Das Werk AG
DWE / 541 200
Pressemeldung
#99, 10. Januar 2001
Effekte ab Werk eröffnen die Berlinale
„Duel - Enemy At The Gates“, der Eröffnungsfilm der Berliner Filmfestspiele
2001, ist ein Meilenstein für die digitale Effektbearbeitung von Das Werk:
250 der 350 digital bearbeiteten Szenen des von Jean-Jacques Annaud
inszenierten Filmes wurden von Das Werk in Düsseldorf sowie (zum Teil) in
München bearbeitet. 100 weitere Einstellungen wurden von den Unternehmen
Double Negative und CFC, London, bearbeitet.
Zwischen August und Dezember 2000 erstellten die Werks-Kreativen für diesen
in der Schlacht um Stalingrad spielenden Film all jene Effekte, die die
erzählerische Vision des stets um äußerste Authentizität bemühten Regisseurs
Jean-Jacques Annaud Wirklichkeit werden ließen. Hierzu zählten in erster
Linie die sogenannte „Crowd Replikation“ (die Erstellung von Massenszenen
mit digitaler Hilfe), „Set Enhancement“ (die Gestaltung von
Bildhintergründen bzw. Bildteilen mit Hilfe photorealistischem „Matte
Painting“), 3D-Effekte wie splitterndes Glas und Explosionen, und die
Kombination verschiedener real gefilmter Szenen mit Hilfe des sogenannten
digitalen Compositings. Die amerikanische Produktionsfirma Mandalay Pictures
hatte mit der Vergabe von dreiviertel der Effektarbeiten an Das Werk
unterstrichen, daß Effekte ab Werk international absolut wettbewerbsfähig
sind.
Das Werk freit sich insbesonder deswegen darüber, daß „Duel - Enemy At The
Gates“ in diesem Jahr die Berlinale eröffnet, weil damit sozusagen ein
Double gelungen ist: 2000 war der von der Das-Werk-Tochter Road Movies
produzierte „The Millionn Dollar Hotel“ (Regie: Wim Wenders) Eröffnungsfilm
der Berlinale. Der Eröffnungsfilm eines Festivals erfährt traditionell die
größte internationale Medienaufmerksamkeit aller Festivalfilme.
„Duel - Enemy at the Gates“ wird von Constantin Film in Deutschland in die
Kinos gebracht.
Nachfolgend zu Ihrer Information die Meldung der Berlinale.
Wolfgang Borgfeld
Pressesprecher
-----------------
Das Werk AG
Schmidtstr. 12
60326 Frankfurt am Main
Phone 069 97353 440
Fax 069 97353 442
E-Mail presse@das-werk.de
www.das-werk.de
Die Berlinale gab heute bekannt:
DUELL-ENEMY AT THE GATES VON JEAN-JACQUES ANNAUD IST ERÖFFNUNGSFILM DER 51.
BERLINALE
Mit der Weltpremiere des Films Duell-Enemy at the Gates von Jean-Jacques
Annaud werden die 51. Internationalen Filmfestspiele Berlin feierlich
eröffnet. Die vom 7. - 18. Februar 2001 stattfindende Berlinale möchte mit
der Auswahl des ausschließlich in Deutschland, vor allem im Studio
Babelsberg entstandenen Dramas nachdrücklich auch auf den Medienstandort
Deutschland hinweisen.
Festivalleiter Moritz de Hadeln betont: “Obwohl wir alle gegen Krieg sind,
können die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit nicht ignoriert
werden. Mit dieser Verfilmung ist es Jean-Jacques Annaud meisterhaft
gelungen, ein Kapitel deutscher Geschichte zu beleuchten. Von großen
Massenszenen bis hin zum kleinsten Detail beweisen er und die vielen
deutschen Techniker aus seinem Team, dass man auch in Deutschland, d.h. in
Europa, in der Lage ist, solche Projekte erfolgreich in Szene zu setzen, was
seit langem als Monopol der Amerikaner galt.=94
Die internationale Co-Produktion wurde überwiegend von deutscher Seite
finanziert. Der mehrfache César-Preisträger Jean-Jacques Annaud (Der Name
der Rose, Der Bär) inszenierte nach dem Drehbuch von Alain Godard (Der Name
der Rose) die packende Geschichte eines russischen Heckenschützen, der sich
bei der legendären Schlacht um Stalingrad im Jahr 1942 mit einem deutschen
Scharfschützen ein Duell auf Leben und Tod liefert. In den Hauptrollen
spielen Jude Law (Der talentierte Mr. Ripley), Ed Harris (Die Truman-Show),
Joseph Fiennes (Shakespeare in Love) und Rachel Weisz (Stealing Beauty, Die
Mumie). In Nebenrollen sind Bob Hoskins (Mona Lisa) als Nikita Chruschtschow
und Matthias Habich als General Paulus zu sehen.
Duell-Enemy at the Gates wird in Deutschland von der Constantin Film in die
Kinos gebracht.
10. Januar 2001