauptstadt. Restaurants erster Güte (zivile Preise!) schließen reihenweise von heute auf morgen, inmitten jener Mitte, welche eben noch erste Adresse. Gleiches geschieht in München, überall. Kein Geld nicht im Lande? I bewahre. Billionen auf den Konten. Aberdünnlippige Milliardäre schieben sich durch unsere herrlich möblierten Fußgängerzonen & Einkaufsparadiese, murmeln verbittert: Teuro! Teuro! Schluss jetzt! mit der lächerlichen Verhaltung. Tod der Teuro- Mentalität. Zuerst wird wieder inseriert & nochmals inseriert. Dann gehen wir zusammen aus & essen gut. Und dann? Leisten wir uns einen 2ten Schnäppchenführer.