Schäubele bringt es auf den Punkt


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Libuda:

Schäubele bringt es auf den Punkt

 
23.05.10 15:57
http://www.ariva.de/news/...rt-Renditeziel-der-Deutschen-Bank-3441880

25% Eigenkapitalrendite sind zwar möglich, aber nur dann, wenn man mit sehr wenig Eigenkapital arbeitet, sodass sich der erwirtschaftete Betrag, der sich aus der Differenz zwischen der Gesamtkapitalrendite und dem Fremdkapitalzins ergibt, auf ein sehr kleines Eigenkapital bezieht. Bleibt in schlechten Zeiten die Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzins, zehren die dann entstehenden Verluste das niedrige Eigenkapital auf - und das Unternehmen ist pleite. Droht das Banken, inbesondere großen wie der Deutschen Bank, werden sie auf Kosten des Steuerzahlers gerettet.

Das kann nicht sein - und daher sind diese Zockerspielchen, wie sie der Ackermann-Sepp treibt, zu unterbinden. Denn wenn ihm das oben beschriebene passiert, was schon in der letzten Krise möglich gewesen wäre, wenn bespielsweise die Amis der AIG keine 180 Milliarden gegeben hätten, mit denen sie Wettschulden beim Ackermann-Sepp bezahlen hätten können, oder die deutschen Steuerzahler nicht die IKB und HRE gerettet hätten, bei denen die Deutsche Bank stark involviert war, hätten wir unserer eigenen Omas Sparguthaben mit unserer eigenen Steuergeldern retten müssen, denn die hat der blöde Steinbrück dem Ackermann-Sepp auch noch zum Spekulieren zur Verfügung gestellt.

Lieber Sepp, hau endlich ab zu Heidi zum Ziegenmelken zu Heidi in die Berge - auch wenn mir Heidi und die Ziegen leid tun, denn denen wird der Sepp sicher erzählen, dass er viel einfacher Käse machen könne als sie: Er sei so gut, dass er nur einen Stein in die Hand nehmen müsse, dann einmal feste drücken müsse und schon sei aus dem Stein Käse geworden.
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Libuda:

Wo der Sepp noch im Feuer steht

 
23.05.10 16:25
konnte man in der Wirtschaftswoche vom 26.4.2010  über dumme Deutsche aus Düsseldorf lesen. Was ich nicht kapiere, ist angesichts der Ausführungen der Wirtschaftswoche, die von Ihr bisher nicht widerrufen werden mussten, dass weder das Bafin noch die zuständige Ermittlungsbehorde/Staatsanwaltschaft in Düsseldorf tätig wurde, obwohl sich doch Teile dessen, was da ablief auf deutschen Boden stattfand. Ackermann hat wohl auch gemerkt, dass er sich im "Endkampf" befindet - und so schägt er wild um sich.


"Steve Eisman vom Hedgefond Front Point konnte es kaum fassen. Das Angebot war einfach zu gut: Greg Lippmann, Wertpapierhändler der Deutschen Bank in New York, bot ihm CDS an - Kreditversicherungen, mit denen sich auf einen Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts wetten ließ. Nur zwei Prozent Versicherungsprämie por Jahr sollte Eisman dafür zahlen. Eisman war damals, im Sommer 2006, schon davon überzeugt, dass viele mittellose US-Hausverkäufer ihre Schulden bald nicht mehr bedienen würden - sodass die Kredite platzen und von Lippman angebotenen Kreditversicherungen ihren Wert vervielfachen würden. Trotzdem zögerte Eisman. Er begriff nicht, wer gegen ihn wetten wollte, ihm solch halsbrecherischen Versicherungen gegen den Zusammenbruch des totgeweihten Markts für US-Immombilienkredite schwacher Schuldner (Subprime-Markt) zu verkaufen.

"Wer ist auf der anderen Seite?", fragte er Lippman, "wer ist dieser Idiot?" Die Antwort des Deutsche-Bank-Händlers: "Düsseldorf. Dumme Deutsche. Die nehmen die Ratingagenturen ernst. Die glauben an die Regeln."

Düsseldorf. Dort sitzt die Deutsche Industriekreditbank (IKB), die knapp ein Jahr später von deutschen Steuerzahlern vor der Pleite gerettet werden musste. "Wenn wir Lippmann fragten, wer den Mits kaufte, sagte er immer nur Düsseldorf", bestätigte Eismans Kollege bei Front Point, Vincent Daniel."
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Libuda:

Noch einmal in den Text der Wiwo

 
23.05.10 21:23
vom 26.4.2010:

"Überliefert hat die Dialoge zwischen dem Deutschbanker und den Hedgefonds-Managern der Exbanker und renommierte Finanzjournalist Michael Lewis in seinem gerade erschienenen Buch "The Big Short". Seine Darstellung wurde nach Angaben seines Verlages Penguin bisher von niemanden angeforchten. In Deutsche Bank-Kreisen heißt es dazu etwas hilflos, einige Formulierungen indem Buch seien "so nicht akzeptabel"."

Meine Frage an die Großschnauze Ackermann-Sepp: Wenn das nicht akzeptabel ist, warum klagst Du nicht dagegen und versuchst durch Rundumschlage Deinen Frust abzureagieren, dass Du bald bei Heidi auf der Alm zum Ziegenmelken landest? Mit Anstand hat das meines Erachtens nichts zu tun, vielmehr stinkt meines Erachtens Deine Großkotzigkeit und Unanständigkeit zum Himmel.
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Libuda:

Bestandteil der Ausführungen in der Wiwo

 
23.05.10 22:25
vom 26.4.2010 ist auch folgende Passage:

"Goldman soll Investoren wie der IKB Papiere verkauft haben, die von US-Schrottimmobilien abhängig waren. Dabei soll die Bank verheimlicht haben, dass Hedgefondsmanage John Paulson auf der anderen Seite des Geschäfts stand. Paulson wettete als mithilfe der Bank auf den Kollape des Subprime-Markt und soll laut Klage auch selbst die Papiere ausgesucht haben, die in dem Kreditpaket landeten."
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SAKU:

@libuda:

 
23.05.10 22:28
Zu #1:

www.fazfinance.net/Aktuell/...zu-den-15-rentabelsten-1021.html
Warum eigentlich?!
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Libuda:

Noch interessant und für Ackermann-Sepp

 
24.05.10 10:41
gefährlich, was das in der Wiwo vom 26.4.2010 steht:

"Zu oft lag die IKB bei Derivategeschäften um US-Immobilien falsch. Bei Deals von Lippmanns Arbeitgeber Deutsche Bank, bei anderen Investmentbanken und bei Geschäften mit der US-Investmentbank Goldman Sachs. Im Juli 2007 machte dann Lippmanns oberster Chef Josef Ackermann auf die existenzbedrohende Schieflage der IKB aufmerksam. Er alarmierte Bundesbank und Finanzministerium - nachdem er die IKB die Kreditlinie gestrichen hatte. Er wir gewusst haben, warum."

Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass noch keine Ermittlungsbehörde bzw. Staatsanwaltschaft in Deutschland die beiden Männer, Ackermann und Lippmann, zu diesem Komplex befragt hat.
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Libuda:

Ebenfalls noch interessant

 
24.05.10 12:50
was Ackermanns Angestellter Lippmann noch alles so tat - ebenfalls aus der Wirtschaftswoche vom 26.4.2010:

"Das Geschäft mit den dusseligen Düsseldorfern überzeugt Eimann letztlich. Sein Hedgefund wettete auf einen Einsturz des US-Immobilienmarktes und verdiente in der Finanzkrise insgesamt 400 Millionen mit CDS. Fast zehnmal so viel gewann John Paulson, Gründer des Hedge-Fonds Paulson & Co: als der Subprime-Markt 2007 zusammenbrach, verdiente er persönlich 3,7 Milliarden. Seine Hedgefonds sackte insgesamt weitere elf Milliarden ein."

Die John Paulson ist jetzt von der SEC angeklagt und ich bin sicher, dass zumindest ein Teil der Kohle wiederholt und Paulson dem Madoff in nächsten 25 Jahren beim Türschildermachen heflen muss. Für in Deutschland Geschädigte bin ich weniger optimistisch, denn wir kennen ja unser Bafin und unsere Justiz, die offensichtlich noch nicht einmal diese sich an die obigen Ausführungen in der Wiwo anschließende Passage gelesen hat:

"Paulson hat ebenfalls mit der Deutschen Bank Geschäfte gemacht - und er hatte auf Lippmanns Argumente gehört, die er in einer Präsentation von August 2006 mit dem Titel "Wetten auf den Wertverfall riskanter Hauskreditpakete" zusammengefasst hatte. Untertitel: "Eine Strategie um bei einem sich verlangsamenden Häusermarkt abzukassieren."

Interessant wäre zu wissen, ob das Bafin und die zuständigen Staatsanwaltschaften schon einmal nachgefragt haben, ob die Deutsche Bank diese Präsentation ihres Angestellten Lippmann den Dusseln aus Düsseldorf und ihren sonstigen deutschen Geschäftspartnern wie HRE und Landesbanken über Düsseldorf hinaus zur Verfügung gestellt haben.
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