ein bisschen, weil ich damals ja wirklich short war, eben wegen Corona in China. Ich bin dann aber wieder weitestgehend aus den Shorts raus, weil der Markt weiter nach oben lief. Damals dachte ich noch, dass die Anleger wohl denken, das wird sich auf China beschränken und irgendwann überwunden. War ja auch legitim. Jedenfalls konnte ich nicht ewig gegen den Markt handeln.
1-2 Wochen später sah dann die ganze Sache schon ganz anders aus. Zum Glück habe ich gleich am Montag nach der ersten Italien-News (also vor knapp 4 Wochen) sofort einiges verkauft und meine Cashquote auf 30% erhöht. In meinem kleinen Wikifolio bin ich dann auch teilweise short gegangen. Das hat mich zumindest vor größeren Einbrüchen privat als auch im wikifolio bewahrt, siehe auch meine Aussagen vorgestern auf meinem Blog dazu!
katjuscha-research.blogspot.com/
Aber ärgerlich war es schon, weil ich im Februar wirklich vorhatte, short zu sein. Andererseits haben wir ganz andere Probleme als ein paar Verluste. Ich glaube, wir sind als Investoren alle privilegiert. Solange man nicht völligen Unsinn macht und alles Vermögen durch wilde Spekulation verliert, können wir uns gegenüber vielen anderen Menschen in Deutschland und besonders anderswo auf der Welt (Italien, Syrien, etc) glücklich schätzen und daher optimistisch bleiben.
the harder we fight the higher the wall