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Meldung des Tages: Game Changer! Steht hier jetzt die strukturelle Neubewertung nach einem Strategiewechsel bevor?
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Strategie Hebel
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Fallender DAX-Kurs 5,01 10,08 15,01
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK81Q13 , DE000VJ29D16 , DE000VH9YXE0 , DE000VH63G46 , DE000VH8NX95 , DE000VG58BK3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Wirecard AG 0,0074 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -99,97%
 
Randfigur:

@Ozymandias guter Beitrag

 
29.06.23 10:19
Gut die wichtigsten Punkte angesprochen. Damit ist mMn auch alles gesagt. Die ganzen Foren zu Wirecard haben nur noch einen therapeutischen Charakter. Für viele auch wichtig und deshalb haben sie auch weiterhin ihre Daseinsberechtigung.
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Stronzo1:

EY

 
03.07.23 08:01
Ich glaube nicht, dass LitFin oder IG Widerruf sich auf irgendwelche Kosten einlassen würden, wenn sie keine realistische Chance auf ein vernünftiges Verhandlungsergebnis sähen. Es gibt ja immerhin den Wambach Bericht und Aussagen von KPMG die beide niederschmetternd sind. EY Deutschland wurde als Prüfer in Deutschland gesperrt. Es braucht kein Gericht mehr um das komplette Versagen, ja die Schuld festzustellen. Ich gehe auf alle Fälle von 5 bis 10 Milliarden Entschädigung aus.

EY macht weltweit 40 Mrd Umsatz und wird das stemmen. Nicht locker aber es geht.
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Ozymandias:

EY

 
04.07.23 08:38
Sollte  übrigens 50-200 Millionen heißen.
Bei Flowtex war der Skandal noch offensichtlicher und KPMG hat damals 100 Millionen Mark als Vergleich an die Gläubiger gezahlt.
EY Weltweit haftet nicht, sondern nur EY Deutschland. Die hatten jetzt Jahre Zeit ihr restliches Geld zu verbuddeln und auszugeben. Bei EY Deutschland gibt es keine einzige Milliarde zu holen.  
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Chaecka:

Wo sind die Rückstellungen für die Klage?

 
04.07.23 14:26
Im Konzernabschluss der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttgart werden im Abschluss 2021 folgende Rückstellungen gezeigt.
Nur 546 Mio. für Schadensersatzahlungen. Reichlich wenig, findet ihr nicht?

An die EY Ltd wird man haftungsrechtlich wohl nicht rankommen. Was meinen Eure Anwälte dazu?
 
(Verkleinert auf 60%) vergrößern
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Stronzo1:

546

 
06.07.23 14:56
... hauptsächlich Personalrückstellungen. Für Schadenersatz sehe ich keine.
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Stronzo1:

bei den Rückstellungen

 
06.07.23 15:02
geht es vor allem um Tantiemen und Bonuszahlungen. Das Geld muß raus, solange noch eins da ist.

Verarschungsstufe Nr. 2
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Chaecka:

Stronzo

 
12.07.23 09:26
So werden die sonstigen Rückstellungen erklärt:
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei? 1381280
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Stronzo1:

EY

 
18.07.23 07:14
Naja, ich habe einen alten Kontakt zu EY und der meint, daß die Darstellungen in der Presse nicht immer ganzheitlich sein müssen, was immer das heißen mag.... Nach dem Auftritt von Dr. Dierlamm könnte der Prozess ja eine gröbere Wende nehmen...
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Meimsteph:

marsalek

 
18.07.23 17:15
hat gewendet ;)  
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nuuj:

Warum gewendet

 
19.07.23 22:35
dem geht vermutlich der A.. mit Grundeis. Russen/Belarussen ziehen dem das Geld weg. Sie brauchen es für den Krieg. So Typen wie M.. meinen dann, sie könnten noch einen deal machen. Bekenne mich schuldig, bekomme ermäßigte Strafe und meine Millionen kann ich dann anschließend verprassen.
Ist eine gewagte These, aber warum sollte M über den Anwalt an das Gericht schreiben?
Antworten
Chaecka:

Wahrung der Ansprüche

 
20.07.23 15:01
Ich werde von Tilp angeschrieben, dass ich mich nun beeilen solle, da mitzumachen, um meinen Anspruch nicht zu verwirken.

Zwei Dinge halten mich noch ab:
1. Ich sehe nirgends, was es kostet, es ist stets nur von "kostengünstig" die Rede (und ich will kein gutes Geld dem schlechten hinterher werfen)

2. Im Hb wurde Tilp wie folgt zitiert: „Meiner Meinung nach gibt es keine belastbare juristische Anspruchsgrundlage, EY Global eine Haftung nachzuweisen“, erklärte beispielsweise Tilp-Anwalt Kewe. Dies wäre aber nötig, um Druck auf EY Global aufzubauen, sich überhaupt an einem Vergleich zu beteiligen.

Und EY Deutschland hat doch ja nicht besonders viel, wie ich oben schon einmal ausführte.

Weiss jemand von euch, welche Kosten bei Tilp anfallen und was die bessere Alternative wäre?
Antworten
goba:

Chaecka

 
20.07.23 16:22
Tilp bietet eine "Vertretung" in 3 Sparten an:

1. Vertretung im Insolvenzverfahren gegen Wirecard (Beteiligung der geschädigten Aktionäre an der Insolvenzmasse); Kosten von der Schadenshöhe abhängig, Bsp.: Schadenshöhe bis 155.000,-€ ca. 2.300,-€

2. Die Vertretung in einer Klage gegen EY wurde an den Prozesskostenfinanzierer Fairreturn GmbH übergeben, läuft aber über die Kanzlei Tilp. Die Kosten werden vorfinanziert, vertreten werden aber nur Aktionäre mit Schaden über 100.000,-€. Kosten entstehen nur im Erfolgsfall (20% des Erlöses).

3. Von einer Klage gegen die Bafin rät Tilp mangels Erfolgsaussicht ab!
Antworten
Stronzo1:

Juristische Möglichkeiten

 
20.07.23 17:47
ich bin vor zwei Monaten zu LitFin/PinsentMasons. Da ist aber der Sack zu (terminlich)

Ich würde deshalb rasch bei TILP rein, sonst ist es zu spät. M. W. gibt es da kein Kostenrisiko.

Alternative wäre eventuell noch Feit/Kaltmeier München, aber "die hängen sich eigentlich nur an"
Antworten
Chaecka:

Danke :-)

 
20.07.23 18:03
Danke für eure Antworten.
Eine Klage gegen Wirecard halte ich für sinnlos, weil das Unternehmen nichts hat. Ein Erfolg nutzte also nichts.
Eine Klage gegen die BaFin muss jeder für sinnlos halten, der die Aufgaben der BaFin kennt.

Eine Klage gegen EY halte ich für aussichtsreich. Ich denke, EY wird irgendwann einen Betrag als Entschädigung anbieten. Und dann bekommt jeder vielleicht noch 5% seines Verlustes ersetzt.
100.000 Verlust hatte ich (glücklicherweise) aber nicht.

Das bedeutet dann für mich, dass ich mich nirgends sinnvoll dranhängen sollte, nicht?
Antworten
Stronzo1:

Klagen

 
21.07.23 08:16
Wirecard: Ja
Bafin: Ja, nicht nur eine Klage gegen die Bafin ist sinnlos, sondern die Bafin an sich.
EY: Glaube ich auch. Ich erwarte mir doch, dass EY 3 - 5 Milliarden zahlen wird. Der Wambach-Bericht ist derart brutal, dass er ja bereits zu Konsequenzen geführt hat (Ausschluß neuer DAX-Mandate). EY Global kann sich dem Thema kaum entziehen. Glaube ich.
Ich würde allenfalls bei TIRP rein, die bieten m. W. ja auch eine Finanzierung an (No-Risk-Variante) (?)
Antworten
jackyryan:

Warum 5%?

 
21.07.23 09:16
@Chaecka: Wie kommst Du eigentlich auf die 5% Entschädigung des Verlustes? Irgendwo gelesen und wenn ja worauf basiert die Abschätzung? Überlegst Du deshalb, weil man damit wenn überhaupt gerade mal die Anwaltskosten wieder drin hätte?
Wenn 25 oder 50% Entschädigung rauskommen, sähe die Welt schon ganz anders aus?
Antworten
Chaecka:

Entschädigungsquote

 
21.07.23 09:57
Meine Überlegung ist folgende.

1. Es gibt ca. 124 Mio. Wirecard Aktien
2. Als der Betrug augenscheinlich bewiesen war, fiel der Kurs von 100 auf 10, also 90 Euro Verlust/Aktie.
3. 124 Mio x 90 = 1,1 Mrd. Verlust der Aktionäre
4. Die Gesamtsumme der Gläubiger beläuft sich auf ca. 12 Mrd. Euro

Daraus folgt:
Die Aktionäre bekommen ca. 10% der mit EY vereinbarten Entschädigungssumme

Angenommen, EY Global macht den Geldbeutel auf und zahlt tatsächlich 2 Mrd. Euro, so verbleiben den Aktionären davon (mit Glück, denn sie stehen an letzter Rangstelle) 200 Mio.
Wahrscheinlicher sind aber (auch noch optimistisch geschätzte) 100 Mio.

Mit den 100 Mio. werden nun die Verluste von gut 1 Mrd. gedeckt, macht also eine Bruttoquote von 10%.
davon gehen dann noch die Prozesskosten ab, sodass im allerbesten Fall von einer Quote von 8% ausgegangen werden kann.

Mit anderen Worten: 5% Quote sind extrem optimistisch, denn die Banken werden um jeden Euro kämpfen und für die Aktionäre werden nur ein paar Brotkrumen abfallen.

Ich rechne mit 1-2% vom Verlust als Entschädigung.
Und das ist für die meisten hier Peanuts.
Antworten
Stronzo1:

Quote

 
22.07.23 15:26
Ich rechne mit einer Quote von 20 - 30 %. Netto.

Es gab derart brutale Defizite / strafbare Handlungen von EY, dem Vorstand, dem AR,... dass hier mit einer größeren Kompensation zu rechnen ist.

Antworten
Stronzo1:

EY

 
22.07.23 15:28
macht im Jahr 45 Milliarden Umsatz. Die müssen mindestens 10 % abnicken. Eher 20 bis 25.

Das verdauen die.
Antworten
Ozymandias:

EY

 
22.07.23 16:06
EY global haftet aber nicht.
Es gibt max 50-200 Millionen per Vergleich aber erst nach  5-8 Jahren Prozess.
Die Justiz in Deutschland is absolut dysfunktional. Einfach mal in die Nachrichten schauen oder selber ausprobieren.  
Antworten
Stronzo1:

Justiz dysfunktional ?

 
22.07.23 20:13
Ja, wer etwas anderes behauptet ist selbst dysfunktional !
Antworten
mtbike:

@Chaecka

2
23.07.23 09:01
Du hast Dich bei den Aktionären um eine Stelle geirrt.
90€ + 124 MioAktien sind ca. 11Mrd. €!
Antworten
Stronzo1:

Quote

 
23.07.23 09:40
Antworten
Chaecka:

MTBiKE

 
23.07.23 13:55
Du hast Recht!

Die Banken an erster Rangstelle wollen 12 Mrd, die Aktionäre 11 Mrd.

Angenommen, EY Global zahlt (freiwillig, EY Deutschland hat nur 500 Mio.) 2 Mrd (20 Mrd. halte ich für abwegig), bekommen die Banken davon mindesten 80%, verbleiben 400 Mio. bei den Aktionären, macht eine Brutto-Entschädigungquote von ca. 4%.

So oder so: Für die Aktionäre bleibt nichts.  
Antworten
Ozymandias:

D Y S F U N K T I O N A L

3
23.07.23 14:32
Prof. Bittner hält  die Entscheidung LG München I, 23.11.2022 - 29 O 7754/21 bezüglich Ansprüchen der Aktionären aus der Insolvenzmasse für eine Fehlentscheidung.

OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 06.02.2023 - 1 U 173/22 lehnte eine Haftung der Bafin ab.

LG München I, Endurteil vom 23.07.2021 - 22 O 2497/21 lehnte einen Schadensersatzanspruch von EY ab.
openjur.de/u/2457267.html

Hier gibt es 3 Möglichkeiten, entweder schlechte Klage, schlechter Richter oder der Anspruch besteht eifnach nicht.

Wir haben also bereits alle Anspruchsgegner in der 1. Instanz durch und nach fast 3 Jahren keinen Erfolg vorzuweisen. Träumen Sie bitte weiter von so hohen Quoten. Diese wird es nicht geben.
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